Karl Barth - Zitate

— Gute Zitate (27), Aphorismen und Sprüche von "Karl Barth" (Theologe; CH)

— Beliebtes Zitat:

Das letzte Wort, das ich als Theologe und auch als Politiker zu sagen habe, ist nicht ein Begriff wie "Gnade", sondern ein Name: Jesus Christus.

Karl Barth (* 10. Mai 1886 in Basel; † 10. Dezember 1968 ebenda) war ein Schweizer evangelisch-reformierter Theologe.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Karl Barth Zitate (Land: CH / Berufsgruppe: Theologe).

Der erste und grundlegende Akt theologischer Arbeit ist das Gebet.

Der Mensch schreit nach Gott, nicht nach einer Wahrheit, sondern nach der Wahrheit, nicht nach etwas Gutem, sondern nach dem Guten, nicht nach Antworten, sondern nach der Antwort, die unmittelbar eins ist mit der Frage… Nicht nach Lösungen schreit er, sondern nach Erlösung.

Der Mensch, der nicht Mitmensch ist, ist Unmensch.

Die christliche Gemeinde soll lieber dreimal zu viel für die Schwachen eintreten als einmal zu wenig, lieber unangenehm laut ihre Stimme erheben, wo Recht und Freiheit gefährdet sind, als etwa angenehm leise!

Die Kirche ist nicht irgendeinem Naturrecht, sondern ihrem lebendigen Herrn verpflichtet. Sie denkt, redet und handelt darum nie "prinzipiell". Sie urteil vielmehr geistlich und darum von Fall zu Fall.

Die Kirche soll Gott fürchten und die Welt nicht fürchten.

Durch das Leid hindurch, nicht am Leid vorbei, geht der Weg zur Freude.

Es können alle Wissenschaften in ihrer Spitze Theologie sein.

Freude ist die einfachste Form der Dankbarkeit.

Freude kann man nur haben, indem man Freude macht.

Für den nach Glückseligkeit strebenden Menschen kann es kein schlimmeres Übel geben als die innere Zerrissenheit.

Gesundheit ist Kraft zum Menschsein.

Gott begabt nicht, ohne zu berufen – und er beruft nicht, ohne zu begaben.

Göttliche Offenbarung ist das Aufgehen einer Tür, die sich nur von innen, nicht von außen öffnen lässt.

Hände zum Gebet falten ist der Anfang eines Aufstandes gegen die Unordnung der Welt.

Inmitten dieser Unordnung Gottes Reich als das der Gerechtigkeit und des Friedens anzuzeigen, das ist der prophetische Auftrag der Kirche: der Auftrag ihres politischen Wächteramtes und ihres sozialen Samariterdienst.

Jesus gibt keine Rezepte, die den Weg zu Gott weisen, wie es andere Religionslehrer tun. Er ist selbst der Weg.

Sich freuen heißt, ausschauen nach Gelegenheiten zur Dankbarkeit.

Sünde ist auch Dummheit und Dummheit ist auch Sünde.

Wer die Osterbotschaft gehört hat, der kann nicht mehr mit tragischem Gesicht umherlaufen und die humorlose Existenz eines Menschen führen, der keine Hoffnung hat.

Wie man beten soll, das steht in der Bibel; und was man beten soll, das steht in der Zeitung.

Wir beantworten Christi Ruf nicht mit ´wahr´ oder ´falsch´, sondern mit ´ja´ oder ´nein´.

Wir sollen als Theologen von Gott reden. Wir sind aber Menschen und können als solche nicht von Gott reden. Wir sollen Beides, unser Sollen und unser Nicht-können wissen und eben damit Gott die Ehre geben.

Wir werden in der Bibel immer gerade so viel finden, als wir suchen: Großes und Göttliches, wenn wir Großes und Göttliches suchen; Wichtiges und Historisches, wenn wir Wichtiges und Historisches suchen; überhaupt nichts, wenn wir überhaupt nicht suchen!

Wie groß muss das deutsche Rätsel sein, dass es so viele und so verschiedene Antworten möglich macht?

Jeder freie Mensch ist ein Zeichen der Hoffnung, des Trostes, der Ermutigung und Ermunterung für viele noch unfreie.



— Karl Barth (1886 - 1968) war ein Schweizer evangelisch-reformierter Theologe.


Es wurden 27 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Karl Barth" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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