Marcus Tullius Cicero - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Marcus Tullius Cicero" (Politiker; IT)

— Beliebtes Zitat:

Zufriedenheit mit seiner Lage ist der größte und sicherste Reichtum.

Cicero (* 3. Januar 106 v. Chr. in Arpinum, bei Frosinone; † 7. Dezember 43 v. Chr. bei Formiae, Provinz Latina) war ein römischer Politiker, Jurist, Schriftsteller und Philosoph.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Marcus Tullius Cicero Zitate (Land: IT / Berufsgruppe: Politiker).

Das öffentliche Wohl soll das oberste Gesetz sein.

Den ungerechtesten Frieden finde ich immer noch besser als den gerechtesten Krieg.

Die Autorität des Lehrers schadet oft denen, die lernen wollen.

Reden lernt man durch reden.

Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist.

Aus kleinem Anfang entspringen alle Dinge.

Anteilnehmende Freundschaft macht das Glück strahlender und erleichtert das Unglück.

Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Die öffentlichen Schulden müssen verringert, die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. Die Zahlungen an ausländische Regierungen müssen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen soll. Die Leute sollen wieder lernen zu arbeiten, statt auf öffentliche Rechnung zu leben.

Das Glück ist blind. Auf Latein: Fortuna caeca est.

Das Greisenalter, das alle zu erreichen wünschen, klagen alle an, wenn sie es erreicht haben.

Dem Staatsmann liegt es ob, sich in der Phantasie ein Bild von der Zukunft zu entwerfen und sich lange im voraus klar zu machen, welche Zufälle glücklicher und unglücklicher Weise eintreten könnten, und was zu tun sei, wenn etwas Menschliches passiert; aber es nie so weit kommen zu lassen, daß man einmal sagen müsste: "Das hätt' ich nicht gedacht".

Der Feind befindet sich in unseren Mauern. Gegen unseren eigenen Luxus, unsere eigene Dummheit und unsere eigene Kriminalität müssen wir kämpfen.

Die Göttin des Glückes ist nicht nur selber blind, sondern meistens macht sie auch diejenigen blind, die sie umgarnt hat.

Die Menschen verstehen nicht, welch große Einnahmequelle in der Sparsamkeit liegt.

Einen sicheren Freund erkennt man in unsicherer Sache.

Ein Brief errötet nicht (Lat. Epistula non erubescit).

Gleich und gleich gesellt sich gern. Lateinisch: Pares cum paribus facillime congregantur.

Ich bin Mensch und nichts ist mir fremd, was Menschen angeht. Lateinisch: Homo sum, humani nil a me alienum puto.

Jedem das Seine. Auf Latein: Suum cuique.

Lasst jedermann das tun, was er am besten versteht.

Man muss nicht alles glauben, was man hört.

Semper idem! Auf Deutsch: Immer dasselbe!

Solange ich atme, hoffe ich. Auf Latein: Dum spiro, spero.

Suche nicht andere, sondern dich selbst zu übertreffen.

Unter den Waffen schweigen die Gesetze. Lateinisch: Inter arma enim silent leges.

Wem nützt es? - Lateinisch: Cui bono? Auch mit "Wem zum Vorteil?" übersetzt.

Wenn du einen Garten und eine Bibliothek hast, wird es dir an nichts fehlen.

Wie du gesät hast, so wirst du ernten.

Wie unser Körper ohne Geist, so ist ein Staat ohne Gesetz.

Wieso soll ich auf Worte hören, wenn ich Taten sehe? Lateinisch: Quid verba audiam, cum facta videam?

Erinnere dich an das, was du gelesen hast. (Lat.: Quae legeris, memento!)

Irren ist menschlich. (Lat.: errare humanum est.)

Ein Raum ohne Bücher ist wie ein Körper ohne Seele.

Arbeit schafft Hornhaut gegen den Kummer.

Das Gedächtnis nimmt ab, wenn man es nicht übt.

Faulheit ist die Furcht vor bevorstehender Arbeit.

Freunde sind sich nahe, auch wenn sie getrennt sind; sie sind hilfsbereit, auch wenn sie krank sind; ja - was unmöglich zu sein scheint - sie leben auch, wenn sie schon gestorben sind.

Getane Arbeiten sind angenehm.

Gibt es etwas Beglückenderes als einen Menschen zu kennen, mit dem man sprechen kann wie mit sich selbst?

Habgier im Alter ist eine Narrheit. Vergrößert man denn seinen Reiseproviant, wenn man sich dem Ziel nähert?

Ich gebe zu, dass in der Macht ein Element des Bösen steckt. Aber das Gute, das wir in ihr suchen, ist ohne jenes Böse nicht zu haben.

Jeder Mensch kann irren. Im Irrtum verharren wird jedoch nur der Tor.

Keine Festung ist so stark, dass Geld sie nicht einnehmen kann.

Keine Schuld ist dringender, als die, Dank zu sagen.

Könnte man höchstes Glück und tiefstes Unglück ertragen, hätte man niemanden, der daran teilnimmt?

Man muss den Menschen einen gewissen Respekt entgegenbringen. Das gilt für die Besten genau so wie für alle andern. Denn sich nicht darum kümmern, was die anderen über einen danken, ist nicht nur ein Zeichen von Überheblichkeit, sondern auch von völligem Mangel an Kontaktfähigkeit.

Wenn aber gesagt worden ist, man solle die Vorfahren nachahmen dann schließt das freilich aus, dass man ihre Fehler nachmachen muss.

Wo es mir gut geht, ist mein Vaterland.

Es gibt nämlich wirklich ein Heilmittel für die Seele: die Philosophie. Ihre Hilfe ist nicht außerhalb der eigenen Person zu suchen, wie bei körperlichen Krankheiten, sondern wir müssen uns mit aller Kraft bemühen, uns selbst heilen zu können.

In Tagen höchsten Glückes soll man besonders auf den Rat seiner Freunde hören und ihnen sogar noch mehr Gewicht einräumen, als zuvor. Das sind gerade die Zeiten, in denen wir uns hüten müssen, Schmeichlern unser Ohr zu leihen, lässt man sie erst an sich herankommen, dann fällt man ihnen leicht zum Opfer. Wir halten ja das Lob, das sie uns erteilen, für durchaus berechtigt, und diese Selbsteinschätzung ist die Quelle zahlloser Verfehlungen: der Mensch bildet sich allerlei ein, bläht sich auf, befindet sich dabei aber im größten Irrtum und verfällt dadurch der schmählichsten Lächerlichkeit.

Aber da ich kurz zuvor gesagt habe, unsere Vorfahren sollten uns zum Muster dienen, so gelte als erste Ausnahme, dass man nicht ihre Fehler nachahmen muss.

Aus bloßen Vorteilsdenken erwächst keine Freundschaft. Nicht äußerer Zwang um irgendwelcher Vorteile willen, sondern freier Wille ist die Grundlage der Freundschaft.

Das Gesicht ist ein Abbild der Seele.

Das höchste Recht ist zugleich das höchste Unrecht. (Lat.: Summum ius, summa iniuria)

Das Notwendige ist nie zu teuer bezahlt.

Das steht jedem am besten, was ihm am natürlichsten ist.

Der ist kein freier Mensch, der sich nicht auch einmal dem Nichtstun hingeben kann.

Der Schlaf ist das Bild des Todes.

Der Speise Würze ist der Hunger.



— Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.) war ein römischer Politiker, Schriftsteller und Rechtsanwalt.


— Cicero war einer der vielseitigsten Köpfe der römischen Antike. Als Schriftsteller und einer der berühmtesten Redner Roms war er schon für die Antike ein stilistisches Vorbild. Sein Einfluss auf die lateinische Sprache und Lyrik war immens: bis zum 19. Jahrhundert, und nicht nur im Lateinischen, sondern auch in den europäischen Sprachen, wurde Prosa entweder als Gegenreaktion oder als Rückkehr zu seinem Stil klassifiziert.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Marcus Tullius Cicero" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Politiker") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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