Molière - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Moliere" (Schriftsteller; FR)

— Beliebtes Zitat:

Die meisten Menschen sterben an ihren Medikamenten und nicht an ihren Krankheiten.

Molière (* 15. Januar 1622 in Paris; † 17. Februar 1673 ebenda) war ein französischer Schauspieler, Theaterdirektor und Dramatiker.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Molière Zitate (Land: FR / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Die volle Wahrheit kann ein tapferes Herz ertragen; doch nicht die Zweifel, die im finsteren an ihm nagen.

Wie leicht doch bildet man sich eine falsche Meinung, geblendet von dem Glanz der äußeren Erscheinung.

Die Dinge haben nur den Wert, den man ihnen verleiht.

Alle Dienste, die eines Feindes Hand uns erweist,
haben keinen Wert und verpflichten uns zu nichts.

Da heißt es laufen, Herr, und ohne Abschied!

Das Böse liegt im Aufsehn, das es macht,
Im Lärmen, das die Welt darüber schlägt;
Die Sünde im Geheim ist keine Sünde.

Das Lachen verrät den Charakter.

Der Grammatik müssen sich selbst Könige beugen.

Der Himmel dürfte aus klimatischer Sicht angenehmer sein als die Hölle. Allerdings vermute ich, dass die Hölle in gesellschaftlicher Hinsicht weit interessanter ist.

Der Mensch ist, ich gesteh’ es Euch, ein böses Lebewesen.

Der Ruhm muss dem Verdienst entsprechen.

Der wahre Weise schwelgt nicht in gespreizten Reden.

Der Weise ist auf alle Ereignisse vorbereitet.

Die Heuchelei ist ein privilegiertes Laster, das mit seiner eigenen Hand aller Welt den Mund verschließt und in Ruhe seine Straflosigkeit genießt.

Die lächerlichsten aller Träume sind
die Träumereien der Weltverbesserer.

Die Liebe wird nicht von der Vernunft regiert.

Die Menschen gleichen sich in den Worten, aber an den Taten kann man sie unterscheiden.

Die Neider sterben, nimmer stirbt der Neid.

Dort wo die Ziege angebunden ist, muss sie wohl oder übel grasen.

Ein angenehmes Laster ist einer langweiligen Tugend bei weitem vorzuziehen.

Ein gelehrter Dummkopf ist ein größerer Dummkopf als ein unwissender Dummkopf.

Ein Tor, der kein Wort sagt, unterscheidet sich nicht von einem Gelehrten, der schwätzt.

Eine Rose riecht besser als ein Kohlkopf, gibt aber keine bessere Suppe ab.

Einen Prozess führen zu müssen, heißt schon auf dieser Welt verdammt sein; und schon der bloße Gedanke daran ist geeignet, mich bis nach Indien ausreißen zu lassen.

Erst soll man an sich selbst den strengsten Maßstab anlegen, eh man sich unterfängt, des anderen Tun zu wägen.

Es ist ein weiter Weg von der Idee zur Tat.

Es trägt der echte Christ dem Glauben nicht am Rocke
und hängt die Frömmigkeit nicht an die große Glocke.

Geistreich soll niemand sein als wir und unsre Freunde.

Ich bin bequemen Sinns, und was man hier bespricht,
Dass man sich nur vor Geist den Kopf zerbricht.
Ein solcher Ehrgeiz liegt auch nicht in meinem Blute;
Und hält man mich für blöd, ich trag’s mit frohem Mute.

Ich lebe von guter Suppe und nicht von schöner Rede.

Ich liebe die Bequemlichkeit und finde es äußerst mühsam, geistreich sein zu müssen.

Ich werde meine Ansicht verteidigen,
bis zum letzten Tropfen Tinte.

Je mehr wir einen Menschen lieben, desto weniger sollten wir ihm schmeicheln.

Man braucht beim Sprechen nur Robe und Barett zu tragen, dann wird aus jedem Unsinn Weisheit und aus jeder Dummheit Vernunft.

Man darf nicht alles glauben, was man sieht!

Man isst um zu leben und lebt nicht, um zu essen.

Man kann ein anständiger Mensch sein und doch schlechte Verse machen.

Man macht sich wenig daraus, ein Bösewicht zu sein, aber lächerlich sein will niemand.

Man stirbt nur einmal - und für so lange!

Mögen wir noch so viele Eigenschaften haben, die Welt achtet vor allem auf unsere schlechten.

Neugier ist die Tochter der Eifersucht.

Nichts lockert mehr der Neigung zarte Bande, als Sorge um des Lebens Unterhalt.

Schließlich gibt es nichts Schöneres, als über den Widerstand einer schönen Frau zu triumphieren.

Sie ist tot und ich beweine sie. Wenn sie noch lebte, würden wir uns zanken.

Stets sollte man sich der größeren Zahl anpassen
Und niemals sich auffällig sehen lassen.

Wenn ich gut gegessen habe, ist meine Seele stark und unerschütterlich; daran kann auch der schwerste Schicksalsschlag nichts ändern.

Wenn jedes Herz gerecht und weise wäre, dann wär’ so manche Tugend überflüssig.

Wenn man ein schlechtes Gedächtnis hat, läuft man Gefahr, einen Meineid zu pflegen.

Wer jedermanns Freund sein will, ist der meine nicht.

Wer so spricht, dass er verstanden wird, spricht gut.

Wer sucht der findet oft mehr als er zu suchen ging.

Wir sind nicht nur verantwortlich für das, was wir tun, sondern auch für das, was wir nicht tun.

Wonach das Herz verlangt, gesteht der Mund nicht ein,
jedoch der Liebende errät’s auch aus dem Nein.

Zu leben, ohne zu lieben, ist kein richtiges Leben. Nimm dem Leben die Liebe, und du nimmst ihm sein Vergnügen.

Am sichersten ist's, wenn man uns vertraut, denn Ehre will ihr eigener Wächter sein.

Alle Untugenden, die gerade modern sind, gelten als Tugenden

Als ob es eine Kunst wäre, mit viel Geld ein anständiges Mahl herzurichten! Kinderleicht ist das, der größte Esel bringt das zuwege. Wer sein Handwerk versteht, der braucht wenig Geld und kocht trotzdem gut

Bloß Lob allein nützt einem nicht viel; da muss noch etwas Solideres hinzukommen.

Dem bärtigen Geschlecht ward alle Macht verliehen.



— Moliere (1622 - 1673) war ein französischer Schauspieler und Theaterautor.


— Moliere (geboren als: Jean-Baptiste Poquelin) gilt als einer der der großen Klassiker erhob die Komödie zu einer der Tragödie potenziell gleichwertigen Gattung.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors " Moliere" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.