Walt Whitman - Zitate

— Gute Zitate (42), Aphorismen und Sprüche von "Walt Whitman" (Schriftsteller; US)

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Auf ihrer höchsten Warte und in ihren erhabensten Schöpfungen ist echte Dichtung der Ausdruck und die Begleiterscheinung echter Religion.

Walter Whitman (* 31. Mai 1819 in West Hills, nahe Huntington auf Long Island; † 26. März 1892 in Camden, New Jersey) war ein US-amerikanischer Dichter, Essayist und Journalist.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Walt Whitman Zitate (Land: US / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Da liegen sie auf einem freien Platz im Walde, zwei bis dreihundert arme Kerls, das ächzen und Schreien, der Blutgeruch mit dem frischen Duft der Nacht, des Grases, der Bäume dieses Schlachthaus!

Dank, unsichtbarer Arzt, für deine stumme, köstliche Arznei, deinen Tag und deine Nacht, deine Wasser und deine Lüfte, für die Ufer, das Gras, die Bäume und selbst für das Unkraut!

Das Pendel zeigt den Augenblick an, aber was zeigt die Ewigkeit an?

Das Unbedeutende ist so bedeutend wie irgend etwas anderes.

Der Veränderung die Tür schließen hieße, das Leben selber aussperren.

Die schlimmste und verbreiteste Krankheit, die uns alle, unsere Literatur, unsere Erziehung, unser Verhalten zueinander durchseucht, ist die ungesunde Sorge um den Schein.

Dort in Sonne und Schatten halte ich Äste oder schlanke Stämme liebevoll umfasst, ringe mit ihrer harmlosen Stärke und weiß, dass die Lebenskraft von ihnen auf mich übergeht.

Du sollst nicht länger die Dinge nehmen aus zweiter und dritter Hand, noch schauen mit den Augen der Toten, noch dich nähren von den Schattengebilden in Büchern, du sollst auch nicht schauen durch meine Augen, noch die Dinge nehmen von mir, du sollst lauschen nach allen Seiten und sie filtern durch dich selbst.

Einfachheit ist die üppige Schönheit des Ausdrucks.

Es ist eine schöne Wahrheit, dass alle Menschen etwas von einem Künstler in sich tragen. Und vielleicht ist es der Fall, dass die größten Künstler leben und sterben, und die Welt und sich selbst gleichermaßen im Unklaren darüber lassen, was sie besitzen.

Für mich ist jede Stunde des Tages und der Nacht ein unbeschreibliches perfektes Wunder.

Glück, nicht an einem anderen Ort, sondern an diesem Ort.... nicht in einer zukünftigen Stunde, sondern in dieser Stunde.

Groß ist das Leben, wahr und sinnbildlich - all überall und für jedermann.

Ich habe gelernt, dass es ausreichend ist, mit denen zusammen zu sein, die ich mag.

Ich und mein Leben, die immer wiederkehrenden Fragen, der endlose Zug der Ungläubigen, die Städte voller Narren. Wozu bin ich? Wozu nutzt dieses Leben?

Die Antwort: Damit du hier bist. Damit das Leben nicht zu Ende geht, deine Individualität. Damit das Spiel der Mächte weitergeht und du deinen Vers dazu beitragen kannst.

Im Walde zwei Wege boten sich mir dar und ich ging den, der weniger betreten war - und das veränderte mein Leben.

Köstliche, gesunde, stille Nacktheit in der Natur! O könnte die arme, kranke, geile Stadtmenschheit dich nur einmal wieder wirklich kennen lernen.

Nicht ich, und auch sonst niemand kann diesen Weg für dich gehen.
Du musst alleine reisen.
Es ist nicht weit. Es ist in Reichweite.
Vielleicht bist du seit deiner Geburt dabei und wusstest es nicht.
Vielleicht ist es überall - zu Wasser und zu Lande.

Niemals war mehr Anfang als jetzt.

O Kapitän, mein Kapitän! Die grause Fahrt ist aus.

Plaudre weiter, Bach, in dieser deiner Sprache - ich will von dir lernen, bei dir verweilen, von dir empfangen.

Sei neugierig, nicht voreingenommen.

Solange der Geist sich nicht wandelt, ist jede äußere Wandlung nichtig.

Und Leben, was dich betrifft, denk’ ich, du bist das übrig Gebliebene von vielem Sterben,
Ohne Zweifel bin ich schon früher zehntausendmal gestorben.

Was drückst du mit deinen Augen aus? Es scheint mir mehr als alles gedruckte, das ich in meinem Leben gelesen habe.

Weiß ich doch selber, so scheint mir’s oft, wenig oder nichts von meinem wirklichen Leben.
Nur ein paar Fingerzeige, einige zerstreute schwache Anhaltspunkte auf weiten Umwegen.
Suche ich hier für mich selbst zu entdecken.

Wende Dein Gesicht immer der Sonne zu - und die Schatten fallen hinter Dich.

Wer einen anderen erniedrigt, erniedrigt mich.

Widerstehen vielem, gehorche wenig.

Wie anziehend, wie fesselnd sind doch Meer und Strand! Wie verliert man sich in ihrer Einfachheit, ja, in ihrer Leere!

Wir, die beiden ewig Jungen,
Auf dem Lande und am Strande,
Wie die rechte Räuberbande!
Kein Respekt vor den Gesetzen,
Lachen, lieben, hauen, hetzen,
Schranken, Vorschriften verletzen:
Sammeln wir die Lebensbeute,
Wie zwei freie Jägersleute –
Bellt und kläfft auch rings die Meute!

Dies ist deine Stunde, Seele,
dein freier Flug ins Wortlose,
fort von Büchern, weg von der Kunst,
der Tag getan, die Aufgabe getilgt,
du tauchst empor, lautlos, schauend
den Dingen nachsinnend,
die du am meisten liebst:
Nacht, Schlaf, Tod und die Sterne.

(Aus dem Film: Wie ein einziger Tag)

Der wahre Krieg erscheint niemals in einem Buch.

Eine großartige Stadt ist die, welche die großartigsten Männer und Frauen hat.

Ich existiere so wie ich bin, das ist genug.

Jegliche Schönheit entspringt schönem Blut und einem schönen Gehirn.

Man soll nicht alles zu genau wissen wollen oder die Gründe, warum.

Nichts übersteht außer persönlicher Qualitäten.

Was auch immer die Seele zufrieden stellt ist Wahrheit.

Wenn irgend etwas heilig ist, so ist es der menschliche Körper.

Wohltätigkeit und der Einsatz der persönlichen Kraft sind die einzigen Investitionen.



— Walter 'Walt' Whitman (1819 - 1892) war ein amerikanischer Dichter, Essayist und Journalist.


— Whitman war als Humanist Teil des Übergangs zwischen Transzendentalismus und Realismus, wobei er beide Ansichten in seine Arbeiten einbezog.

Es wurden 42 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Walt Whitman" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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