Karl Heinrich Waggerl - Zitate

— Gute Zitate (35), Aphorismen und Sprüche von "Karl Heinrich Waggerl" (Schriftsteller; AT)

— Beliebtes Zitat:

Eine halbe Wahrheit ist nie die Hälfte einer ganzen.

Karl Heinrich Waggerl (* 10. Dezember 1897 in Bad Gastein; † 4. November 1973 in Schwarzach im Pongau) war ein österreichischer Schriftsteller.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Karl Heinrich Waggerl Zitate (Land: AT / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Mir gefallen auch unter den Menschen die Ruinen besser als die Museen.

Leute, die nichts von sich halten, sind auch schlechte Menschenkenner.

Seine Fehler verzeihen wir dem Nächsten lieber als seine Vorzüge.

Wenn ich meinen Nächsten verurteile, kann ich mich irren, wenn ich ihm verzeihe, nie.

Wer nichts Böses tut, hat damit noch nichts Gutes getan.

Am auffälligsten unterscheiden sich die Leute darin, dass die Törichten immer wieder dieselben Fehler machen, die Gescheiten immer wieder neue.

Das Böse, das wir tun, wird uns vielleicht verziehen werden. Aber unverziehen bleibt das Gute, das wir nicht getan haben.

Das Vorurteil ist die hochnäsige Empfangsdame im Vorzimmer der Vernunft.

Der Glaube versetzt Berge, der Zweifel erklettert sie.

Die meisten guten Werke tut das schlechte Gewissen der Sündigen, nicht das unbefleckte der Gerechten.

Nichts ist einfacher als sich schwierig auszudrücken, und nichts ist schwieriger als sich einfach auszudrücken.

Schweigen ist ein köstlicher Genuss, aber um ihn ganz auszuschöpfen, muss man einen Gefährten haben. Allein ist man nur stumm.

Wie einfach wäre das Leben, wenn sich die unnötigen Sorgen von den echten unterscheiden ließen!

Wir meinen die Natur zu beherrschen, aber wahrscheinlich hat sie sich nur an uns gewöhnt.

Das Genie entdeckt die Frage, das Talent beantwortet sie.

Jeder Abschied ist ein Abschied für immer. So sehr ist alles dem Wechsel unterworfen.

Jeder möchte die Welt verbessern und jeder könnte es auch, wenn er nur bei sich selber anfangen wollte.

Leute, die im kleinen nichts leisten, bilden sich gerne ein, sie seien für etwas Größeres geboren.

Ein Fremdwort ist wie ein unscharfes Photo.

Ein guter Einfall ist wie ein Hahn am Morgen. Gleich krähen andere Hähne mit.

Gewisse Dinge verstehe ich nicht mehr, sobald ich sie begriffen habe.

Lieber keinen Erfolg, als keinen Entschluss.

Man soll das Schicksal nicht mit Vorschlägen verärgern. Es legt zuviel Wert auf seine eigenen Einfälle.

Neue Ideen begeistern jene am meisten, die auch mit den alten nichts anzufangen wussten.

Wenn der Glaube stark ist, kann er Berge versetzen. Aber ist er auch noch blind, dann begräbt er das Beste darunter.

Zeit hat man nur, wenn man sie sich nimmt.

Argumente fruchten gewöhnlich darum so wenig, weil nicht zu beweisen ist, dass etwas wahr sei, sondern dass jemand irre.Argumente fruchten gewöhnlich darum so wenig, weil nicht zu beweisen ist, dass etwas wahr sei, sondern dass jemand irre.

Es erfordert zuweilen mehr Mut, den Gegner zu fliehen, als ihn anzugreifen.

Es ist mit Büchern nicht anders als mit Menschen, denen man unterwegs im Leben begegnet. Die meisten streift man nur, kaum beteiligt, mit einem Blick. Andere beschäftigen einen für eine flüchtige Weile wie jemand, mit dem man auf einer Bank ins Gespräch kam.
Man hört seine Geschichte, teilnehmend oder angewidert, erheitert oder bestürzt, aber immerhin um eine Erfahrung reicher. Nur sehr wenige werden einem zu echten Freunden, und nicht die Auffälligsten in der Regel.

Aber aus ihnen strömt etwas unerschöpflich Heilsames, das einem wirklich hilft, die qualvolle Einsamkeit des Herzens im fühllosen Getriebe dieser Welt zu ertragen.

Heutzutage hat keiner genug, weil jeder zu viel hat.

In der heiligen Nacht tritt man gern einmal aus der Tür und steht allein unter dem Himmel, nur um zu spüren, wie still es ist, wie alles den Atem anhält, um auf das Wunder zu warten.

Man irrt so hartnäckig, weil man selten gänzlich irrt.

Von einigen weiß ich, dass sie ihren unwandelbaren Charakter nur wahren, um andere damit zu ärgern.

Was glänzt, hat kein eigenes Licht.



— Karl Heinrich Waggerl (1897 - 1973) war ein österreichischer Schriftsteller.


Es wurden 35 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Karl Heinrich Waggerl" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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