Matthias Claudius - Zitate

— Gute Zitate (47), Aphorismen und Sprüche von "Matthias Claudius" (Schriftsteller; DE)

— Beliebtes Zitat:

Die Freiheit besteht darin, das man alles das tun kann, was einem anderen nicht schadet.

Matthias Claudius (* 15. August 1740 in Reinfeld (Holstein); † 21. Januar 1815 in Hamburg) war ein deutscher Dichter und Journalist.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Matthias Claudius Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Den leeren Schlauch bläst der Wind auf, den leeren Kopf der Dünkel.

Sage nicht alles, was du weißt,
aber wisse immer, was du sagst.

Tue das Gute vor Dich hin und kümmere Dich nicht, was daraus wird.

Betrüge nicht; du hast nicht Rast
noch Ruh, wenn du betrogen hast.

Beurteile einen Menschen lieber nach seinen Handlungen als nach seinen Worten; denn viele handeln schlecht und sprechen vortrefflich.

Das Gesetz hat nicht das Recht etwas anders zu verbieten, als die Handlungen die der Gesellschaft schädlich sind.

Der Dichter soll nicht ewig Wein,
nicht ewig Amor necken!
Die Barden müssen Männer sein
und Weise sein, nicht Gecken.

Die größte Ehre, die man einem Menschen antun kann, ist die, dass man zu ihm Vertrauen hat.

Die Welt ist ein Schauplatz. Du kommst, siehst und gehst vorüber.

Eigentlich sollte Schönheit unschuldig und Unschuld sollte schön sein, aber in der Welt sind es verschiedene Dinge.

Es gibt einige Freundschaften, die im Himmel beschlossen und auf Erden vollzogen werden.

Es ist leicht zu verachten, Sohn, aber verstehen ist viel besser.

Nichts ist so elend wie ein Mann, der alles will und der nichts kann.

Niemand ist frei, der über sich selbst nicht Herr ist.

Verlaß dich nicht auf diese Welt;
Sie ist Schaum, der zusammenfällt.

Wenn jemand eine Reise tut,
so kann er was erzählen.
Drum nahm ich meinen Stock und Hut
Und thät das Reisen wählen.

Da hat er gar nicht übel,
gar nicht übel, gar nicht übel dran getan;
verzähl er nur weiter Herr Ürian.

Wir pflügen und wir streuen
den Samen auf das Land,
doch Wachstum und Gedeihen
steht nicht in unsrer Hand.

Das Geld eines Geizigen ist wie eine untergehende Sonne; kein Mensch hat gut davon.

Der Mensch hat einen Geist in sich, den diese Welt nicht befriedigt.

Der Winter ist ein rechter Mann, kernfest und auf die Dauer.

Die Wahrheit richtet sich nicht nach uns, sondern wir müssen uns nach ihr richten.

Es ist nichts groß, was nicht gut ist.

Greif nicht leicht in ein Wespennest. Doch wenn du greifst, so greife fest!

Heutigentags sagen und schreiben viele Gelehrte mehr, als sie wissen; in den alten Zeiten wussten einige mehr, als sie schrieben.

Lehre nicht andere, bis du selbst gelehrt bist.

Mache nicht schnell jemand zu Deinem Freund ist ers aber einmal, so muss ers mit allen seinen Fehlern sein.

Und so leuchtet die Welt langsam der Weihnacht entgegen und der in Händen sie hält, weiß um den Segen.

Was mit Wenigem getan werden kann, muss nicht mit Vielem getan werden.

Werde niemand etwas schuldig, doch sei zuvorkommend, als ob alle deine Gläubiger wären!

Alle Menschen haben eine Ahnung und Idee der Wahrheit in sich.

Aus nichts wird nichts, das merke wohl, wenn aus dir was werden soll.

Der Adel besteht in Stärke des Leibes bei Pferden, bei Menschen in guter Denkart.

Der Mensch ist für eine freie Existenz gemacht, und sein innerstes Wesen sehnt sich nach dem Vollkommenen, Ewigen und Unendlichen als seinem Ursprung und Ziel.

Häng an die große Glocke nicht, was jemand im Vertrauen spricht!

Hänge dein Herz an kein vergänglich Ding.

Sei gewiß, dass nichts dein Eigentum sei, was du nicht inwendig in dir hast.

Sitze nicht, wo die Spötter sitzen, denn sie sind die elendsten unter allen Kreaturen.

Sorge für deinen Leib, doch nicht so, als wenn er deine Seele wäre!

Tue, was des Lohnes wert ist, und begehre keinen!

Unser Erdenleben ist nur eine kleine Strecke auf der ganzen Bahn unsrer Existenz.

Wenn du Not hast, so klage sie dir und keinem anderen.

Wolle nicht immer großmütig sein, aber gerecht sei immer.

Alles, was nicht durch das Gesetz verboten ist, kann nicht verhindert werden, und niemand kann gezwungen werden das zu tun, was das Gesetz nicht befiehlt.

Etwas Sinnlichkeit und Parteilichkeit für den Freund scheint mir zur Freundschaft in dieser Welt zu gehören. Denn wolltest du an ihm nur die wirklich ehr- und liebenswürdigen Eigenschaften ehren und lieben, wofür wärest du dann sein Freund? Das soll ja jeder wildfremde unparteiische Mann tun.

Oh, die Natur schuf mich im Grimme! Sie gab mir nichts als eine schöne Stimme.

Wenn wir Menschen ein angeborenes Verlangen nach Unsterblichkeit haben, so ist es klar, dass wir in unsrer jetzigen Lage nicht sind, wo wir sein sollten. Wir zappeln auf dem Trocknen, und es muss irgendwo ein Ozean für uns sein.



— Matthias Claudius (1740 - 1815; Pseudonym Asmus) war ein deutscher Dichter und Journalist - bekannt für seine volksliedhafte, intensiv empfundene Verskunst.


Es wurden 47 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Matthias Claudius" gefunden.

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