Gottfried Wilhelm von Leibniz - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Gottfried Wilhelm von Leibniz" (Wissenschaftler; DE)

— Beliebtes Zitat:

Zeit und Raum sind nicht Sachen, sondern Anordnungen von Sachen.
Raum und Zeit können nicht unabhängig von Körpern existieren, es sei denn als Ideen Gottes.

Gottfried Wilhelm Leibniz (* 21. Juni 1646 in Leipzig; † 14. November 1716 in Hannover) war ein deutscher Philosoph, Mathematiker, Jurist und Historiker.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Gottfried Wilhelm von Leibniz Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Wissenschaftler).

Die Gerechtigkeit ist nichts anderes als die Nächstenliebe des Weisen.

Alles geht stufenweise in der Natur und nichts sprungweise.

Alles, was der Gesellschaft, das heißt dem Menschengeschlecht und der Welt nützt, ist ehrenvoll, alles, was ihr schädlich ist, schändlich.

Beim Erwachen hatte ich schon so viele Einfälle, dass der Tag nicht ausreichte, um sie niederzuschreiben.

Bewegung ist etwas rein Relatives. Welcher Körper bewegt erscheint und welcher nicht ist allein eine Interpretation des Betrachters.

Das Band der Sprache, der Sitten, sogar auch des gemeinsamen Namens vereinigt die Menschen auf eine starke, wenn auch unsichtbare Weise und bewirkt eine Art Verwandtschaft.

Das Vermögen, welches die Verbindung der Wahrheiten untereinander einsieht, heißt im eigentlichen Sinne die Vernunft.

Der ewige Friede passt als Aufschrift über Kirchhofspforten; denn nur die Toten schlagen sich nicht mehr.

Der wahre Zweck von Religion soll sein, die Grundsätze der Sittlichkeit tief in die Seele einzudrücken.

Die Handlungen der Menschen leben fort in den Wirkungen.

Die Wege zur Erkenntnis sind interessanter als die Erkenntnis selbst.

Ein Hund ist ein von Flöhen bewohnter Organismus, der bellt.

Es gibt kein größeres Einzelinteresse, als die allgemeinen Interessen zu den eigenen zu machen.

Es gibt keinen endlichen Geist, der von der Materie absolut frei wäre.

Es gibt nur Geister (Seelen) und Vorstellungen derselben (Ideen).

Es ist bekannt, dass die Sprache ein Spiegel des Verstandes, und dass die Völcker, wenn Sie den Verstand hoch schwingen, auch zugleich die Sprache wohl ausüben.

Es ist eine meiner Überzeugungen, daß man für das Gemeinwohl arbeiten muss und daß man sich im selben Maße, indem man dazu beigetragen hat, glücklich fühlen wird.

Es lohnt sich, die Entdeckungen anderer zu studieren, dass für uns selbst eine neue Quelle für Erfindungen entspringt.

Gott hätte keine Welt geschaffen, wenn sie nicht unter allen möglichen die beste wäre.

Gott ist der letzte Grund der Dinge, die Erkenntnis von ihm daher ebso das Prinzip aller Wissenschaft, wie seine Wesenheit und sein Wille die Prinzipien der Dinge sind.

Ich habe immer gedacht, daß man das Menschengeschlecht bessere, wenn man die Jugend bessert.

Ja, es scheint, manche dieser Leute haben ihr Deutsch vergessen und Französisch nicht gelernt.

Klarheit in den Worten, Brauchbarkeit in den Sachen.

Musik ist die versteckte arithmetische Tätigkeit der Seele, die sich nicht dessen bewusst ist, daß sie rechnet.

Nur die Vorstellung des Guten, welche die entgegen gesetzte Vorstellung überwiegt, treibt stets den Willen zur Handlung an.

Überall gibt es Harmonie, Geometrie, Metaphysik und sozusagen auch Moral.

Überlasst mir die Erziehung und in einem Jahrhundert ist Europa umgestaltet.

Unser letzter Zweck ist die Glückseligkeit, aber das einzige geeignete Mittel für diesen Zweck ist die Tugend und Geistesbildung.

Was besteht und wirkt, muss einen Grund seines Bestehens und Wirkens haben.

Weisheit ist nichts anderes als die Wissenschaft der Glückseligkeit.

Wer die ungeheure Bedeutung der Religion unterschätzt, arbeitet trotz aller Aufklärung nur dem Aberglauben in die Hände, und mit dem Aufhören der Gottesfurcht beginnt die Entfesselung aller Leidenschaften.

Wer in göttlichen Dingen nichts glaubt, als was er mit seinem Verstande ausmessen kann, verkleinert die Idee von Gott.

Wer seine Schüler das ABC gelehrt, hat eine größere Tat vollbracht als der Feldherr, der eine Schlacht geschlagen hat.

Wer Wahrheit sucht, der darf nicht die Stimmen zählen.

Wie ein geringeres Übel eine Art Gut ist, ebenso ist ein geringeres Gut eine Art Übel, wenn es ein größeres Gut verhindert.

Wir sind umso freier, je mehr wir der Vernunft gemäß handeln, und umso geknechteter, je mehr wir uns von Leidenschaften regieren lassen.

Alle, die durch ihre Schuld die Kirchenspaltung bestätigen, indem sie der Wiederversöhnung gegen die Liebe Hindernisse entgegensetzen, sind wahre Schismatiker; dagegen sind diejenigen, die bereit sind, alles nur Mögliche zu tun, um auch in die äußere Gemeinschaft einzutreten, wirkliche Katholiken.

Alles ist also im Menschen, wie überall, im voraus sicher und bestimmt, und die menschliche Seele ist somit eine Art geistiger Automat.

Alles was mich körperlich oder geistig beengt, kommt daher, dass ich nicht in einer großen Stadt wie Paris oder London lebe, welche an großen Männern Überfluss haben.

Das also steht fest, dass, was nicht in der Umgangssprache ausgedrückt werden kann, nichts wert ist. (Über die Fachsprache)

Das die Zahlen die tiefsten Geheimnisse in sich bergen - davon ist man schon seit den Zeiten des Pythagoras überzeugt.

Das Wesen der Katholizität besteht nicht darin, Rom äußerlich anzugehören; sonst würden alle, die ungerecht aus der Kirche ausgeschlossen wurden, wider Willen und gegen ihre Schuld aufhören, Katholiken zu sein. Die wahre und wesentliche Gemeinschaft, die bewirkt, dass wir zu dem Körper Jesu Christi gehören, ist die Liebe.

Der Raum ist die Ordnung der zur gleichen Zeit existierenden Dinge, die Zeit die Ordnung ihrer kontinuierlichen Veränderungen.

Der wahre Glaube ist nicht nur reden, ja nicht nur denken, sondern praktisch denken, das ist tun, als wenn es wahr wäre.

Die ältesten sprachlichen Überreste sind in den Namen von Flüssen und Wäldern überliefert, die meist auch dann erhalten bleiben, wenn die Anwohner gewechselt haben.

Die erstaunliche Logik und die mathematische Exaktheit stellen das Schachspiel auf eine Stufe mit jeder exakten Wissenschaft, während Schönheit und Bildhaftigkeit seiner Ausdrucksform im Verein mit künstlerischer Phantasie es in eine Reihe mit allen anderen Künsten rücken lässt.

Die Freude, die uns die Musik macht, beruht auf unbewusstem Zählen.

Die imaginären Zahlen sind ein wunderbarer Schatz des menschlichen Geistes, fast eine Amphibie zwischen Sein und Nichtsein.

Die Irrtümer der Menschen werden durch die göttliche Vorsehung gelenkt, so dass oft schlechte Entschlüsse zum Guten führen.

Die Menschen sind verschieden, doch die Wahrheit ist eine, und alle, die sie suchen, auf welchem Gebiet es sei, helfen einander.

Die Ordnung, das Ebenmaß, die Harmonie bezaubert uns. Gott ist lauter Ordnung. Er ist der Urheber der allgemeinen Harmonie.

Die vollkommenste Erkenntnis ist diejenige, die zugleich adäquat und intuitiv ist.

Ein glückseliges Leben besteht darin, dass man ein vollkommenes, vergnügtes und ruhiges Gemüt hat und nutzt.

Es genügt also, dieses Vertrauen zu Gott zu haben, dass er alles zum besten tut und dass denen, die ihn lieben, nichts schaden kann.

Es geschieht nur zu oft, dass die Frömmigkeit durch äußere Formen erstickt und das göttliche Licht von den Meinungen der Menschen verdunkelt wird.

Es ist bekannt, dass eine Bibliothek mit wertvollen gedruckten Büchern zu den Dingen gehört, die durch einfaches Bewahren nicht bewahrt werden können, das heißt, sie ist nicht in einem guten Zustand zu erhalten, wenn sie nicht vermehrt wird.

Es ist demnach die Meinung nicht, dass  man in der Sprache zum Puritaner werde und mit einer abergläubischen Furcht ein fremdes, aber bequemes Wort als eine Todsünde meide, dadurch aber sich selbst entkräfte und seiner Rede Nachdruck nehme.

Es ist in der Tat eine große Wohltat Gottes, dass er seiner Kirche die Gewalt gegeben hat, Sünden nachzulassen und zu behalten, eine Gewalt, welche die Kirche durch die Priester ausübt, deren Amt daher ohne Sünde nicht verachtet werden kann. (Über die Beichte)

Es ist unwürdig, die Zeit von hervorragenden Leuten mit knechtischen Rechenarbeiten zu verschwenden, weil bei Einsatz einer Maschine auch der Einfältigste die Ergebnisse sicher hinschreiben kann.



— Gottfried Wilhelm von Leibniz (1646 - 1716) war ein deutscher Mathematiker und Philosoph.


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Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Wissenschaftler") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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