Heraklit - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Heraklit" (Philosoph; GR)

— Beliebtes Zitat:

Die Wachenden haben eine gemeinsame Welt, doch im Schlummer wendet sich jeder von dieser ab an seine eigene. (Quelle: Fragmente)

Heraklit (* um 520 v. Chr.; † um 460 v. Chr.) war ein vorsokratischer Philosoph aus dem ionischen Ephesos.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Heraklit Zitate (Land: GR / Berufsgruppe: Philosoph).

Den Namen des Rechtes würde man nicht kennen, wenn es das Unrecht nicht gäbe.

Das Wesen der Dinge hat die Angewohnheit, sich zu verbergen.

Ein und dasselbe ist Lebendiges und Todes und Wachendes und Schlafendes und Junges und Altes; denn dies schlägt um und ist jenes, und jenes wiederum schlägt um und ist dies

Gutes und Böses sind eins. Für Gott sind alle Dinge wohlgetan und gut und recht, aber die Menschen halten manche Dinge für Unrecht und manche für recht.

Alle menschlichen Gesetze werden von dem Einen Göttlichen genährt, das alles beherrscht und allem genügt.

Allen Menschen ist es gegeben, sich selbst zu erkennen und klug zu sein.

Alles fließt, nichts bleibt. Panta rhei, ouden menei.

Augen sind genauere Zeugen als die Ohren.

Beim Kreisumfang ist Anfang und Ende gemeinsam.

Das Denken ist der größte Vorzug, und die Weisheit besteht darin die Wahrheit zu sagen und nach der Natur zu handeln, auf sie hinhörend.

Der Charakter des Menschen ist sein Schicksal.

Der Herr, der das Orakel in Delphi besitzt, sagt nichts und birgt nichts, sondern er deutet an.

Der Krieg ist der Vater aller Dinge und der König aller. Die einen macht er zu Göttern, die anderen zu Menschen, die einen zu Sklaven, die anderen zu Freien.

Die einzige Konstante im Universum ist die Veränderung.

Die Goldgräber schaufeln viel Erde und finden wenig.

Die Grenzen der Seele wirst du nicht finden, auch wenn du alle Wege durchwanderst. So tiefen Grund hat sie.

Die Meinungen der Menschen sind kindliche Spiele.

Die Natur liebt es, sich zu verbergen.

Die schönste Harmonie entsteht durch Zusammenbringen der Gegensätze.

Krankheit lässt den Wert der Gesundheit erkennen, das Böse den Wert des Guten, Hunger die Sättigung, Ermüdung den Wert der Ruhe.

Seinen Unverstand zu bergen ist besser als ihn zur Schau zu stellen.

Sie verstehen es nicht, auch wenn sie es vernommen.
So sind sie wie die Tauben. Das Sprichwort bezeugt's ihnen: „Anwesend sind sie abwesend“.

Unsterbliche sterblich, Sterbliche unsterblich: sie leben gegenseitig ihren Tod und sterben ihr Leben.

Viele Dinge zu wissen, bedeutet noch nicht, sie zu verstehen.

Was man sehen, hören, erfahren kann, dem gebe ich den Vorzug.

Wenn du die Wahrheit suchst, sei offen für das Unerwartete, denn es ist schwer zu finden und verwirrend, wenn du es findest.

Aber obwohl der Sinn gemeinsam ist, leben die Vielen, als hätten sie eine eigene Einsicht.

Alles, was zustande kommt, geht auf Mühe und Notwendigkeit zurück.

Das Temperament ist des Menschen Dämon.

Das Weltall in seiner für alle Lebewesen gültigen Weltordnung war, ist und wird ewig sein ein in sich lebendes Feuer, das sich in ständigem Rhythmus entzündet und verlöscht.

Dem Blöden fährt bei jedem sinnvollen Wort der Schrecken in die Glieder.

Der kürzeste Weg zum Ruhm ist - gut zu werden.

Der Mann heißt kindisch vor der Gottheit so wie der Knabe vor dem Manne.

Der Weg aufwärts und der Weg abwärts ist ein und derselbe.

Die Straße nach oben und die Straße nach unten sind ein und dieselbe.

Eines nur ist weise: die Erkenntnis, zu verstehen, wie alles überall gelenkt wird.

Eins nämlich sind Anfang und Ende auf der Peripherie des Kreises.

Es ist schwer das eigene Herz zu bekämpfen, weil es das, was es will, mit seiner Seele erkauft.

Es ist unmöglich, zweimal in denselben Fluss zu springen. Auch wenn wir in dieselben Flüsse steigen, fließt immer anderes Wasser herbei.

Es macht müde, stets dem gleichen Herrn zu dienen und zu gehorchen.

Esel ziehen Häcksel dem Gold vor. Es steht in deinem Belieben, daraus deine eigenen Schlüsse zu ziehen.

Für die Gebildeten ist die Bildung die zweite Sonne.

Für Gott ist alles schön und gut und recht; nur die Menschen sind der Meinung, das eine sei recht, das andere Unrecht.

Krankheit macht Gesundheit angenehm und schön, Hunger das Sattsein, Anstrengung die Erholung.

Obwohl das Weltgesetz für alle in gleicher Weise gilt, verhalten sich die meisten so, als besäßen sie eine individuelle Erkenntnis.

Schlechte Zeugen sind den Menschen Augen und Ohren, wenn die Seele deren Sprache nicht versteht

Sofern wir in die Natur eingreifen, haben wir strengstens auf die Wiederherstellung ihres Gleichgewichts zu achten.

Solange wir leben, sind unsere Seelen tot und in unserem Leib begraben; wenn wir aber sterben, dann werden sie wieder lebendig.

Übermut muss man schneller löschen als einen Brand.

Unsichtbare Harmonie ist stärker als sichtbare.

Verbindungen: Ganzes und Nichtganzes, Zusammengehendes und Auseinanderstrebendes, Einklang und Missklang und aus Allem Eins und aus Einem Alles.

Wahre Erkenntnis ist unmöglich, da die Objekte der Sinneswahrnehmung sich immer verändern.

Wenn man nicht auf das Unverhoffte hofft, wird man nicht darauf stoßen, weil es dann unauffindbar und unzugänglich ist.

Wie kann man verborgen bleiben vor dem, das nie untergeht?

Wo keine Bewegung ist, herrscht Verfall. Das Gemisch im Becher zersetzt sich, wenn es nicht geschüttelt wird.

Die Natur führt das Männliche mit dem Weiblichen zusammen und knüpft so den allerersten Bund durch die entgegengesetzten Naturen.

Durch ihre Unglaubhaftigkeit entzieht sich die Wahrheit dem Erkanntwerden.

Erziehung heißt, ein Feuer entfachen und nicht, einen leeren Eimer füllen

Für das Gesetz soll ein Volk kämpfen wie für seine Mauer.



— Heraklit von Ephesos (um 535 - 475 v. Chr.) war ein vorsokratischer griechischer Philosoph aus dem ionischen (heute Türkei) Ephesos.


— Zwei zentrale Themen seiner Philosophie sind der auf vielfältige Weise auslegbare Begriff des „Logos“ und der natürliche Prozess beständigen Werdens und Wandels, das später auf die populäre Kurzformel panta rhei („Alles fließt“) gebracht wurde.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors " Heraklit" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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