Teresa von Avila - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Teresa von Avila" (Theologe; ES)

— Beliebtes Zitat:

Bete nicht um leichtere Lasten, sondern um einen stärkeren Rücken.

Teresa von Ávila (* 28. März 1515 in Ávila, Kastilien, Spanien; † 4. Oktober 1582 in Alba de Tormes, bei Salamanca) war Karmelitin sowie Mystikerin.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Teresa von Avila Zitate (Land: ES / Berufsgruppe: Theologe).

Beten ist nichts anderes als ein Gespräch mit einem Freund, mit dem wir oft und gern allein zusammenkommen, um mit ihm zu reden, weil wir sicher sind, dass er uns liebt (…) Ich habe dies klar erkannt.

Bewahre mich vor der Einbildung, bei jeder Gelegenheit und zu jedem Thema etwas sagen zu müssen.

Denn unser Leib hat einmal den Fehler, dass er umso mehr Bedürfnisse entdeckt, je mehr er gepflegt wird. (Quelle: Weg der Vollkommenheit)

Denn wie es im Himmel viele Wohnungen gibt, so gibt es auch viele Wege dahin.

Denn, auch wenn euch der Gehorsam viele äußere Verpflichtungen auferlegt, etwa in der Küche, so wisset: auch zwischen den Kochtöpfen wandelt der Herr.

Der Engel war nicht groß, eher klein, sehr schön, mit einem so leuchtenden Antlitz, dass er allem Anschein nach zu den ganz erhabenen Engeln gehörte, die so aussehen, als stünden sie ganz in Flammen. Es müssen wohl die sein, die man Cherubim nennt, ihre Namen sagen sie mir nämlich nicht. Ich sah in seinen Händen einen langen goldenen Pfeil, an dessen Spitze mir ein Feuer zu brennen schien. Mir war, als durchbohre er mit diesem Pfeil einige Male mein Herz bis ins Innerste, und als er ihn wieder herauszog, war es mir, als risse er mein innerstes Herz mit heraus. Als er mich verließ, war ich ganz entzündet von brennender Liebe zu Gott. (Über ihre Vision)

Der Herr sieht nicht so sehr auf die Größe der Werke als auf die Liebe, mit der sie getan werden.

Der Herr weiß besser, was er tut als wir wissen, was wir wollen.

Der Mensch hat aus lauter Faulheit das Gespräch mit Gott aufgegeben.

Die Erde kennt kein Mittel, ein Leid zu heilen, das vom Himmel kommt.

Die große Mystikerin Teresa von Avila beklagte sich einmal im Gebet über all die vielen Drangsale und Widerwärtigkeiten, unter denen sie zu leiden hätte. "So behandele ich meine Freunde", antwortete ihr der Herr. Teresa versetzte: "Darum hast Du auch nur so wenige." (Anekdote)

Die Stunde, nach der ich verlangte, ist nun gekommen.

Die Tugenden haben die Eigentümlichkeit, dass sie sich vor dem verbergen, der sie besitzt.

Die Überschrift meines Lebens sollte lauten: Die Erbarmung Gottes.

Die Vernunft ist gut, aber besser ist die Liebe, die uns der Vernunft entreißt. Es kommt nicht darauf an, viel zu denken, sondern viel zu lieben.

Die vollkommene Liebe wird uns nicht auf einmal zuteil, weil wir nicht alles auf einmal hergeben.

Eine beengte Seele kann Gott nicht freudig dienen.

Eine der Lügen der Welt ist es, Menschen Herren zu nennen, da sie doch in Wirklichkeit nur Sklaven sind von tausenden Dingen.

Eine Frau, die sehr unglücklich verheiratet ist, leidet oft schwer, ohne bei jemand Trost zu suchen, weil sie fürchtet, ihr Ehemann möchte es erfahren, wenn sie etwas sagen oder sich beklagen würde.

Erlöse mich von der großen Leidenschaft, die Angelegenheiten anderer ordnen zu wollen.

Es gibt nämlich Personen von heiliger Einfalt, die für die Geschäfte und Gebräuche der Welt wenig, für den Umgang mit Gott aber viel Verständnis besitzen.

Es ist eine große Kunst, jede Seele zu ertragen.

Es ist etwas sehr Großes, ein freies Herz und ein ruhiges Gewissen zu haben.

Es ist ganz gewiss, dass man viele Freunde hat, wenn man keines Menschen bedarf.

Es ist töricht zu denken, dass wir den Himmel betreten werden, ohne in uns selbst einzutreten.

Gar oft erlaubt der Herr, dass wir fallen, damit die Seele demütig wird.

Gott gibt ja oft in einem Augenblick mehr, als wir in langer Zeit erringen können. Seine Werke lassen sich durch die Zeit nicht messen!

Gott ist so groß, dass er es wohl wert ist, ihn ein Leben lang zu suchen.

Gott lässt uns nicht im Finstern. Nur wenn wir ihn verlassen, gehen wir zugrunde.

Gott und ich – wir zusammen sind immer die Mehrheit!

Gott will, dass der Mensch seinen Spaß hat.

Hätte ich früher erkannt, was ich jetzt weiß, dass der winzige Palast meiner Seele einen so großen König beherbergt, dann hätte ich ihn nicht so häufig darin allein gelassen.

Ich glaube, dass der Teufel nicht so viel Böses anrichtet wie unsere eigene Einbildungskraft und unsere schlechten Launen, zumal wenn Melancholie hinzukommt.

Ich halte dafür, dass Ehre und Geld fast immer sich zusammenfinden; wer die Ehre liebt, verabscheut auch das Geld nicht; wer aber dieses verachtet, macht sich auch wenig aus der Ehre. (Quelle: Weg der Vollkommenheit)

Ich halte es für unmöglich, dass die Liebe sich damit begnügt, auf der Stelle zu treten.

Ich hatte viele Freunde, die mir zum Fallen halfen, beim Aufstehen jedoch war ich ganz allein, so dass ich staune, dass ich nicht für immer liegenblieb.

Ich kann an einer Person umso weniger einen Fehler ertragen, je mehr ich sie liebe.

Ich lebe, ohne in mir zu leben und ein so erhabenes Leben erhoffe ich, dass ich sterbe, weil ich nicht sterbe.

Ich meine, dass es der Liebe nicht möglich ist, irgendwo stehen zu bleiben. Wer nicht wächst, schrumpft.

Ich staune über den Schaden, den der Verkehr mit Verwandten verursacht. Meines Erachtens kann nur der es glauben, der es selbst erfahren hat. (Quelle: Weg der Vollkommenheit)

Ich vermag nicht einzusehen, wie man Demut ohne Liebe oder Liebe ohne Demut habe oder haben könne. (Quelle: Weg der Vollkommenheit)

Ich werfe unserer Zeit vor, dass sie starke und zu allem Guten begabte Geister zurückstößt, nur weil es sich um Frauen handelt.

Lasse dich nicht ängstigen, nichts dich erschrecken. Alles geht vorüber.

Liebt die Tugenden eurer Schwestern und denkt nicht an ihre Fehler.

Mein Gott, habe Erbarmen mit jenen, die kein Erbarmen mit sich selbst haben.

Muss man Flügel haben, um auf die Suche nach sich selbst zu gehen? Man braucht sich nur in die Einsamkeit zu begeben.

Nichts soll dich beunruhigen; nichts ängstige dich. Wer Gott hat, dem fehlt nichts. Gott allein genügt.

Niemals wird man mich so schlecht behandeln, wie ich es verdiene.

Ob wir Gott lieben, lässt sich nicht sicher wissen, wenn es auch wichtige Merkmale dafür gibt. Die Liebe zum Nächsten aber, die können wir wissen. Je mehr wir darin fortschreiten, umso größer wird auch die Gottesliebe.

Sag ihnen, dass sie nicht eine einzelne Schriftstelle verabsolutieren, sondern weitere in Betracht ziehen sollen, und dass sie nur nicht meinen, sie könnten mir die Hände binden.

Sei gut zu Deinem Körper, damit Deine Seele Lust hat darin zu wohnen.

Sie dürfen mir glauben, dass ich eine unzufriedene Nonne mehr fürchte als viele Dämonen!

Stört dich ein Fehler eines anderen, so übe an dir selbst das entgegengesetzte Gute. Dein Beispiel wirkt mehr als Worte.

Unglücklich ist, wer nicht weiß, was lieben heißt.

Unser Herr fragt nicht so sehr nach der Bedeutsamkeit unserer Tätigkeiten, als vielmehr nach der Liebe, mit der wir sie verrichten.

Verständen wir den Wert und die Würde der Nächstenliebe, wir würden uns auf nichts anderes mehr verlegen.

Vor törichter Andacht und sauertöpfischen Heiligen bewahre uns, o Herr!

Wahre Demut beunruhigt, verwirrt und stört die Seele nicht, sondern bringt ihr Frieden, Trost und Ruhe.

Wenn die Liebe vollkommen ist, so hat sie auch die Kraft.



— Teresa von Ávila (1515 - 1582) war eine spanische Karmelitin, Mystikerin und Heilige Kirchenlehrerin.


— In der katholischen Kirche wird Teresa von Avila (geborene Teresa Sánchez de Cepeda y Ahumada) als Heilige und Kirchenlehrerin verehrt. Daneben wird auch in der anglikanischen und evangelischen Kirche mit Gedenktagen an sie erinnert.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Teresa von Avila" gefunden.

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