John Steinbeck - Zitate

— Gute Zitate (43), Aphorismen und Sprüche von "John Steinbeck" (Schriftsteller; US)

— Beliebtes Zitat:

Managerkrankheit ist eine Epidemie, die durch den Uhrzeiger hervorgerufen und durch den Terminkalender übertragen wird.

John Steinbeck (* 27. Februar 1902 in Salinas, Kalifornien; † 20. Dezember 1968 in New York City) ist einer der meistgelesenen US-amerikanischen Schriftsteller.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten John Steinbeck Zitate (Land: US / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Man verliert die meiste Zeit damit, daß man Zeit gewinnen will.

Die größte und dauerhafteste Revolution, die wir kennen, fand statt, als der Mensch seine Seele entdeckte und lernte, daß jede Seele für sich allein einen individuellen Wert hat.

Vielleicht verdirbt Geld tatsächlich den Charakter. Auf keinen Fall aber macht ein Mangel an Geld ihn besser.

Wenn einem Autor der Atem ausgeht, werden die Sätze nicht kürzer, sondern länger.

Alle Menschen sind klug. Die einen vorher, die anderen nachher.

Auf jede Frage eine Antwort wissen nur Schwachköpfe.

Banken und Unternehmen sind Geschöpfe, die nicht von der Luft leben, sondern von Gewinn.

Dankbarkeit, Dankesschuld, das sind sie schlimmsten Handschellen.

Das Gesetz ist dazu da, Menschen zu retten, nicht um sie zu vernichten.

Das Leben besteht hauptsächlich darin, daß man mit dem Unvorhergesehenen fertig werden muss.

Der Beruf des Schreibens macht Pferdewetten zu einem soliden, stabilen Geschäft.

Der Sozialismus hat in Amerika nie Wurzeln schlagen können, weil sich die Armen nicht als ausgebeutetes Proletariat, sondern als vorübergehend in Verlegenheit gebrachte Millionäre sehen.

Die Fähigkeit, heute anders zu denken als gestern, unterscheidet die Klugen von den Starrköpfigen.

Die Kunst des Ausruhens ist ein Teil der Kunst des Arbeitens.

Die Vergangenheit ist wie ein Teppich. Man kann auf ihm schreiten oder auf ihm ausrutschen.

Es ist besser, sich mit zuverlässigen Feinden zu umgeben, als mit unzuverlässigen Freunden.

Fachleute sind immer böse, wenn einem Laien etwas einfällt, was ihnen nicht eingefallen ist.

Früher war der Mensch Herr seines Wissens. Heute ist das Wissen sein Gebieter.

Ich bin überzeugt, dass Hunde im Grunde denken, die Menschen seien verrückt.

Krieg ist Verrat und Hass, der Wirrwarr unfähiger Generäle, Qual und Tod und Krankheit und Müdigkeit, bis endlich alles vorüber ist und nichts sich geändert hat, außer das neues Leid kommt und neuer Hass.

Man kann einem Menschen nicht den Boden unter den Füßen wegziehen und erwarten, er werde sich normal benehmen.

Nur absoluten Egoisten kann man wirklich trauen. Die laufen immer formgemäß.

Unsere Zeit ist so aufregend, dass man die Menschen eigentlich nur noch mit Langeweile schockieren kann.

Weder in der Mathematik, noch in der Poesie und Musik kann man schwindeln, weil sie auf Wahrheit begründet sind.

Aber mit wenigen Ausnahmen wollen die Leute kein Geld. Sie wollen Luxus, sie wollen Liebe, sie wollen Bewunderung.

All zu oft bringt Eile die Menschen zu Fall.

Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen.

Die Regierung bringt es fertig, dass man sich winzig und erbärmlich vorkommt und einige Zeit braucht, bis man das Selbstgefühl wiedergewonnen hat.

Die Sklaven von heute werden nicht mit Peitschen, sondern mit Terminkalendern angetrieben.

Ein Weiser ohne Taten ist eine Wolke ohne Regen.

Eine selbstbewusste Gesellschaft kann viele Narren ertragen.

Für alles im Leben muss man bezahlen. Und je später man es tut, desto höher werden die Zinsen

Im Geschäftsleben wie in der Politik muss sich der Mann seinen Weg mit Hauen und Stechen durch seine Nebenmenschen bahnen, wenn er König des Berges sein will. Ist er einmal oben, dann kann er großmütig und gütig sein - aber er muss erst hinaufgelangen

Leute, die zu nichts fähig sind, sind zu allem fähig.

Man fährt nicht so sehr, um etwas zu sehen, sondern damit man was erzählen kann.

Namen - damit hat es eine sehr geheimnisvolle Bewandtnis. Ich bin mir nie ganz klar darüber geworden, ob der Name sich nach dem Kinde formt, oder ob sich das Kind verändert, um zu dem Namen zu passen.

Nichts vergoldet die Vergangenheit so sehr wie ein schlechtes Gedächtnis.

Oft ist die Zukunft schon da, ehe wir ihr gewachsen sind.

Was der Feind uns nicht antun konnte, das tun wir uns selber an.

Nur Dumme erteilen Ratschläge. Intelligente haben selbst einen so großen Bedarf an Ratschlägen, dass sie sich hüten, welche abzugeben.

Macht korrumpiert nicht. Furcht korrumpiert, vielleicht die Furcht vor dem Machtverlust.

Viele Fächer werden an unseren Schulen gelehrt, aber eines der wichtigsten fehlt: Reisekunde. Denn das intelligente Reisen, das Verständnis für fremde Länder und Völker, will gelernt sein.



— John Ernst Steinbeck Jr. (1902 - 1968) war einer der erfolgreichsten US-amerikanischen Autoren des 20. Jahrhunderts.


— Steinbeck schrieb zahlreiche Romane, Kurzgeschichten und Novellen und arbeitete zeitweilig auch als Journalist. Er erhielt 1962 den Nobelpreis für Literatur für seine realistischen und fantasievollen Schriften, die nachsichtigen Humor mit präziser Wahrnehmung kombinieren.

Es wurden 43 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "John Steinbeck" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.