Lao-tse - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Lao-tse" (Theologe; CN)

— Beliebtes Zitat:

Ein Land regiert man nach Regel und Maß, Krieg führt man ohne Regel mit List. (Quelle: Dao-de-dsching)

Laotse ist ein legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jahrhundert v. Chr. gelebt hat.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Lao-tse Zitate (Land: CN / Berufsgruppe: Theologe).

Je mehr scharfe Waffen im Volk, umso wirrer der Staat. (Quelle: Dao-de-dsching)

Je mehr Verbote, umso ärmer das Volk. (Quelle: Dao-de-dsching)

Nichtstun ist besser als mit viel Mühe nichts schaffen.

Was die Raupe Ende der Welt nennt, nennt der Rest der Welt Schmetterling.

Die größte Offenbarung ist die Stille.

Wer weiß, spricht nicht, wer spricht, weiß nicht.

Der Weise ist nicht gelehrt, der Gelehrte ist nicht weise.

Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.

Alle Dinge haben Zeiten des Vorangehens und Zeiten des Folgens,
Zeiten des Flammens und Zeiten des Erkaltens,
Zeiten der Kraft und Zeiten der Schwäche,
Zeiten des Gewinnens und Zeiten des Verlierens.

Deshalb meidet der Weise Übertreibungen, Maßlosigkeit und Überheblichkeit.

Alle Frauenkleider sind nur Variationen des ewigen Streites zwischen dem eingestandenen Wunsch, sich zu kleiden, und dem uneingestandenen Wunsch, sich zu entkleiden.

Alles, was gelehrt werden kann, ist nicht der Mühe wert, gelernt zu werden.

Das Universum ist vollkommen. Es kann nicht verbessert werden. Wer es verändern will, verdirbt es. Wer es besitzen will, verliert es.

Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander.
Schwer und Leicht vollenden einander.
Lang und Kurz gestalten einander.
Stimme und Ton vermählen einander.
Vorher und Nachher folgen einander.

Der beste Führer ist der, dessen Existenz gar nicht bemerkt wird,
der zweitbeste der, welcher geehrt und gepriesen wird,
der nächstbeste der, den man fürchtet und
der schlechteste der, den man hasst.

Wenn die Arbeit des besten Führers getan ist, sagen die Leute: »Das haben wir selbst getan«.

Der Sprechende mag ein Narr sein, Hauptsache der Zuhörer ist weise.

Der Weise hat keine unumstößlichen Grundsätze; er passt sich anderen an.

Die Wahrheit kommt mit wenigen Worten aus.

Dinge wahrzunehmen ist der Keim der Intelligenz.

Du kannst jemanden verändern, wenn du ihn akzeptierst.

Durch Leichtfertigkeit verliert man die Wurzeln, durch Unruhe die Übersicht.

Freundlichkeit in Worten schafft Vertrauen.
Freundlichkeit im Denken schafft Tiefe.
Freundlichkeit im Geben schafft Liebe.

Gut geht, wer ohne Spuren geht.

In einem Staat gibt es umso mehr Räuber und Diebe, je mehr Gesetze und Vorschriften es in ihm gibt.

Je mehr einer aus sich herausgeht, desto weniger kann er in sich gehen.

Klar sieht, wer von ferne sieht, und nebelhaft, wer Anteil nimmt.

Reisen ist besonders schön, wenn man nicht weiß, wohin es geht. Aber am allerschönsten ist es, wenn man nicht mehr weiß, woher man kommt.

Starrheit ist ein Begleiter des Todes, Geschmeidigkeit ein Begleiter des Lebens.

Ton knetend formt man Gefäße. Doch erst ihr Hohlraum, das Nichts, ermöglicht die Füllung.

Verantwortlich ist man nicht nur, für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut.

Wahre Worte sind nicht angenehm, angenehme Worte sind nicht wahr.

Warum ist das Meer der König aller Flüsse und Ströme? Weil es niedriger liegt als sie.

Wenn Gott verloren geht, kommt die Tugend
Wenn die Tugend verloren geht, kommt die Wohltätigkeit
Wenn die Wohltätigkeit verloren geht, kommt die Gerechtigkeit
Wenn die Gerechtigkeit verloren geht, kommen die Moralregeln.

Wer Menschen führen will, muss hinter ihnen gehen.

Wer selber scheinen will, wird nicht erleuchtet.

Wer sich am Ziele glaubt, geht zurück.

Wer sich auf die Zehen stellt, steht nicht fest.

Wer viele Schätze anhäuft, hat viel zu verlieren.

Wissen, dass man nichts weiß, das ist das Allerhöchste.

Pflichtbewusstsein ohne Liebe macht verdrießlich.
Verantwortung ohne Liebe macht rücksichtslos.
Gerechtigkeit ohne Liebe macht hart.
Wahrhaftigkeit ohne Liebe macht kritiksüchtig.
Klugheit ohne Liebe macht betrügerisch.
Freundlichkeit ohne Liebe macht heuchlerisch.
Ordnung ohne Liebe macht kleinlich.
Sachkenntnis ohne Liebe macht rechthaberisch.
Macht ohne Liebe macht grausam.
Ehre ohne Liebe macht hochmütig.
Besitz ohne Liebe macht geizig.
Glaube ohne Liebe macht fanatisch.

Wer andere erkennt, ist gelehrt. Wer sich selbst erkennt, ist weise. Wer andere besiegt, hat Muskelkräfte. Wer sich selbst besiegt, ist stark. Wer zufrieden ist, ist reich. Wer seine Mitte nicht verliert, der dauert.

Andere zu kennen ist Intelligenz; sich selbst zu kennen ist die wahre Weisheit.
Andere zu beherrschen ist Stärke; sich selbst zu beherrschen ist wahre Macht. Wenn du realisierst, dass du genug hast, bist du wirklich reich.

Andere beherrschen erfordert Kraft Sich selbst beherrschen fordert Stärke.

Beim Streben nach Wissen wird täglich etwas hinzugefügt. Bei der Einübung ins Tao wird täglich etwas fallen gelassen.

Betrachte die Welt als dein Selbst, habe Vertrauen zum Sosein der Dinge, liebe die Welt als dein Selbst; dann kannst du dich um alle Dinge kümmern.

Das aussagbare Tao ist nicht das ewige Tao.

Das Tao ergreift nicht Partei; es bringt sowohl das Gute als auch das Böse hervor. Die Meister ergreifen nicht Partei; ihnen sind sowohl Heilige als auch Sünder willkommen.

Dem wahrhaft Vollkommenen strömt alles zu.

Der Edle lässt das allzusehr, das Zuviel, das zu Groß.

Der große Weg ist sehr einfach, aber die Menschen lieben die Umwege.

Der Meister bemüht sich nicht um Macht; deshalb ist er wahrhaft mächtig. Der Gewöhnliche greift ständig nach der Macht; Deshalb hat er nie genug.

Der wahrhaft Gelehrte schämt sich nicht auch solche zu fragen, die unter ihm stehen.

Der Weise trachtet nie nach dem Großen, folglich erlangt er Größe.

Die eins mit dem Tao sind, können gefahrlos gehen, wohin sie wollen. Selbst mitten in großem Leid nehmen sie den allumfassenden Einklang wahr, weil sie Frieden in ihrem Herzen gefunden haben.

Die Moral aber ist nur der äußere Schein von Treue und Glauben und der Verwirrung Beginn.

Die Welt ist ein geistiges Ding, das man nicht behandeln darf. Wer sie behandelt, verdirbt sie, wer sie festhalten will, verliert sie.

Ein guter Wissenschaftler hat sich von Theorien befreit und hält seinen Geist offen für das, was ist.

Ein wahrhaft guter Mensch ist sich seiner Güte nicht bewusst und daher gut. Ein Törichter versucht gut zu sein und ist daher nicht gut.

Erkennst du klar, dass sich alle Dinge verändern, dann wirst du an nichts festhalten wollen.

Frei von Begierde, erkennst du klar das Geheimnis. In Begierde verstrickt, siehst du nur die Erscheinungsformen.



— Laozi war im 6. Jahrhundert v.Chr. ein Philosoph und Schriftsteller im alten China.


— Lao-tse (auch Lao Tse, Lao Tzu, wörtlich: ‚Alter Meister‘ genannt) ist eine zentrale Figur der chinesischen Kultur, allerdings auch mit mystisch und legendär überhöhten Eigenschaften. Er wurde häufig als ein Zeitgenosse von Konfuzius porträtiert (6. Jahrhundert v. Chr.). Die meisten modernen Historiker ordnen ihn, vorausgesetzt er hat überhaupt existiert, dem 5. oder 4. Jahrhunderts v. Chr. („Zeit der Streitenden Reiche“) zu.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors " Lao-tse" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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