Sophokles - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Sophokles" (Schriftsteller; GR)

— Beliebtes Zitat:

Ich ziehe es vor zu schweigen, bei Dingen, wo mir das Verständnis fehlt.

Sophokles (* 497/496 v. Chr. in Kolonos; † 406/405 v. Chr. in Athen) war ein griechischer Dichter.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Sophokles Zitate (Land: GR / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Keines Menschen Leben erfüllt sich frei von Unheil.

Achtung verdient, wer erfüllt, was er vermag.

Allen Segens Anfang heißt Besinnung, was der Götter ist entweihe keiner! Überhebung büßt mit großem Falle, dem Alter zur Besinnung.

Aller Güter höchstes sei Besonnenheit.

Alles verzehrt die Macht der Zeiten.

Allzu tiefes Schweigen macht mich so bedenklich wie zu lauter Schrei.

Am schmerzlichsten sind jene Qualen, die man frei sich selbst erschuf.

Auch darin hat es herrlich der Tyrann: frei darf er tun und sagen, was er will.

Auch für den Klugen ist doch keine Schande, statt sich zu übernehmen, viel zu lernen.

Aus dem Mund Unedler auch fällt oft ein Rat zum Guten.

Befehle nicht, wo dir die Macht gebricht!

Das angenehmste Leben führen die, die nichts denken.

Das harte Wort schmerzt immer, sei’s auch ganz gerecht.

Das ist kein Staat, was einem Mann gehört!

Das Schönste ist, gerecht zu sein, das Beste die Gesundheit, das Angenehmste, wenn man immer erreicht, was man will.

Das weitaus schönste Glück - das plötzliche.

Den Gedanken hege nicht allein in dir, daß deine Meinung, keine sonst, die rechte sei.

Den Göttern nur naht nie das Alter, ihnen naht niemals der Tod. Doch alles andre stürzt die Allgewalt der Zeit.

Den Redlichen bewährt ja nur die Zeit.
Den schlechten Mann enthüllt ein einz’ger Tag.

Denn ist dem Menschen
jedwede Freude in der Brust vernichtet,
dann ist sein Leben nur ein eitler Schein.
Er schleicht nur als ein Toter durch das Leben.
Ob ihm der Reichtum füllet Haus und Hof,
ob eine Krone um das Haupt ihm strahlt,
fehlt ihm der Frohsinn, dann ist alles dies
nicht so viel Wert wie einer Flamme Schatten.

Denn schlaflos ist der Kranken Schlaf - Und lauscht und sieht alles.

Denn still zu dulden lehrte mich ein Missgeschick,
des Lebens lange Dauer und ein edler Sinn.

Denn wer nur selber einsichtsvoll sich dünkt, begabt mit Geist und Rede wie kein Zweiter, enthüllt bei Licht besehen sich als leer.

Denn wo die böse Tat zur Mutter die Gesinnung hat, da folgen ihr als Geschwister andre böse Taten.

Der ärgste Fluch des Menschen ist das Geld.

Der Irrtum ist
zwar aller Menschen ganz gewisses Teil,
doch wer auch irrt, er bleibt nicht ohne Rat,
nicht ohne Segen, wenn er Heilung sucht
von seiner Krankheit, nicht in Starrsinn fällt.

Der Schwache schlägt den Starken auch,
hilft ihm das Recht.

Der Welt zur Weisung: Das Verderblichste, was uns zuteil ward, ist der Unverstand.

Des Glückes Welle hebt, die Welle stürzt
den Hohen und den Niedern immerzu;
kein Seher weiß, wann sie zur Ruhe kommt.

Die Bäume,
die sich schmiegen, stehn an ihren Zweigen unversehrt,
und die sich sträuben, kommen samt der Wurzel um.

Die Götter pflanzten die Vernunft dem Menschen ein als höchstes aller Güter.

Die Götter stürzen, richten wieder auf.

Die Wahrheit ist immer das stärkste Argument.

Doch manchen stürzte schon die Hoffnung auf Gewinn in sein Verderben.

Du bist ein Held in Worten; aber redlich fand
ich keinen noch, der blendend über alles sprach.

Durch Betrug erlistet ist noch nicht gewonnen.

Ein Tor erkennt, was er in Händen hält, als trefflich erst, wenn es verloren ist.

Es braucht viel Zeit, einen kurzen Weg zu gehen.

Es ist besser, in Ehren zu versagen, als durch Betrug erfolgreich zu sein.

Es ist des Menschen Zunge, nicht die Tat, die alles lenkt.

Es ist die Zeit ein milder Gott.

Es kennt der edle Mann nicht eine schönere Pflicht, als die zu helfen mit allem, was er hat und was er kann.

Frevel ist’s dem edlen Mann
zu schmähn im Tode, ward er auch von uns gehasst.

Für Menschen ist der edelste Gewinn die Vorsicht und ein klug bedachter Sinn.

Gerechte Sache gibt auch Selbstgefühl.

Gewaltig ist das Mutterherz. Man kann auch,
wenn das Kind uns Böses angetan,
doch nimmer hassen, was man selbst gebar.

Glücklich, wem von allen Gaben
klaren Sinn die Götter gaben.

Guter Feldherr sagt dem Heer nur Gutes, schweigt vom Misslichen.

Hast du bei einem Werk den Anfang gut gemacht,
das Ende wird gewiß nicht minder glücklich sein.

Hoffnung, die so ziellos schweift,
vielen Menschen gereicht sie zum Segen,
vielen ist sie nur Trug ihrer eitlen Begier.

Ich mag nicht Liebe, die mit Worten liebt.

Ideen sind stärker als Körperkraft.

Im Unglück ist der Trotz nicht förderlich!

Immer wo ein Staat gedeiht, hat der Gehorsam ihm das Haus gebaut.

In das Künftige dringt kein sterblicher Blick.

In kleinen Worten steckt viel Weisheit.

Jedes Wesen kann nur in seiner Eigenheit gut sein.

Langes Flehen ziemt sich nicht, wenn wir Gerechtes bitten.

Mache nicht unerträglich den Schmerz durch ewige Klagen!



— Sophokles (497 - 406 v. Chr.) war ein Dichter in der Zeit der Griechischen Klassik.


— Sophokles ist neben Aischylos und Euripides einer der drei antiken griechischen Tragödien-Dichter, deren Stücke überlebt haben. Fast 50 Jahre lang dominierte Sophokles bei den Dramatiker-Wettbewerben des Stadtstaates Athen. Er nahm an 30 Wettbewerben teil, gewann 24 und erhielt bei den übrigen den 2. Platz. Aischylos gewann 13 Wettbewerbe, während Euripides 4 Wettbewerbe gewann.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors " Sophokles" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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