Thomas von Aquin - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Thomas von Aquin" (Theologe; IT)

— Beliebtes Zitat:

Alles, was gegen das Gewissen geschieht, ist Sünde. (Aus: Kommentar zum Römerbrief)

Thomas von Aquin (* um 1.1.1225 auf Schloss Roccasecca bei Aquino in Italien; † 7. März 1274 in Fossanova) war ein italienischer Philosoph und Dominikaner.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Thomas von Aquin Zitate (Land: IT / Berufsgruppe: Theologe).

Unmöglich kann ein naturhaftes Begehren vergeblich sein.

Im Glück demütig.
Im Unglück stark und ungebeugt.

Alle Dinge werden zu einer Quelle der Lust, wenn man sie liebt.

Aller Anfang ist hingeordnet auf Vollendung.

Alles Böse gründet in einem Guten, und alles Falsche in einem Wahren.

Alles, was ist, und sei es auf welche Weise auch immer – sofern es seiend ist, ist es gut.

Auf zweifache Weise wird die Gerechtigkeit verdorben: durch die falsche Klugheit der Weisen und durch die Gewalt dessen, der Macht hat.

Das Böse ist das Fehlen des Guten.

Das Gute ist das, wonach alles strebt.

Das ist das Äußerste menschlichen Gotterkennens: zu wissen, dass wir Gott nicht wissen.

Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen.

Das Wahre ist das Seiende selber.

Das, was wir aus Liebe tun, tun wir im höchsten Grade freiwillig.

Der Mensch findet die größte Freude in dem, was er selbst neu findet oder hinzulernt.

Der siebente Tag hat einen Morgen, aber keinen Abend.

Der Urgrund alles Schönen besteht in einem gewissen Einklang der Gegensätze.

Die größte Wohltat, die man einem Menschen erweisen kann, besteht darin, daß man ihn vom Irrtum zur Wahrheit führt.

Die Lust ist eine Art Vollendung des Wirkens.

Die Offenbarung Gottes zeigt uns mehr, was er nicht ist als was er ist.

Die Rechtheit der Absicht allein macht nicht schon den ganzen guten Willen.

Die Sünde besteht darin, daß die Seele ihre Ordnung verliert, so wie die Krankheit in einer Unordnung des Leibes besteht.

Die Umgebung, in der der Mensch sich den größten Teil des Tages aufhält, bestimmt seinen Charakter.

Die Vernunft ist dem Menschen Natur. Was also immer wider die Vernunft ist, das ist wider des Menschen Natur.

Durch das Weinen fließt die Traurigkeit aus der Seele heraus.

Ein jedes Wesen, das seine eigene Vollendung erstrebt, strebt nach Gottähnlichkeit.

Es ist unmöglich, dass ein Mensch gut sei, außer er stehe im rechten Bezug zum gemeinen Wohl.

Fünf Heilmittel gegen Schmerzen und Traurigkeit:

Tränen,
das Mitleid der Freunde,
der Wahrheit ins Auge sehn,
schlafen,
baden.

Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.

Gerechtigkeit ohne Barmherzigkeit ist Grausamkeit; Barmherzigkeit ohne Gerechtigkeit ist die Mutter der Auflösung.

Gesundheit gedeiht mit der Freude am Leben.

Gott bewahre mich vor jemand, der nur ein Buch gelesen hat.

Gott hat weder Anfang noch Ende, er besitzt sein ganzes Sein auf einmal - worin der Begriff der Ewigkeit beruht.

Gott ist sein Sein selbst. Das kann von keinem anderen Wesen ausgesagt werden.

Gott und was in Gott ist, hat nicht ein Ziel, sondern ist das Ziel.

Gutes ohne Böses kann es geben; Böses ohne Gutes aber kann es nicht geben.

Habe das Schicksal lieb, denn es ist der Gang Gottes durch die Seele.

Im Menschen ist nicht allein Gedächtnis, sondern Erinnerung.

Jede Entscheidung, die von der überzeugten Erkenntnis abweicht, gleichgültig, ob diese richtig oder irrig ist, ist immer sittlich böse.

Jegliche Bewegung setzt ein Unbewegliches voraus.

Lieben heißt, jemandem Gutes tun wollen.

Mag auch das Böse sich noch so sehr vervielfachen, niemals vermag es das Gute ganz aufzuzehren.

Nicht jeder, der von einem Engel erleuchtet wird, erkennt, dass er von einem Engel erleuchtet wird.

Nichts ist im Verstand, was nicht zuvor in der Wahrnehmung wäre.

Steuern sind ein erlaubter Fall von Diebstahl.

Unser erkennender Geist spannt sich, indem er etwas erkennt, ins Unendliche aus.

Unter allen Leidenschaften der Seele bringt die Trauer am meisten Schaden für den Leib.

Vereinte Kraft ist zur Herbeiführung des Erfolges wirksamer als zersplitterte oder geteilte.

Vornehmer als angreifen ist standhalten.

Wahrheit ist die Übereinstimmung von Denken und Sein.

Was immer du tust, irgendwann wirst du es bereuen.

Was immer ein endliches Wesen begreift, ist endlich.

Weder Christ noch Heide erkennt das Wesen Gottes, wie es in sich selbst ist.

Wohin wir naturhaft hinneigen, das unterliegt nicht der freien Entscheidung.

Wohl können wir Gott unser Herz öffnen, aber nicht ohne göttliche Hilfe.

Zorn ist die Voraussetzung für den Mut.

Das Eintreiben von Steuern ist nichts anderes als Diebstahl.

Das Glück des tätigen Lebens liegt im Wirken der Klugheit, durch das der Mensch sich selbst und andere regiert.

Denn die Liebe ist der Erkenntnis Ende; wo also die Erkenntnis aufhört nämlich bei jenem Wirklichen selbst,       das durch ein anderes erkannt wird, da kann die Liebe sogleich beginnen.

Der Glaube ist ein Vorausverkosten jener Erkenntnis, die uns in der Zukunft glückselig macht.



— Thomas von Aquin (um 1225 - 1274) war ein italienischer Kirchenlehrer.


— Aquin (auch Thomas Aquinas, „der Aquinat(e)“ oder nur Thomas genannt; italienisch Tommaso d’Aquino) war ein immens einflussreicher Philosoph, Theologe und Jurist in der Tradition der Scholastik.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Thomas von Aquin" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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