Martin Luther - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Martin Luther" (Theologe; DE)

— Beliebtes Zitat:

Was die Musik ausspricht, ist ewig, unendlich und ideal. Sie spricht nicht die Leidenschaft, die Liebe, die Sehnsucht dieses oder jenes Individuums aus, sondern die Leidenschaft, die Liebe die Sehnsucht selbst.

Martin Luther (* 10. November 1483 in Eisleben, Grafschaft Mansfeld, Sachsen-Anhalt; † 18. Februar 1546 ebenda) war ein Augustinermönch, Theologe und Initiator der Reformation.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Martin Luther Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Theologe).

Wer etwas haben will, muss auch etwas geben.

Du kannst nicht verhindern, daß ein Vogelschwarm über deinen Kopf hinwegfliegt.
Aber du kannst verhindern, daß er in deinen Haaren nistet.

Ihr könnt predigen, über was ihr wollt, aber predigt niemals über vierzig Minuten.

Jugend ist wie ein Most. Der lässt sich nicht halten. Er muss vergären und überlaufen.

Die Lüge ist wie ein Schneeball: Je länger man sie fortwälzt, je größer wird sie.

Immer, wenn Du ein Kind siehst, erwischst Du Gott auf frischer Tat.

Auf fremden Arsch ist gut durchs Feuer reiten.

Aus einem verzagten Arsch kommt kein fröhlicher Furz.

Frieden erhalten ist besser als Frieden schließen.

Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil.

Das ist der Frau'n Gebühr
In der Woche zwier
Schadet weder Dir noch ihr
Macht im Jahre hundertvier.

Das Leben der Kinderlein ist am allerseligsten und besten; denn sie haben keine zeitliche Sorge.

Das passt wie die Faust aufs Auge.

Das Vater-Unser ist der größte Märtyrer auf Erden. Denn jedermann plagt's und missbraucht's.

Der Wein ist stark, der König stärker, die Weiber noch stärker, aber die Wahrheit am allerstärksten.

Die Arznei macht kranke, die Mathematik traurige und die Theologie sündhafte Leute.

Die Lehre, dass man kirchliche Bußstrafen in Strafen des Fegefeuers umwandeln könne, ist ein Unkraut, das augenscheinlich gesät wurde, als die Bischöfe schliefen.

Die Welt will betrügen oder betrogen werden, darum hat die Welt mit der Wahrheit nichts zu schaffen.

Es ist keiner so geschwind, der nicht seinen Meister findt'.

Für die Toten Wein, für die Lebenden Wasser: Das ist eine Vorschrift für Fische.

Hier stehe ich. Ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen.

Iß, was gar ist,
trink, was klar ist,
red, was wahr ist.

Nichts wird langsamer vergessen als eine Beleidigung und nichts eher als eine Wohltat.

Tritt frisch auf,
tu's Maul auf,
hör bald auf.

Warum rülpset und furzet ihr nicht? Hat es euch nicht geschmacket?

Weisses erkennt man besser, wenn man Schwarzes dagegen hält.

Wer nicht liebt Weib, Wein und Gesang, der bleibt ein Narr sein Leben lang.

Auch wenn ich wüßte, daß die Welt morgen zugrunde ginge, würde ich noch heute einen Apfelbaum pflanzen.

Allein der Glaube ist des Gewissens Friede.

Armut ist in der Stadt groß, aber die Faulheit viel größer.

Auf dieser Welt muss entweder bald gestorben oder geduldig gelebt werden.

Bei uns ist alle Tage Ostern, nur dass man einmal im Jahr Ostern feiert.

Bier ist Menschenwerk, Wein aber ist von Gott!

Das Jahr kennt seinen letzten Tag, der Mensch nicht.

Das Wort Gottes ist eine Speise, wer sie isst, den hungert immer mehr danach.

Dem Evangelium glauben, löset von Sünden.

Denn ein Herz voll Freude sieht alles fröhlich an, eine Herz voll Trübsal alles trübe.

Der Glaube ist der Anfang aller guten Werke.

Der Mensch bleibt närrisch bis ins vierzigste Jahr. Wenn er dann anfängt, seine Narrheit zu erkennen, ist das Leben schon dahin.

Des Menschen Herz ist wie Quecksilber, jetzt da, bald anderswo, heute so, morgen anders gesinnt.

Die Geburt Jesu in Bethlehem ist keine einmalige Geschichte sondern ein Geschenk das immer bleibt.

Die Musik ist die beste Gottesgabe - und dem Satan sehr verhasst.

Die Welt will betrogen sein, drum sei sie betrogen.

Ein Geiziger kann nichts nützlicheres und besseres tun, als wenn er stirbt.

Eine der schönsten und herrlichsten Gaben Gottes ist die Musik, damit man viel Anfechtung und böse Gedanken vertreibt.

Eine Frau ist der beste Gefährte für Leben.

Einem verzweifelten Menschen Mut zusprechen ist besser als ein Königreich erobern.

Es gefällt mir kein Stand so gut, ich wollte auch keinen lieber annehmen, als ein Schulmeister zu sein.

Furcht tut nichts Gutes. Darum muss man frei und mutig in allen Dingen sein und feststehen.

Glaube ohne Liebe ist nichts wert.

Gott will nicht, dass man nicht Geld und Gut haben und nehmen solle, oder, wenn man´s hat, wegwerfen solle, wie etliche unter den Philosophen und tolle Heilige unter den Christen gelehrt und getan haben.

In deinen Händen sind meine Zeiten, mein ganzes Leben, alle Tage, Stunden und Augenblicke.

Lieb ist Freud, Freud ist Liebe, und Freud ist Leben.

Musika ist eine halbe Disziplin und Zuchtmeisterin, so die Leute gelinder und sanftmütiger, sittsamer und vernünftiger macht.

Pfaffen sollen beten und nicht regieren.

Sollen wir Kinder ziehen, so müssen wir auch Kinder mit ihnen werden.

Sündige tapfer, doch tapferer glaube und freue dich in Christus, der Herr ist über Sünde, Tod und Teufel.

Viel mit wenig Worten fein kurz anzeigen können, das ist Kunst und große Tugend. Thorheit aber ist´s, mit viel Reden nichts reden.

Von Arbeit stirbt kein Mensch, aber von Ledig- und Müßiggehen kommen die Leute um Leib und Leben; denn der Mensch ist zum Arbeiten geboren wie der Vogel zum Fliegen.



— Martin Luther (1483 - 1546) war ein deutscher Professor der Theologie und Priester.


— Luther kritisierte Lehren und Praktiken der römisch-katholischen Kirche insbesondere die Ablassbriefe (Ablässe), deren Grundidee war, sich von seinen Sünden (und der daraus folgenden Bestrafung durch Gott) durch Geld freizukaufen.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Martin Luther" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.