Zitate & Sprüche - Abschied

— Eine Sammlung der besten Sprüche & Zitate (40) zum Thema "Abschied"



— Aphorismen, Weisheiten, geflügelte Worte, Sinnsprüche, Bonmots und Gedanken — Von Kontemplativ über Provokativ bis Amüsant!.

Abschied ist die innigste Weise menschlichen Zusammenseins.    Hans Kudszus

Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.    Charles Maurice de Talleyrand

Wir sollten uns davon verabschieden, die alten Menschen dauernd unter einem Kosten-Nutzen-Aspekt zu sehen.
Die Jungen möchten ja auch alt werden.    Renate Schmidt

Der Brief, den du geschrieben,
er macht mich gar nicht bang;
Du willst mich nicht mehr lieben,
aber Dein Brief ist lang.
Zwölf Seiten, eng und zierlich!
Ein kleines Manuskript!
Man schreibt nicht so ausführlich,
wenn man den Abschied gibt.    Heinrich Heine

Abschied ist nicht das Schlimmste auf der Welt. Das man sich wiedersieht, das zählt.    Sprueche

Verabschieden bedeutet auch, sich auf die nächste Begegnung zu freuen.    Sprueche

Wie hab ich das gefühlt, was Abschied heißt.
Wie weiß ich's noch: ein dunkles, unverwund'nes,
grausames Etwas, das ein schön verbund’nes
noch einmal zeigt und hinhält und - zerreißt.

(Gedicht: Abschied)    Rainer Maria Rilke

Abschiedsworte müssen kurz sein wie eine Liebeserklärung.    Theodor Fontane

Ein Abschied schmerzt immer, auch wenn man sich schon lange darauf freut. (Quelle: Beziehungen und Einsamkeiten)    Arthur Schnitzler

Im Abschied ist die Geburt der Erinnerung.    Salvador Dali

Von dem, was du erkennen und messen willst, musst du Abschied nehmen, wenigstens auf eine Zeit. Erst wenn du die Stadt verlassen hast, siehst du, wie hoch sich ihre Türme über die Häuser erheben.    Friedrich Nietzsche

Ein Abschied verleitet immer dazu, etwas zu sagen, was man sonst nicht ausgesprochen hätte.    Michel de Montaigne

Über das Kommen mancher Leute tröstet uns nichts als die Hoffnung auf ihr Gehen. (Thema Abschied)    Marie von Ebner-Eschenbach

Bin weder Fräulein, weder schön, Kann ungeleitet nach Hause gehen! (Quelle: Faust I, Vers 2607 f.; Margarete)    Johann Wolfgang von Goethe

Der Mohr hat seine Arbeit (Schuldigkeit) getan, Der Mohr kann gehen.
(Die Verschwörung des Fiesco zu Genua)    Friedrich Schiller

Man entdeckt keine neuen Erdteile, ohne den Mut zu haben, alte Küsten aus den Augen zu verlieren.

   André Gide

Wer seine Schuld bekennt, nimmt Abschied vom Scheindasein und wendet sich der Realität zu. Er kehrt seine Schwächen nach außen.
Zwar wird er sie dadurch nicht wirklich los, aber er hat auch nicht länger nötig, sie mit falschen Tugenden zu übertünchen.    William James

Ich habe meine Frau, meine Kinder und meine Enkel immer geliebt, und ich habe mein Land immer geliebt. Ich will gehen. Gott, nimm mich. (Letzte Worte)    Dwight D. Eisenhower

Man wird alt, weil man sich von seinen Idealen verabschiedet.    Dieter Hallervorden

Wir in den Regierungsräten müssen uns vor der Aneignung von unbefugtem Einfluss – ob beabsichtigt oder unbeabsichtigt - durch den militärisch-industriellen-Komplex schützen.
Wir dürfen es nie zulassen, daß die Macht dieser Kombination unsere Freiheiten oder unsere demokratischen Prozesse gefährdet.    Dwight D. Eisenhower

Irgendwo blüht die Blume des Abschieds
und streut immerfort Blütenstaub den wir
atmen herüber, und auch noch im
kommendsten Wind atmen wir Abschied.    Rainer Maria Rilke

Das Leben ist ein beständiges Abschiednehmen. Jeden Abend nimmt man von einem Tage Abschied, oft mit einem Seufzer der Erleichterung, aber oft auch mit Schmerz.    Ricarda Huch

Ach, mein Freund, ich verlasse diese Welt, in der Herzen gebrochen oder zu Stein werden. (Abschiedsbrief; vor dem Selbstmord)    Nicolas Chamfort

Beim Abschied wird die Zuneigung zu dem, was wir schätzen, immer noch etwas wärmer.    Michel de Montaigne

Da heißt es laufen, Herr, und ohne Abschied!    Molière

Beim Abschiednehmen kommt ein Augenblick, wo man die Trauer so stark vorausfühlt, dass der geliebte Mensch schon nicht mehr bei einem ist.    Gustave Flaubert

Mit jedem Menschen stirbt eine Welt, aber kein Mensch stirbt, für sich. Jeder, der von uns geht, nimmt ein Stück von uns mit. Jeder, der Abschied genommen hat, hat uns ein wenig sterben gelehrt.    Gerhart Hauptmann

Wenn ich einmal von hier mich wende, sei dies mein Abschiedswort: unübertrefflich ist, was ich gesehen.    Rabindranath Tagore

Von nichts nimmt man so lange Abschied wie von seiner Jugend; sie ist längst fort - und noch immer nimmt man Abschied von ihr.    Emanuel Wertheimer

Alle Überlegungen, der kommt wieder zurück, können Sie vergessen: Die Tür ist zu und der Schlüssel wird umgedreht und weggeschmissen. (Zu seinem Abschied aus der Politik; 2006)    Joschka Fischer

Bitter und süß ist der Abschiedsgruß an der Lippe des Freundes.    Johann Gottfried Herder

Jeder Abschied ist betäubend. Man denkt und empfindet weniger, als man glaubte: Die Tätigkeit, in der unsre Seele sich auf ihre eigne weitere Laufbahn wirft, überwindet die Empfindsamkeit über das, was man verlässt.    Johann Gottfried Herder

Der Abschied von einer langen und wichtigen Arbeit ist immer mehr traurig als erfreulich.    Friedrich Schiller

Jeder Abschied ist ein Abschied für immer. So sehr ist alles dem Wechsel unterworfen.    Karl Heinrich Waggerl

Jedes neue Jahr ist ein Abschied von einer Rolle, die man in Zukunft nicht mehr spielen kann.    Senta Berger

Wenn der Mensch nicht beizeiten von der Erde Abschied nimmt, so nimmt sie Abschied von ihm.    Friedrich Hebbel

Es gehört zu den traurigsten Bedingungen, unter denen wir leiden, uns nicht allein durch den Tod, sondern auch durch das Leben von denen getrennt zu sehen, die wir am meisten schätzen und lieben und deren Mitwirkung uns am besten fördern könnte.    Johann Wolfgang von Goethe

Finales gibt es ja doch nur in den Opern. Man steigt aus - und weiß nicht, dass es das letzte Mal gewesen sein soll. Denn dann kam vielleicht die Krankheit, die lange Bettlägerigkeit. Nie wieder ein Automobil.

Zum letzten Mal in seinem Leben Sauerkraut gegessen. Zum letzten Mal telefoniert. Zum letzten Mal geliebt. Zum letzten Mal Goethe gelesen. Vielleicht lange Jahre vor dem Tode. Und man weiß es nicht.    Kurt Tucholsky

Ich bin von jeher gewöhnt, alle falschen Verhältnisse, wie ungezogene Kinder ihre Strümpfe, abzustrampeln. Man wird nur schlecht und falsch, wenn man in dergleichen Wirrsal fortlebt.    Gottfried Keller

Man muss aufhören, sich essen zu lassen, wenn man am besten schmeckt.    Friedrich Nietzsche







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