Helmut Kohl - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Helmut Kohl" (Politiker; DE)

— Beliebtes Zitat:

Politik wird immer noch mit dem Kopf und nicht mit dem Kehlkopf gemacht.

Helmut Kohl (* 3. April 1930 in Ludwigshafen am Rhein; † 16. Juni 2017 ebenda) war ein deutscher Politiker der CDU.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Helmut Kohl Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Politiker).

Alles, was ich esse, macht dick, und alles, was nicht dick macht, esse ich nicht so gerne.

An geraden Tagen konnte ich schreiben, an ungeraden Tagen konnte ich lesen. (Über das Bild, das seine Kritiker von im zeichnen)

Aus der eigenen Geschichte kann sich niemand herausstehlen. Wer dies versucht, entfernt sich aus der Solidarität seines Volkes.

Das ist ein moderner kommunistischer Führer, der war nie in Kalifornien, nie in Hollywood, aber der versteht etwas von PR. Der Goebbels verstand auch etwas von PR. Man muss doch die Dinge auf den Punkt bringen! (Über Michail Gorbatschow)

Das ist eine klassische journalistische Behauptung. Sie ist zwar richtig, aber sie ist nicht die Wahrheit.

Die allermeisten Deutschen wissen, daß politischer Extremismus immer nur Leid und Unglück über die Menschen gebracht hat.

Die deutsche Wirtschaft ist nicht schlechter geworden. Aber wir müssen zur Kenntnis nehmen, daß andere besser geworden sind.

Die Medien dürfen ihre Einschaltquoten nicht durch ein immer brutaleres Unterhaltungsprogramm zu steigern versuchen. Sie haben allen Grund, sich zu fragen, welche Wirkung die hemmungslose Darstellung von Gewalt auf junge Menschen hat.

Die Menschlichkeit einer Gesellschaft zeigt sich nicht zuletzt daran, wie sie mit den schwächsten Mitgliedern umgeht.

Die neue Armut ist eine Erfindung des sozialistischen Jet-sets.

Durch eine gemeinsame Anstrengung wird es uns gelingen, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen und Thüringen schon bald wieder in blühende Landschaften zu verwandeln, in denen es sich zu leben und zu arbeiten lohnt.

Ein Europa à la carte, bei dem jeder der Partner nur das aussucht, was ihm an diesem Europa besonders zusagt, kann ebenso wenig unser Ziel sein wie ein Europa, das sich am langsamsten Schiff im Geleitzug ausrichten muss.

Eine Politik ohne Werte ist wertlos; ohne geistige Perspektive verliert sie Realität, Richtung und Sinn.

Entscheidend ist, was hinten rauskommt.

Es geht um unsere Zukunft. Wir müssen mutig und entschlossen die notwendigen Änderungen durchsetzen. Mit Jammern lässt sich Zukunft nicht gewinnen.

Ich bin gänzlich ungeeignet, an meinem Denkmal zu bauen. Ich versuche, meine Pflicht zu tun.

Ich denke auch bei Tag über vernünftige Ding nach, nicht nur nachts; nachts will ich ja lieber schlafen.

Ich habe meinen Amtseid auf das Wohl des Landes und nicht auf das einer seiner Interessengruppen abgegeben.

Ich habe nicht die Absicht, diese Spender zu nennen, weil ich ihnen mein Wort gegeben habe. (1999 über anonyme Bargeldzahlungen an die CDU)

Ich konnte kein Nazi sein, weil ich zu jung war - die Gnade der späten Geburt.

Ich wandle immer auf meinen eigenen, ganz und gar unverwechselbaren Spuren

Ich weiß zwar nicht, was er denkt, aber ich denke ähnlich wie er. (1985; Kohl über seine Beziehung zu dem französischen Präsidenten Mitterrand)

Ich will nicht durch den Dienstboteneingang Kanzler werden. Die Glocken sollen läuten.

Ich wünschte mir, daß sich die Verantwortlichen in den Vorstandsetagen überlegen, ob nicht auch Mut etwas ist, das einen Unternehmer auszeichnet.

Ich würde nicht sagen, dass ich alles wieder so mache, wie ich es gemacht habe, denn dieser Weg ist von Höhen und Tiefen geprägt, aber auch von Fehlern.

Ihr seid nicht allein, wir stehen an eurer Seite. Wir sind und bleiben eine Nation, und wir gehören zusammen. (Am 10. November 1989; an die Bevölkerung der DDR gerichtet)

In diesem Amt ein normales Leben zu führen, das gelingt nur einem Narren oder einem Heiligen.

In einem Führungsamt ist Charakter oft wichtiger als Wissen oder Intelligenz.

Investitionen von heute sind Arbeitsplätze von morgen. Man kann es nicht oft genug sagen.

Lassen Sie links und rechts die Leute krakeelen, die Karawane der Union zieht weiter. (1994 auf einem CSU-Parteitag)

Meine Lebenserfahrung nach fast elf Jahren in der EG: Wenn irgendwo Geld gebraucht wird, wendet man stumm den Blick auf die Deutschen.

Mit Europa ist es wie mit den Damen: Wenn sie elegant und kapriziös sind, ist es schwieriger, mit ihnen umzugehen, als wenn sie von einfacher Struktur sind. Aber es macht auch mehr Spaß, wenn ich das richtig sehe.

Niemand soll sich täuschen: Die bösen Geister der Vergangenheit sind in Europa nicht auf alle Zeit gebannt.

Nur wenn Europa mit einer Stimme spricht und seine Kräfte bündelt, kann es sein Gewicht angemessen zur Geltung bringen.

Nur wenn wir Freiheit auch als Freiheit des anderen verstehen, sind wir in der Lage, Solidarität als politische Konsequenz des christlichen Gebots der Nächstenliebe auszuüben.

Politik braucht Gespür für das Machbare, auch für das dem anderen Zumutbare.

Seit der Französischen Revolution ist der Begriff der Nation vom Begriff des Staates nicht zu trennen. Diese Identität von Nation und Staat ergibt sich aus der Selbstverwirklichung eines Volkes als Nation durch politische Selbstbestimmung im Rahmen eines souveränen Staates.

Wahlkampf ist ein Marathonlauf. Es kommt nicht darauf an, wer auf den ersten Metern vorn liegt, sondern wer am Schluss gewinnt.

Was wir brauchen, ist eine geistig-moralische Wende.

Wer die Geschichte unseres Landes im letzten Jahrhundert, vor allem im Zeitalter des nationalstaatlichen Denkens, kennt, weiß, daß auf Grund unserer geographischen und geopolitischen Lage mehr als in allen anderen europäischen Ländern in der Mitte Europas unsere Probleme immer auch die Probleme Europas sind.

Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten

Wer gegen Ausländer hetzt und brandschatzt, ist kriminell und gemeingefährlich. Wer so etwas tut, kann nie und nimmer für sich in Anspruch nehmen, ein deutscher Patriot zu sein.

Wir haben aus der Geschichte insgesamt die Lehre zu ziehen, daß ein Volk seine Identität verliert oder seine Identität nicht finden kann, wenn es seine eigene Geschichte verleugnet.

Wir haben Rechtsradikale und Linksradikale.

Wir haben uns daran gewöhnt, auf einem sehr hohen Niveau zu jammern.

Wir sind ein Land mit immer jüngeren Rentnern und immer älteren Studenten. Mit immer kürzerer Lebensarbeitszeit, immer kürzerer Wochenarbeitszeit und immer mehr Urlaub gerät unsere Wettbewerbsfähigkeit in Gefahr.

Wir werden die Arbeitslosigkeit und die Zahl der in Deutschland lebenden Ausländer um die Hälfte reduzieren. (Im Wahlkampf um die Kanzlerschaft 1982-83)

Das vor uns liegende Jahrzehnt kann für unser Volk das glücklichste dieses Jahrhunderts werden.

Der Wind des Zeitgeistes weht heute da und morgen da. nd wer sich danach richtet, der wird vom Winde verweht.

Die neuen Bundesländer haben alle Chancen, sich zu einer der attraktivsten Regionen für Unternehmen und Investoren zu entwickeln.

Ein Land mit Kindern ist ein Land mit Zukunft. Kindern Leben zu schenken, sie groß zu ziehen, ist dem Tun des Försters vergleichbar, der einen Baum pflanzt und weiß: Wenn dieser Baum Schatten spendet, wird er selbst nicht mehr sein.

Eine erfolgreiche Industrienation, das heißt eine Nation mit Zukunft, lässt sich nicht als kollektiver Freizeitpark organisieren.

Für mich ist dieser Augenblick einer der glücklichsten in meinem Leben.

Ich glaube nicht, dass wir auf dem Weg zu einer Urlaubsrepublik die Zukunft der nächsten Generationen sichern können.

Ich habe nichts besseres, als auf die deutsche Einheit stolz zu sein.

Ihr Berliner wißt nicht, wie sehr mein Herz für diese Stadt schlägt. Einem Menschen vom Lande glaubt ihr ja nicht.

Jeder, der in der Politik in einer Führungsfunktion steht, muss sich fortdauernd prüfen, ob er die Anforderung erfüllen kann. Das muss ein Ministerpräsident genauso, ein Fraktionsvorsitzender oder ein Minister.

Sie haben mit viel Disziplin trainiert, und Sie hatten auf diesem Weg gewiß auch Enttäuschungen zu verkraften. Insofern ist der Weg zur Olympiade unserem politischen Alltag nicht unähnlich.

Vor zwei Jahren besuchte ich - was ich sehr gern tue - am frühen Morgen allein den Berliner Zoo. Ausgerechnet am Menschenaffenhaus kam eine Berliner Rentnerin auf mich zu und sagte: "Sie sind doch der Kohl?" Ich antwortete: "Ja." Und sie darauf: "Ja, wieso laufen Sie hier frei herum?"



— Dr. phil. Helmut Josef Michael Kohl (1930 - 2017) war ein deutscher Politiker der CDU.


Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Helmut Kohl" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Politiker") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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