Zitate & Sprüche - Schriftsteller

— Eine Sammlung der besten Sprüche & Zitate (94) zum Thema "Schriftsteller"



— Aphorismen, Weisheiten, geflügelte Worte, Sinnsprüche, Bonmots und Gedanken — Von Kontemplativ über Provokativ bis Amüsant!.

Nichts versteht man. Aber manches fühlt man. Geschichten, die man versteht sind nur schlecht erzählt. (Quelle: Der Bettler, aus Baal)    Bertolt Brecht

Die Druckerpresse ist die Kelter der Gedanken.    Heinrich Heine

Die meisten Schriftsteller sind dem Glück der Sieger hörig.    Niccolò Machiavelli

Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es.    Wilhelm Busch

Heutzutage machen drei Pointen und eine Lüge einen Schriftsteller.    Georg Christoph Lichtenberg

Die echten Schriftsteller sind Gewissensbisse der Menschheit.    Ludwig Feuerbach

Leben ist die Kunst, taugliche Schlussfolgerungen aus unzureichenden Prämissen zu ziehen.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Die Dichter sind gegen ihre Erlebnisse schamlos: Sie beuten sie aus.    Friedrich Nietzsche

Der beste Lügner ist der, der mit den wenigsten Lügen am längsten auskommt.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Das Lesen im Bett zeugt von völliger Hingabe an die Kunst: Man überlässt es dem Dichter, wann man einschläft.    Ernst R. Hauschka

Autoren sollten stehend an einem Pult schreiben. Dann würden ihnen ganz von selbst kurze Sätze einfallen.    Ernest Hemingway

Manche Kritiker fassen jene Autoren am härtesten an, deren Bücher sie überhaupt nicht angefasst haben.    Gabriel Laub

Wenn einem Autor der Atem ausgeht, werden die Sätze nicht kürzer, sondern länger.    John Steinbeck

Auf die Masse soll und muss jeder Dichter wirken, mit der Masse nie.    Franz Grillparzer

Alle Lebewesen außer dem Menschen wissen, dass der Hauptzweck des Lebens darin besteht, es zu genießen.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Die Schriftsteller können nicht so schnell schreiben, wie die Regierungen Kriege machen; denn das Schreiben verlangt Denkarbeit.    Bertolt Brecht

Manche Schriftsteller schreiben nur ab und zu, vor allem ab.    Heinz Erhardt

Der Leser hat’s gut: Er kann sich seine Schriftsteller aussuchen.    Kurt Tucholsky

Einige Schriftsteller haben den Bibelvers "Am Anfang war das Wort" mit Stolz zitiert.
Wichtiger scheint mir von allen Worten - das letzte Wort.    Bertolt Brecht

Alle Dichter wollen weniger gelobt und fleißiger gelesen sein.    Gotthold Ephraim Lessing

Ein Klassiker ist ein Schriftsteller, den jeder gelesen haben möchte und den keiner liest.    Mark Twain

Ein klassisches Werk ist klassisch, nicht weil es sich gewissen Regeln des Aufbaus fügt oder zu gewissen Definitionen stimmt (von denen sein Autor höchstwahrscheinlich nie gehört hat). Es ist klassisch kraft einer gewissen ewigen und nicht kleinzukriegenden Frische.    Ezra Pound

Jeder Dichter ist Realist und Idealist, Impressionist und Expressionist, Naturalist und Symbolist zugleich, oder er ist überhaupt keiner. (Quelle: Buch der Sprüche und Bedenken)    Arthur Schnitzler

Geschäftsmänner sind keine Schriftsteller, Euer Ehren. Nur ein Geschäftsmann von Tausend kann ein gutes Empfehlungsschreiben aufsetzen.    Thornton Wilder

Malern und Dichtern war es stets erlaubt zu wagen, was immer beliebt.    Horaz

Alle Schriftsteller sind eitel, egoistisch und faul, und das wahre Motiv für ihre Arbeit bleibt rätselhaft.    George Orwell

Das ist der Vorteil des Schriftstellers: Wenn man etwas loswerden will, schreibt man ein Buch.    Peter Bamm

Ein Schauspieler kann vielleicht dumm und groß sein; ein Dichter, fürchte ich, kann beides nicht vereinen.    Max Frisch

Der Unterschied zwischen Gott und den Historikern besteht hauptsächlich darin, dass Gott die Vergangenheit nicht mehr ändern kann.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Es ist viel sicherer, zu wenig als zu viel zu wissen.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Für sich selbst ist jeder unsterblich; er mag wissen, dass er sterben muss, aber er kann nie wissen, dass er tot ist.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Nicht Worte sollen wir lesen, sondern den Menschen, den wir hinter den Worten fühlen.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Die Zeilen, die den Dichter am meisten Arbeit kosten, sind die, bei denen ein uneingeweihter Leser denkt, sie hätten ihn gar keine gekostet.    Giacomo Casanova

Die richtigen Kaufleute betrachten einen Schriftsteller mit einem Gefühl, das aus Schreck, Mitleid und Neugier zusammengesetzt ist.    Honoré de Balzac

Nie hat ein Dichter die Natur so frei ausgelegt, wie ein Jurist die Wirklichkeit.    Jean Giraudoux

Der Dichter soll nicht ewig Wein,
nicht ewig Amor necken!
Die Barden müssen Männer sein
und Weise sein, nicht Gecken.    Matthias Claudius

Der Künstler hat keine Zeit, sich mit Kritikern zu beschäftigen.
Nur Möchtegern-Schriftsteller lesen Rezensionen.    William Faulkner

Die chemische Analyse der sogenannten dichterischen Inspiration ergibt: 99% Whiskey und 1% Schweiss.    William Faulkner

Die Freundschaft zwischen zwei Schriftstellern hält maches aus, aber nicht die Tatsache, daß der eine ein Drehbuch aus dem Roman des anderen macht.    Truman Capote

Die Schriftsteller entwickeln meist viel mehr Verstand, wenn sie die Gedanken ihrer Gegner, als wenn sie ihre eigenen analysieren.    Ernst von Feuchtersleben

Die Henne ist nur ein Trick des Eis, um ein neues Ei zu produzieren.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Die Schöpferkraft eines Autors folgt leider nicht immer seinem Willen; das Werk gerät, wie es kann, und stellt sich dem Verfasser oft wie unabhängig, ja wie fremd, gegenüber.    Sigmund Freud

In der Stunde des Lesens hat der Autor die Seele des Lesers in seiner Gewalt.    Edgar Allan Poe

Die Aufgabe eines Dichters besteht ja hauptsächlich darin, zu sehen, nicht zu reflektieren.    Henrik Ibsen

Die einzige wichtige Aufgabe des Dichters ist, so wenig zu schreiben wie möglich.    T. S. Eliot

Ein Paranoiker ist wie ein Dichter: geboren, nicht gemacht.    Luis Buñuel

Der Erfolg vieler Werke erklärt sich aus der Beziehung, die zwischen der Mittelmäßigkeit des Autors und der Mittelmäßigkeit des Publikums besteht.    Nicolas Chamfort

Die meisten Leser stecken ihre Bücher in ihre Bibliothek, die meisten Schriftsteller stecken ihre Bibliothek in ihre Bücher.    Nicolas Chamfort

Vorzügliche Schriftsteller schreiben nur wenig, weil sie viel Zeit brauchen, um ihren Reichtum und ihren Überfluss zu ordnen, zu verdichten und als geschlossene Kunstwerke hinausgehen zu lassen.    Joseph Joubert

Der Dichter, steht er allzu nah dem Thron, verkümmert.    George Gordon Byron

Alles wimmelt von Kommentaren; an Autoren aber ist großer Mangel.    Michel de Montaigne

Man kann ein anständiger Mensch sein und doch schlechte Verse machen.    Molière

Ist denn nicht das Schreiben selbst eine Unterredung mit dem Freunde? Mir wenigstens ist es fast ebenso süß, an ferne Liebe zu schreiben, als von ihnen Briefe zu empfangen.    Adalbert Stifter

Ist es die Bestimmung des Autors, die Poesie und die Philosophie unter den Menschen zu verbreiten und fürs Leben und aus dem Leben zu bilden: so ist Popularität seine erste Pflicht und sein höchstes Ziel.    Friedrich Schlegel

Rezensenten gleichen den Torschreibern, die arme Teufel streng visitieren, große Herren aber passieren lassen unter tiefen Bücklingen.    Karl Julius Weber

Schreiben heißt einen Gedanken in Starrkrampf versetzen. Lesen heißt den Starrkrampf lösen.    Hans Kudszus

Wenn eines Schriftstellers Ruhm die Zeitläufe überdauert, dann nicht wegen, sondern trotz seiner Überzeugungen.    Alberto Moravia

Georges Simenon ist heute unser größter Schriftsteller, und zu dieser Überzeugung werden außer mir auch schon noch andere kommen.    André Gide

Was bleibet aber, stiften die Dichter.    Friedrich Hölderlin

Wenn ein Autor stirbt, verwandelt sich die üble Nachrede sofort in einen guten Nachruf.    Werner Finck

Der Dichter soll kraft seiner worthaften Gnade das Unnennbare benennen, namhaft machen, damit die Zeitklüfte überwinden helfen, die Ursprünge sichtbar machen, die Zukunft vorwegnehmen.    Martin Heidegger

Dichter sollten als die ersten Lehrer der Nation angesehen sein.    Ludwig van Beethoven

Dichtertum ist die lebensmögliche Form der Inkorrektheit.    Thomas Mann

So ist der Satz Thomas Manns, dass Schriftsteller Leute seien, denen das Schreiben schwerer fällt als anderen, auch dahin variierbar, dass Philosophen das Denken schwerer fällt als anderen.    Ernst Bloch

Der politische Journalismus ist keine Lebensversicherung: das Risiko erst gibt seinen besten Antrieb. (Quelle: Die Weltbühne; 1932)    Carl von Ossietzky

Die Schriftsteller sind Übertreibungsspezialisten.    Thomas Bernhard

Ich brauchte das Schreiben als Ventil, als Unterhaltung, als Befreiung. Als Sicherheit. Ich brauchte sogar die verdammte Arbeit, die es mir machte.    Charles Bukowski

Es gibt nur ein Mittel, umso zu sprechen und zu schreiben, dass man niemals aus der Mode kommen kann: man muss aufrichtig sprechen und schreiben.    Ralph Waldo Emerson

In den Wörterbüchern gibt es abgebrauchte Wörter, die auf den großen Schriftsteller warten, der ihnen ihre Energie zurückerstattet.    Antoine de Rivarol

Jemand, dem das Schreiben zur Gewohnheit geworden ist, schreibt auch ohne Ideen weiter, wie ein alter Arzt namens Bouvard, der, als er in seinen letzten Zügen lag, seinem Lehnstuhl den Puls fühlte.    Antoine de Rivarol

Beim Schriftsteller beginnt schon dort, wo er schweigt, die Lüge    Joseph Roth

Die beiden anziehendsten Möglichkeiten eines Schriftstellers sind es, Neues in vertrautem Licht und Vertrautes in einem neuen Licht zu zeigen.    William Makepeace Thackeray

Ein Dichter schöpft die Tragik aus seiner eigenen Seele, der Seele, die allen Menschen gleicht. (Quelle: Entfremdung)    William Butler Yeats

Die deutsche Sprache ist eine der schönsten und ausdrucksvollsten aller Sprachen - wenn man sich ihrer Kraft bedient! Ich verlange die Freiheit, die ein Schriftsteller, ja ein Dichter für sich in Anspruch nimmt.    Klaus Kinski

Es gibt keine Synonyme. Es gibt nur treffende Worte, und der gute Schriftsteller kennt sie.    Jules Renard

Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreißt und den keine Kraft zurückfließen lassen kann.    Adelbert von Chamisso

Alle Dichter und Schriftsteller, welche in den Superlativ verliebt sind, wollen mehr als sie können.    Friedrich Nietzsche

Aller Fortschritt beruht auf dem Bedürfnis des Menschen, über seine Verhältnisse zu leben.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Das gute Ausdrucksvermögen kann sich ein Schriftsteller nur dadurch erhalten, dass er es nicht missbraucht.    Erich Fried

Der gute Schriftsteller ist der, der viel und lange gelesen und auch nach 100 Jahren noch in Allerlei Format aufgelegt und eben dadurch das Vergnügen des Menschen im Allgemeinen wird. Das ganze menschliche Geschlecht lobt nur das Gute, das Individuum oft das Schlechte.    Georg Christoph Lichtenberg

Die meisten Schriftsteller betrachten die Wahrheit als ihren wertvollsten Besitz und sind daher mit deren Gebrauch äußerst sparsam.    Mark Twain

Die Regierung nimmt dem Bürger seine Waffen, dem Schriftsteller seine spitzige Feder, dem Drucker seinen Pressbengel, und doch lässt sie dem Geologen seinen Hammer, dem Anatomen sein Secirmesser, dem Chemiker sein Scheidewasser? Ist das nicht ein ungeheuerer Widerspruch?    Ludwig Feuerbach

Es ist besser, geliebt und verloren zu haben, als niemals geliebt zu haben.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Geld ist die einzige Macht, vor der die gesamte Menschheit auf die Knie fällt    Samuel Butler (Schriftsteller)

Manch gute Melodie wurde auf einer alten Geige gespielt.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Warum ich Schriftsteller bin: weil Schreiben noch eher gelingt als Leben, und weil für diesen Versuch, das Leben schreibend zu bestehen, der Feierabend nicht ausreicht.    Max Frisch

Wenn man sich von der Vernunft lange genug leiten lässt, kommt man zu ganz unvernünftigen Schlussfolgerungen.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Wir denken, wie wir denken, hauptsächlich weil andere Leute so denken.    Samuel Butler (Schriftsteller)

Der Verfasser soll in seinem Werke sein wie Gott im Weltall: Überall gegenwärtig und nirgends sichtbar.    Gustave Flaubert

Die Schriftstellerei ist, je nachdem man sie treibt, eine Infamie, eine Ausschweifung, eine Tagelöhnerei, ein Handwerk, eine Kunst oder eine Tugend.    August Wilhelm Schlegel

Herr Schriftsteller, sind Sie frei von Ihrem bürgerlichen Verleger?    Wladimir Iljitsch Lenin

Ich bin Schriftsteller geworden aus Liebe zur Welt und den Menschen und nicht, weil ich mich berufen fühle, zu verfluchen und anzuprangern.    Albert Camus

Ich glaube, man schreibt immer wieder das gleiche Buch.    Françoise Sagan

Was will denn der vernünftige Schriftsteller, und was kann er wollen? Nichts anderes, denn eingreifen in das allgemeine und öffentliche Leben und dasselbe nach seinem Bilde gestalten.    Johann Gottlieb Fichte







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