Jacob Burckhardt - Zitate

— Gute Zitate (23), Aphorismen und Sprüche von "Jacob Burckhardt" (Künstler; CH)

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Das Wesen der Geschichte ist die Wandlung.

Jacob Burckhardt (* 25. Mai 1818 in Basel; † 8. August 1897 ebenda) war ein Schweizer Kultur- und Kunsthistoriker.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Jacob Burckhardt Zitate (Land: CH / Berufsgruppe: Künstler).

Der Geist ist die Kraft, jedes zeitliche Ideal aufzufassen.

Die Religionen sind der Ausdruck des ewigen und unzerstörbaren metaphysischen Bedürfnisses der Menschennatur.

Jede erfolgreiche Gewalttat ist allermindestens ein Skandal, das heißt, ein böses Beispiel.

Nur in der Bewegung, so schmerzlich sie sei, ist Leben.

Wenn der Geist sich einmal seiner selbst bewusst geworden, bildet er von sich aus seine Welt weiter.

Aber so wenig als im Leben des Einzelnen ist es für das Leben der Menschheit wünschenswert, die Zukunft zu wissen.

Alle echte Überlieferung ist auf den ersten Anblick langweilig, weil und insofern sie fremdartig ist. Sie kündet die Anschauungen und Interessen ihrer Zeit für ihre Zeit und kommt uns gar nicht entgegen, wärend das moderne Unechte auf uns berechnet, daher pikant und entgegenkommend gemacht ist.

Das Allerseltenste aber ist bei weltgeschichtlichen Individuen die Seelengröße.

Der Ruhm, welcher von denen flieht, die ihn suchen, folgt denen nach, welche sich nicht um ihn bemühen.

Die Anschauung von einem Glück, welches in einem Verharren, in einem bestimmten Zustande bestände, ist an sich falsch.

Die Leidenschaft ist die Mutter großer Dinge.

Die Weltreligionen sind es, welche die größten historischen Krisen herbeiführen. Sie wissen von Anfang an, dass sie Weltreligionen sind, und wollen es sein.

Die wirkliche Größe ist ein Mysterium.

Humor ist die Weisheitsform des heiter resignierten Überwinders.

Nicht jede Zeit findet ihren großen Mann, und nicht jede große Fähigkeit findet ihre Zeit.

Sprichwörtlich heißt es: Kein Mensch ist unersetzlich. Aber die wenigen, die es eben doch sind, sind groß.

Und nun ist die Macht an sich böse, gleich wer sie ausübe. Sie ist kein Beharren, sondern eine Gier und eo ipso unerfüllbar, daher in sich unglücklich und muss also andere unglücklich machen.

Wahre Universalität besteht nicht darin, dass man vieles weiß, sondern darin, dass man vieles liebe.

Wir sind aber nicht eingeweiht in die Zwecke der ewigen Weisheit und kennen sie nicht. Dieses kecke Antizipieren eines Weltplanes führt zu Irrtümern, weil es von irrigen Prämissen ausgeht.

Das Neueste in der Welt ist das Verlangen nach Bildung als Menschenrecht, welches ein verhülltes Begehren nach Wohlleben ist.

Die Wohltat des Staates besteht darin, dass er der Hort des Rechtes ist.

Es hat auch der Verdienstvollste der Heimat mehr zu danken als diese ihm.



— Jacob Christoph Burckhardt (1818 - 1897) war ein Schweizer Kulturhistoriker mit Schwerpunkt Kunstgeschichte.


— Burckhardt lehrte jahrzehntelang an der Universität Basel und wurde bekannt durch sein Buch „Die Kultur der Renaissance in Italien“ (1860).

Es wurden 23 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Jacob Burckhardt" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Künstler") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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