Otto von Bismarck - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Otto von Bismarck" (Politiker; DE)

— Beliebtes Zitat:

Mit schlechten Gesetzen und guten Beamten lässt sich immer noch regieren.
Bei schlechten Beamten aber helfen uns die besten Gesetze nichts.

Otto von Bismarck (* 1. April 1815 in Schönhausen (Elbe), Stendal, Sachsen-Anhalt; † 30. Juli 1898 in Friedrichsruh bei Aumühle, Schleswig-Holstein) war ein deutscher Politiker und Staatsmann.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Otto von Bismarck Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Politiker).

Politik ist die Kunst des Möglichen.

Jede neue Steuer hat etwas erstaunlich ungemütliches für denjenigen, der sie zahlen oder auch nur auslegen soll.

Gegen die Regierung mit allen Mitteln zu kämpfen ist ja ein Grundrecht und Sport eines jeden Deutschen.

Je weniger die Leute davon wissen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie.

Die Freiheit ist ein Luxus, den sich nicht jedermann gestatten kann.

Wenn irgendwo zwischen zwei Mächten ein noch so harmlos aussehender Pakt geschlossen wird, muss man sich sofort fragen, wer hier umgebracht werden soll.

Steht man vor einer schwierigen Aufgabe, so sollte man vorher eine halbe Flasche Rotwein trinken,- besser, man trinkt sie ganz.

Ich sitz nicht rechts, nicht links, sondern oben und wenn ich unten sitz, ist unten oben.

Wer seine Ansichten mit anderen Waffen als denen des Geistes verteidigt, von dem muss ich voraussetzen, dass ihm die Waffen des Geistes ausgegangen sind.

Dank des Abakus haben wir den Krieg gewonnen.

Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Jeder Krieg, auch der siegreiche, ist immer ein großes Unglück für das Land, das ihn führt.

Konflikte werden zu Machtfragen; wer die Macht in den Händen hat, geht dann in seinem Sinne vor.

Alle menschlichen Einrichtungen sind unvollkommen - am allermeisten staatliche.

An den Grundsätzen hält man nur fest, solange sie nicht auf die Probe gestellt werden; geschieht das, so wirft man sie fort wie der Bauer die Pantoffeln und läuft, wie einem die Beine von Natur gewachsen sind.

Die erste Generation schafft Vermögen, die zweite verwaltet Vermögen, die dritte studiert Kunstgeschichte, und die vierte verkommt.

Die Politik ist keine Wissenschaft, wie viele der Herren Professoren sich einbilden, sondern eine Kunst.

Die Scheu vor Verantwortung ist die Krankheit unserer Zeit.

Ein bisschen Freundschaft ist mir mehr wert als die Bewunderung der ganzen Welt.

Ein diplomatisches Papier will gekonnt verfasst sein - nicht so genau, daß die Skepsis die Wahrheit herauslesen kann, aber doch mit so viel Spielraum, daß die Arglosigkeit ihre Wünsche hineinlesen kann.

Es gibt keine Handlung, für die niemand verantwortlich wäre.

Es ist ein Grundbedürfnis der Deutschen, beim Biere schlecht über die Regierung zu reden.

Es ist kein Ausdruck im letzten Jahre mehr missbraucht worden als das Wort "Volk". Jeder hat das darunter verstanden, was gerade in seinen Kram passte, gewöhnlich einen beliebigen Haufen von Individuen, die es ihm gelungen war, für seine Ansicht zu gewinnen.

Es ist rhetorische Gewohnheit, sich die Rede des Gegners so zurechtzulegen, wie man sie besser verwerten kann.

Geschieht die Zertrümmerung des Staates durch revolutionäre Elemente, so wird der geschichtliche Kreislauf immer in verhältnismäßig kurzer Zeit zur Diktatur, zur Gewaltherrschaft, zum Absolutismus zurückführen, weil auch die Massen schließlich dem Ordnungsbedürfnis unterliegen.

Ich jage niemals zwei Hasen auf einmal.

In der Kunst, mit vielen Worten gar nichts zu sagen, mache ich reißende Fortschritte.

Jede Notwehr hat etwas Unvorhergesehenes und Plötzliches.

Kinder sind unsere besten Richter.

Lügen können Kriege in Bewegung setzen, Wahrheiten hingegen können ganze Armeen aufhalten.

Nichts ist besser geeignet, die Verschmelzung der widerstrebenden Elemente zu fördern, als gemeinsame Arbeit an gemeinsamen Aufgaben.

Verfallen wir nicht in den Fehler, bei jedem Andersmeinenden entweder an seinem Verstand oder an seinem guten Willen zu zweifeln.

Was gerade Mode ist, hat deshalb für mich nicht den Vorzug: man behält dergleichen doch länger, als die Mode dauert.

Wenn man sagt, dass man einer Sache grundsätzlich zustimmt, so bedeutet es, dass man nicht die geringste Absicht hat, sie in der Praxis durchzuführen.

Wenn man sieht, was über eine Periode, die nur drei Jahre rückwärts liegt, mit Erfolge gelogen wird, so wird es schwer, das zu glauben, was durch Vermutungen und Konjekturen unterstützt, aus früheren Zeiten uns erzählt wird.

Mit dem Parlament wollt ich schon fertig werden, wenn nur die vielen Festessen nicht wären.

Das Leben ist wie ein geschicktes Zahnausziehen: Man denkt immer, das Eigentliche solle erst kommen, bis man plötzlich sieht, dass alles vorbei ist

Das muss ein Esel sein, der mit fünfzig Jahren noch dieselben Anschauungen hat wie vor zwanzig Jahren.

Das Vertrauen ist eine zarte Pflanze; ist es zerstört, so kommt es sobald nicht wieder.

Denn ich habe dich geheiratet, um dich in Gott und nach dem Bedürfnis meines Herzens zu lieben, und um in der fremden Welt eine Stelle für mein Herz zu haben

Der Weg, auf dem eine Regierung zugrunde geht, ist der wenn sie bald dies, bald jenes tut wenn sie heute etwas zusagt und dies morgen nicht mehr befolgt.

Die Bürokratie aber ist krebsmässig an Haupt und Gliedern, nur ihr Magen ist gesund.

Die Politik   hat nicht zu rächen, was geschehen ist    sondern dafür zu sorgen    dass es nicht wieder geschehe.

Die Presse ist für mich Druckerschwärze auf Papier.

Ein Gedanke, der richtig ist kann auf die Dauer nicht niedergelogen werden

Ein großer Staat regiert sich nicht nach Parteiansichten.

Ein Mensch, der die Natur nicht liebt, enttäuscht mich; fast misstraue ich ihm.

Gesetze sind wie Würste, man sollte besser nicht dabei sein, wenn sie gemacht werden.

Ich betrachte auch einen siegreichen Krieg an sich immer als Übel, welches die Staatskunst den Völkern zu ersparen bemüht sein muss.

Je stärker wir sind, desto unwahrscheinlicher ist der Krieg.

Leisten wir uns den Luxus, eine eigene Meinung zu haben.

Wer einen ebenbürtigen Gegner überlebt, wird entdecken, dass ihm etwas fehlt

Wo das Müssen beginnt hört das Fürchten auf.

Achtundachtzig Professoren: Vaterland, du bist verloren.

Besitz ohne Liebe macht geizig.

Der Deutsche hängt an seinen Dynastien, und die Dynastien hängen auch an Deutschland.

Die Bürokratie ist es, an der wir alle kranken.

Die Geschichte können wir nicht machen, aber aus ihr lernen.

Die Liebe der Türken und Deutschen zueinander ist so alt, dass sie niemals zerbrechen wird.



— Otto von Bismarck (1815 - 1898) war ein deutscher Politiker und Staatsmann.


— Bismarck (ab 1871 Fürst von Bismarck) war ein konservativer preußischer Staatsmann, der von 1860 bis 1890 deutsche und europäische Angelegenheiten dominierte. Er trat 1871, unter Kaiser Wilhelm I. (1797 - 1888) das Amt des Reichskanzlers an und wurde 1890, nach Meinungsverschiedenheiten mit dessen Nachfolger, Wilhelm II. (1859 - 1941) aus dem Amt entlassen.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Otto von Bismarck" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Politiker") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Staatsmännern, Volksvertretern, Generälen, Präsidenten, etc.