Publilius Syrus - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Publilius Syrus" (Schriftsteller; IT)

— Beliebtes Zitat:

Armut lässt den Menschen vieles versuchen.

Publilius Syrus (Vorname und Lebensdaten unbekannt) war ein römischer Mimen-Autor im 1. Jahrhundert v. Chr.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Publilius Syrus Zitate (Land: IT / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Auch ein einziges Haar wirft seinen Schatten. (Lat.: Etiam capillus unus habet umbram suam.)

Begierde denkt nur, was sie will, nicht was sie soll.

Bevor du etwas versprichst, bedenke, wie du es halten wirst. (Lat.: Priusquam promittas deliberes, ut cum promiseris facias.)

Das Glück ist einfacher zu finden als zu behalten.

Das Schicksal kommt, wenn’s niemand merkt.

Das Weinen des Erben ist unter der Maske ein Lachen. (Lat.: Heredis fletus sub persona risus est.)

Dem Klugen wird auch ein Gesicht zur Sprache.

Den Geizigen schmerzt ein Verlust mehr als den Weisen.

Der Armut fehlt vieles, der Habsucht alles. (Lat.: Inopiae desunt multa, avaritiae omnia.)

Der eine Tag lehrt den anderen. (Lat.: Dies diem docet.)

Der Kranke tut sich keinen Gefallen, der den Arzt als Erben einsetzt. (Lat.: Male secum agit aeger, medicum qui heredem facit.)

Der Liebe Wunden kann nur heilen, wer sie schlug. (Lat.: Amoris vulnus idem, qui sanat, facit.)

Der nächste Tag ist der Schüler des vorigen. (Lat.: Discipulus est prioris posterior dies.)

Der Richter wird verurteilt, wenn ein Schuldiger freigesprochen wird. (Lat.: Iudex damnatur, cum nocens absolvitur.)

Der Schüchterne bezeichnet sich als vorsichtig, der Geizige als sparsam.

Der Tor hat Angst vorm Schicksal, der Weise trägt es.

Der Zaghafte sieht Gefahren, die überhaupt nicht bestehen.

Die keusche Frau wählt ihren Mann nicht mit dem Auge, nur mit dem Herzen.

Die Zeit setzt der Liebe ein Ende, nicht der Wille!

Doppelt gibt dem Bedürftigen, wer schnell gibt.

Dreh’ dich nicht um, wenn du kurz vor dem Ziel bist.

Durch allzu langen Streit verliert man die Wahrheit. (Lat.: Nimium altercando veritas amittitur.)

Durch langes Überlegen geht die Gelegenheit oft dahin. (Lat.: Deliberando saepe perit occasio.)

Ehrung ziert den Ehrenmann; den Schurken macht sie kenntlich.

Ein Armer, der wie ein Reicher leben will, kommt darin um.

Ein grausamer Mensch weidet sich an Tränen, er wird nicht durch sie gebrochen. (Lat.: Crudelis lacrimis pascitur, non frangitur.)

Ein niedrig gestellter Mensch kann weder tief noch schlimm fallen. (Lat.: Humilis nec alte cadere nec graviter potest.)

Eine Frau liebt oder hasst; ein Drittes gibt es nicht.

Eine Wohltat entgegennehmen heißt, die Freiheit aufgeben. (Lat.: Beneficium accipere libertatem est vendere.)

Einsamkeit ist die Mutter aller Ängste.

Einschmeichelnde Worte haben ihr eigenes Gift. (Lat.: Habet suum venenum blanda oratio.)

Entstehen und Vergehen ist das Gesetz der Welt. (Lat.: Lex universa est, quae iubet nasci et mori.)

Ertrage und missbillige nicht, was nicht zu ändern ist.

Erwarte vom anderen, was du ihm selbst getan.

Es ist Betrug anzunehmen, wenn du nicht wiedergeben kannst.

Es ist dumm, das zu befürchten, was unvermeidlich ist.

Es siegt nur der, der sich besiegt. (Lat.: Bis dat, qui dito dat.)

Frauen sind den Männern in üblen Machenschaften überlegen. (Lat.: Malo in consilio feminae vincunt viros.)

Für den Eid des Liebenden gibt es keine Strafe.(Lat.: Amantis ius iurandum poenam non habet.)

Für eine gute Sache ist schändliches Tun ehrenhaft. (Lat.: Honesta turpitudo est pro causa bona. Übertragen: Der Zweck heiligt die Mittel)

Furcht, nicht Güte bändigt den Frevler. (Lat.: Metus improbos compescit, non clementia.)

Geduld ist ein verborgener Schatz der Seele. (Lat.: Patientia animi occultas divitias habet.)

Glück und Glas, wie bald bricht das!

Groß ist die Macht der Gewohnheit. (Lat.: Gravissimum est imperium consuetudinis.)

Gut schläft, wer gar nicht merkt, dass er schlecht schläft.

Guter Ruf verbreitet auch im Dunkel seinen Glanz.

In der Liebe ist Jähzorn immer gelogen. (Lat.: In amore semper mendax iracundia est.)

Man kann keinen Gewinn machen, ohne einem anderen Verlust zuzufügen. (Lat.: Lucrum sine damno alterius fieri non potest.)

Man schenkt schon etwas, wenn man freundlich abschlägt.

Mit Überlegung wirst du eher siegen als im blindwütigen Zorn.

Mit Wut beginnt, mit Reue schließt der Zorn.

Nicht jede Frage verdient eine Antwort.

Nichtsnutzigkeit wird am meisten durch sich selbst bestraft. (Lat.: Nequitia poena maxima ipsamet sui est.)

Niemand weiß was er kann, wenn er es nicht versucht.

Niemandem und jedem zu glauben ist beides ein Laster. (Lat.: Utrumque vitium est nulli credere et omnibus.)

Notwendigerweise hat derjenige Angst vor vielen, vor dem viele Angst haben. (Lat.: Necesse est multos timeat, quem multi timent.)

Notwendigerweise sind die kleinsten Dinge die Anfänge der größten. (Lat.: Necesse est maximorum minima esse initia.)

Nur Unwissende verachten Bildung.

Prüfe deine Freunde im stillen, aber preise sie offen.



— Publilius Syrus (um 85 - 43 v.Chr.) war ein lateinischer Aphoristiker, der vor allem für seine Sentenzen bekannt war.


— Syrus war ein Syrer, der als Sklave nach Italien gebracht wurde, aber durch seinen Witz und Talent gewann er die Gunst seines Herrn, der ihn befreite und erzog.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Publilius Syrus" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.