Jean-Paul Sartre - Zitate

— Gute Zitate (47), Aphorismen und Sprüche von "Jean-Paul Sartre" (Schriftsteller; FR)

— Beliebtes Zitat:

Auch Götter sterben, wenn niemand mehr an sie glaubt.

Jean-Paul Sartre (* 21. Juni 1905 in Paris; † 15. April 1980 ebenda) war ein französischer Romancier, Dramatiker, Philosoph und Publizist.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Jean-Paul Sartre Zitate (Land: FR / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Der Mensch ist nichts anderes, als wozu er sich macht!

Viele junge Leute ereifern sich über Anschauungen, die sie in 20 Jahren haben werden.

Ein großer Teil der Sorgen besteht aus unbegründeter Furcht.

Wenn man nichts tut, glaubt man, daß man für alles die Verantwortung trägt.

Die Hölle, das sind die anderen. (Quelle: Geschlossene Gesellschaft, 1944)

Wenn jemand eine Theorie akzeptiert, führt er erbitterte Nachhutgefechte gegen die Tatsachen.

Das Wasser fließt auch nicht schneller, als der Hase springen kann ....

Weihnachten ist doch ein Fest der Freude! Leider wird dabei so wenig gelacht.

Wenn zwei Philosophen zusammentreffen, ist es am vernünftigsten, wenn sie zueinander bloß "Guten Morgen" sagen. (Thema Konflikt)

Beim Fußball verkompliziert sich alles durch die Anwesenheit der gegnerischen Mannschaft.

Der Mensch ist verurteilt, frei zu sein.

Der Weise sagt niemals, was er tut – aber er tut niemals etwas, was er nicht sagen könnte.

Die Hölle ist ein Ort, wo Frauen ohne Spiegel, Männer ohne Selbstachtung und Uhren ohne Zeiger auskommen.

Die Jugend hat Heimweh nach der Zukunft.

Eine Partei kann immer nur ein Mittel sein. Und immer gibt es nur einen einzigen Zweck - die Macht.

Es kommt nicht darauf an, was man aus uns gemacht hat, sondern darauf, was wir aus dem machen, was man aus uns gemacht hat.

Freuden sind unsere Flügel, Schmerzen unsere Sporen.

Gegen das Fehlschlagen eines Planes gibt es keinen besseren Trost, als auf der Stelle einen neuen zu machen oder bereitzuhalten.

Gespräche mit Männern langweilen mich furchtbar, weil sie immer in Fachsimpelei und geistige Turnübungen ausarten, während sich mit Frauen wunderbar locker über's Wetter, die Passanten und das Treiben auf der Straße plaudern lässt.

Gott ist tot, er sprach zu uns, und nun schweigt er. Wir berühren nur noch seinen Leichnam.

Hüter der Ordnung leben von der Möglichkeit der Unordnung.

Jugend will, daß man ihr befiehlt, damit sie die Möglichkeit hat, nicht zu gehorchen.

Lache das Leben an! Vielleicht lacht es wider.

Vielleicht gibt es schönere Zeiten; aber diese ist die unsere.

Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen.

Wer den kleinsten Teil seines Geheimnisses hingibt, hat den anderen nicht mehr in der Gewalt.

Wer die Dummköpfe gegen sich hat verdient Vertrauen.

Der Mensch ist im Grunde Begierde, Gott zu sein.

Alles hat man heraus gefunden, nur nicht wie man lebt.

Der sensible Mensch leidet nicht aus diesem oder jenem Grunde, sondern ganz allein, weil nichts auf dieser Welt seine Sehnsucht stillen kann.

Die Ehe ist in vielen Fällen lebenslängliche Doppelhaft ohne Bewährungsfrist und Strafaufschub, verschärft durch geimeinsames Fasten und gemeinsames Lager.

Die Gewalt lebt davon, dass sie von Anständigen nicht für möglich gehalten wird.

Die Minderheiten sind die Mehrheiten der nächsten Generation.

Es gibt eine Menge Leute auf der Welt, die in der Hölle sind, weil sie zu sehr vom Urteil anderer abhängen.

Fortschritt ist das Werk der Unzufriedenheit.

Freude am Strafen hat nur der Teufel.

Freude ist die warme Sonnenseite des Geistes und des Leibes.

Gehst du furchtsam und zart mit deinen Leiden um, so stechen sie heißer als Brennesseln, wenn man sie bloß leise berührt. Aber gleich ihnen verletzen sie wenig, wenn du sie herzhaft und derb handhabst.

Kunst gibt es nur für und durch den anderen.

Man soll keine Dummheit zweimal begehen, die Auswahl ist schließlich groß genug.

Mit der Hoffnungslosigkeit beginnt der wahre Optimismus.

Um drei Uhr ist es immer entweder schon zu spät oder noch zu früh für alles, was man tun will.

Unsere Freiheit ist heute lediglich der Entschluss, die Freiheit zu erkämpfen.

Wenn man sieht, was die Medizin heute fertigbringt, fragt man sich unwillkürlich: Wie viele Etagen hat der Tod?

Wer nichts getan hat, ist niemand.

Tot sein heißt zur Beute der Lebenden werden.



— Jean-Paul Charles Aymard Sartre (1905 - 1980) war ein französischer Philosoph, Dramaturg, Romanautor und politischer Aktivist.


Es wurden 47 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Jean-Paul Sartre" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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