René Descartes - Zitate

— Gute Zitate (45), Aphorismen und Sprüche von "René Descartes" (Wissenschaftler; FR)

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Unerfahrene Leute begehen oft den Fehler darin, dass sie Falsches gelten lassen, während sieden Schein erwecken wollen, als verständen sie es, als dass sie Richtiges widerlegen. (Quelle: Buch: Meditationen)

René Descartes (* 31. März 1596 in La Haye en Touraine; † 11. Februar 1650 in Stockholm) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten René Descartes Zitate (Land: FR / Berufsgruppe: Wissenschaftler).

Nichts ist so gerecht verteilt wie der gesunde Menschenverstand.
Niemand glaubt mehr davon zu brauchen, als er hat.

Ich denke, also bin ich.

Cogito ergo sum (eigentl. lateinisch ego cogito, ergo sum).

Alles was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch.

Alles Wissen besteht in einer sicheren und klaren Erkenntnis.

Beschreibt man die Bedeutung der Worte so genau wie möglich, und man wird die Menschheit von der Hälfte ihrer Irrtümer befreien.

Betrachte ich die Sache recht, so findet sich kein einziges Merkmal, mit Hilfe dessen ich unzweifelhaft bestimmen könnte, ob ich wach bin oder träume.

Das Lesen von guten Büchern ist wie eine Unterhaltung mit den besten Menschen vergangener Jahre.

Denn es ist nicht genug, einen guten Kopf zu haben; die Hauptsache ist, ihn richtig anzuwenden.

Der Mensch ist die Krone der Schöpfung: Er kann denken. Er hat Bewusstsein seiner selbst.

Die einzige unmittelbar glaubwürdige Realität ist die Realität des Bewusstseins.

Die gesamte Philosophie ist einem Baume vergleichbar, dessen Wurzel die Metaphysik, dessen Stamm die Physik und dessen Zweige alle übrigen Wissenschaften sind.

Die größten Geister sind der größten Fehler ebenso wie der größten Tugenden fähig.

Die Klarheit und Deutlichkeit unserer Begriffe ist das Merkmal ihrer Wahrheit.

Die nur ganz langsam gehen, aber immer den rechten Weg verfolgen, können viel weiter kommen als die, welche laufen und auf Abwege geraten.

Diejenigen, welche die größten Verstandeskräfte besitzen und ihre Gedanken am besten ordnen, um sie klar und verständlich zu machen, können stets am überzeugendsten reden, selbst wenn sie niemals etwas von Rhetorik gehört haben.

Es gibt keine angeborene Vorstellung im menschlichen Geist.

Ich denke, also handle ich mir Komplexe ein.

In der Tat ist Gott allein vollkommen weise, das heißt mit dem vollkommenen Wissen aller Dinge begabt.

Jedes Problem, das ich löste, wurde zu einer Regel, die später dazu diente, andere Probleme zu lösen.

Man wird am ehesten betrogen, wenn man sich für klüger als die anderen hält.

Von allen, die bis jetzt nach Wahrheit forschten, haben die Mathematiker allein eine Anzahl Beweise finden können, woraus folgt, daß ihr Gegenstand der allerleichteste gewesen sein müsse.

Was man nicht gut beschreiben kann, kann man auch nicht messen.

Wenn auch die Fähigkeit zu täuschen ein Zeichen von Scharfsinn und Macht zu sein scheint, so beweist doch die Absicht zu täuschen ohne Zweifel Bosheit oder Schwäche. (Aus: Betrachtungen über die Grundlagen der Philosophie Band 4.)

Wenn ich mit meinem Denken jede Sinneserkenntnis in Zweifel ziehen kann, bleibt als letzte Gewissheit die Existenz meines Denkens.

Wenn man zu begierig ist in der Vergangenheit zu leben, so bleibt man gewöhnlich sehr unwissend in der Gegenwart.

Wenn man zu leben versucht, ohne zu philosophieren, dann ist das, als halte man die Augen geschlossen, ohne daran zu denken, sie zu öffnen.

Wir dürfen nicht annehmen, dass alle Dinge unseretwegen geschaffen worden sind.

Zur Erforschung der Wahrheit bedarf es notwendig der Methode.

Zweifel ist der Weisheit Anfang. (Lat.: Dubium sapientiae initium.)

Es muss das Ziel der wissenschaftlichen Bestrebungen sein, den Geist so zu lenken, dass er über alle sich ihm darbietenden Gegenstände begründete und wahre Urteile fällt.

Ich könnte nicht an Projekten arbeiten, die nur deshalb für einige nützlich sind, weil sie anderen schaden.

Das höchste Glück besteht in einem festen Willen, tugendhaft zu handeln.

Der einzige Grund, warum viele meinen, die Existenz Gottes und das Wesen der Seele, seien schwer zu erkennen, liegt darin, dass sie ihren Geist niemals, von den Sinnen ablenken und über die Körperwelten erheben.

Glück ist ein Entschluss.

Gut hat gelebt, wer sich gut versteckt hat. Ich habe gar keine Lust, in der Welt angesehen zu sein, ich werde den Genuss ungestörter Muße stets für eine größere Wohltat halten als die ehrenvollsten Ämter der Erde.

Ich bin nicht Ihrer Meinung, aber ich werde mich vehement dafür einsetzen, dass Sie sie äußern dürfen.

Man sollte sich nur den Gegenständen zuwenden, zu deren klarer und unzweifelhafter Erkenntnis unser Geist zuzureichen scheint.

Nun, meine Seele, heißt es Abschied nehmen.

Ob wir wachen oder schlafen, nie sollten wir uns durch etwas anderes lenken lassen, als durch die Klarheit unserer Vernunft.

Wahr ist alles das, was ich ganz klar und deutlich einsehe.

Wenn man zuviel Zeit, auf Reisen verwendet, so wird man zuletzt, fremd im eigenen Lande.

Wer das Schwerere oder Größere bewirken kann, kann auch das Geringere bewirken.

Ich will von der Philosophie nichts weiter sagen, als dass ich sah, sie sei von den vorzüglichsten Geistern einer Reihe von Jahrhunderten gepflegt worden, und dennoch gebe es in ihr nicht eine Sache, die nicht strittig und mithin zweifelhaft ist; und dass ich demnach nicht eingebildet genug war, um zu hoffen, es werde mir damit besser gehen als den anderen.

Unter mehreren Ansichten von gleichem Ansehen wählte ich nur die gemäßigten: einmal, weil sie stets für die Praxis die bequemsten und wahrscheinlich die besten sind, denn alles Übermaß ist in der Regel schlecht; dann auch, um im Fall des Fehlgriffs mich von dem wahren Weg weniger abzuwenden, als wenn ich das eine Extrem ergriffen hätte, während ich das andere hätte ergreifen sollen.



— René Descartes (1596 - 1650) war ein französischer Philosoph, Mathematiker und Naturwissenschaftler.


— Descartes (latinisiert Renatus Cartesius) legte den Grundstein für den „kontinentalen“ Rationalismus des 17. Jahrhunderts, der später von Baruch Spinoza und Gottfried Leibniz kritisch-konstruktiv weitergeführt wurde. Dieser stand von Anfang an im Gegensatz zum britischen „Empirismus“, einer Denkschule, die von Hobbes, Locke, Berkeley und Hume begründet wurde.

Es wurden 45 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "René Descartes" gefunden.

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