Wilhelm Busch - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Wilhelm Busch" (Schriftsteller; DE)

— Beliebtes Zitat:

Der Beste muss zuweilen lügen.
Mitunter tut er’s mit Vergnügen.

Wilhelm Busch (* 15. April 1832 in Wiedensahl, Niedersachsen; † 9. Januar 1908 in Mechtshausen, Harz) war ein deutscher humoristischer Dichter und Zeichner.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Wilhelm Busch Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Ein Irrtum, welcher sehr verbreitet und manchen Jüngling irreleitet, ist, dass die Liebe eine Sache, die immer nur Vergnügen mache.

Gewinn anderer wird fast wie Verlust empfunden.

Oft ist das Denken schwer, indes das Schreiben geht auch ohne es.

Will das Glück nach seinem Sinn Dir was Gutes schenken, sage dank und nimm es hin, ohne viel bedenken, jede Gaben sei beglückt, doch vor allen Dingen: Das, warum du Dich bemühst möge Dir gelingen!

Unterhaltung besteht meistens nicht darin, daß man selbst etwas Gescheites sagt, sondern daß man etwas Dummes anhören muss.

Ein jeder Wunsch, wenn er erfüllt wird, kriegt augenblicklich Junge.

Wem zu glauben ist, redlicher Freund, das kann ich dir sagen: Glaube dem Leben; es lehrt besser als Redner und Buch.

Wenn andre klüger sind als wir, das macht uns selten nur Pläsier, doch die Gewissheit, daß sie dümmer, erfreut fast immer.

Ist der Ruf erst ruiniert, lebts sich gänzlich ungeniert.

Die Bäume fahren im Frühling aus der Haut.

Wer einsam ist, der hat es gut
weil keiner da, der ihm was tut.

Meistens dann, wenn zwei sich scheiden, hat einer etwas mehr zu leiden.

Musik als angenehm nicht immer wird empfunden, da sie mit Geräusch verbunden.

Wer sparsam ist, denkt an das Morgen,
Die Zukunft macht ihm keine Sorgen.

Man kann des Lebens sich erfreun
Und dennoch klug und sparsam sein.

Sei nur bescheiden und recht froh!,
das Schlechte kommt schon sowieso.

Wer schlechtes dabei denkt, ist selbst dran schuld.

Glück entsteht oft durch Aufmerksamkeit in kleinen Dingen, Unglück oft durch Vernachlässigung kleiner Dinge.

Also lautet ein Beschluss:
Daß der Mensch was lernen muss.

(Quelle: Max und Moritz)

Ausdauer wird früher oder später belohnt – meistens aber später.

Das Gute – dieser Satz steht fest –
ist stets das Böse, was man lässt.

Denn hinderlich, wie überall,
Ist hier der eigne Todesfall.

Der Neid ist die aufrichtigste Form der Anerkennung.

Der Weise äußert sich vorsichtig, der Narr mit Bestimmtheit über das kommende Wetter.

Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, wo wir lieben.

Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.

Ein jeder kriegt, ein jeder nimmt
In dieser Welt, was ihm bestimmt.

Eins zwei drei, im Sauseschritt
Läuft die Zeit; wir laufen mit.

Es ist ein Brauch von Alters her:
Wer Sorgen hat, hat auch Likör.

Hartnäckig weiter fließt die Zeit,
die Zukunft wird Vergangenheit.

Aus einem großen Reservoir
ins andre rieselt Jahr um Jahr.

Ich bin Pessimist für die Gegenwart, aber Optimist für die Zukunft.

Kein Leugnen hilft, kein Widerstreben,
wir müssen sterben, weil wir leben.

Kein Übel ist so groß, dass es nicht von einem neuen übertroffen werden könnte.

Klatschen heißt anderer Leute Sünden beichten.

Rotwein ist für alte Knaben eine von den besten Gaben.

Sehr verständig war der Mann,
der das Wort ›vielleicht‹ ersann.

Stets findet Überraschung statt.
Da, wo man’s nicht erwartet hat.

Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr.

Viel besser als ein guter Wille
wirkt manchmal eine gute Pille.

(Quelle: Aphorismen, Reime und Sinnsprüche)

Was man ernst meint, sagt man am besten im Spaß.

Wenn mir aber was nicht lieb,
Weg damit! ist mein Prinzip.

Wer in Glaubenssachen den Verstand befragt, kriegt unchristliche Antworten.

Wer zusieht, sieht mehr, als wer mitspielt.

Wo man am meisten drauf erpicht,
grad das bekommt man meistens nicht.

Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.

Für manchen hat ein Mädchen Reiz, nur bleibt die Liebe seinerseits.

Aber wehe, wehe, wehe! Wenn ich auf das Ende sehe!

Alle Worte scharwenzeln um die Wahrheit herum; sie ist keusch.

Also spricht der Fatalist: Du musst werden, wie du bist.

Auf rein botanischem Gebiet weilt jeder gern, der voll Gemüt.

Beim Duett sind stets zu sehn, zwei Mäuler, welche offen stehn.

Das alte Jahr gar schnell entwich Es konnt sich kaum gedulden und ließ mit Freuden hinter sich den dicken Sack voll Schulden

Das Feinste fällt durchs Sieb.

Das Leben wird schließlich mit dem Tode bestraft.

Das Schönste aber hier auf Erden Ist lieben und geliebt zu werden.

Das weiß ein jeder, wers auch sei, gesund und stärkend ist das Ei.

Dein gedenk ich, still erfreut selbsten in der Einsamkeit; ja, im dicksten Publikum schwebt mein Geist um Dich herum.

Dem Glücklichen schlägt kein Gewissen.

Der freie Wille: Vor der Vernunft ist er nicht zu erweisen, aber doch muss man ihn fordern, sonst hört alle Selbstverantwortung auf.

Der guten Menschen Hauptbestreben ist,  andern auch was abzugeben.



— Heinrich Christian Wilhelm Busch (1832 - 1908) war ein deutscher Humorist, Dichter und Zeichner.


— Als Pionier des Comics schuf Busch u.a. Max und Moritz (1865), Hans Huckebein - der Unglücksrabe (1867), Die fromme Helene (1872), Plisch und Plum (1882), und weitere, bis heute populäre Werke.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Wilhelm Busch" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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