Georg Wilhelm Friedrich Hegel - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Georg Wilhelm Friedrich Hegel" (Philosoph; DE)

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Alle Dinge sind an sich selbst widersprechend.

Georg Wilhelm Friedrich Hegel (* 27. August 1770 in Stuttgart; † 14. November 1831 in Berlin) war ein deutscher Philosoph, und ein Vertreter des Idealismus gilt.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Georg Wilhelm Friedrich Hegel Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Philosoph).

Alles in der Muttersprache ausdrücken zu können, bekundet höchste Geistes- und Seelenbildung.

Alles, was in der Welt verdorben worden ist, das ist aus guten Gründen verdorben worden.

Aus der Geschichte der Völker können wir lernen, dass die Völker nichts aus der Geschichte gelernt haben.

Bei der Erfahrung kommt es darauf an, mit welchem Sinn man an die Wirklichkeit geht. Ein großer Sinn macht große Erfahrungen und erblickt in dem bunten Spiele der Erscheinungen das, worauf es ankommt.

Beweisen heißt überhaupt nichts, als des Zusammenhangs und damit der Notwendigkeit bewusst werden.

Das Denken ist überhaupt das Auffassen und Zusammenfassen des Mannigfaltigen in der Einheit.

Das Freie ist der Wille. Wille ohne Freiheit ist ein leeres Wort, so wie die Freiheit nur als Wille, als Subjekt wirklich ist.

Das Gesetz ist der abstrakte Ausdruck des allgemeinen an und für sich seienden Willens.

Das Gesetz ist die Objektivität des Geistes und der Wille in seiner Wahrheit; und nur der Wille, der dem Gesetz gehorcht, ist frei, denn er gehorcht sich selbst und ist bei sich selbst und frei.

Das Ideal ist … das Wirkliche in seiner höchsten Wahrheit.

Das natürliche Recht aber ist die Freiheit, und die weitere Bestimmung derselben ist die Gleichheit in den Rechten vor dem Gesetz.

Das reine Sein und das reine Nichts ist also dasselbe. (Quelle: Wissenschaft der Logik)

Das Schöne ist das Scheinen der Idee durch ein sinnliches Medium (Stein, Farbe, Ton, gebundene Rede), die Wirklichkeit der Idee in der Form begrenzter Erscheinung.

Das Schöne ist wesentlich das Geistige, das sich sinnlich äußert, sich im sinnlichen Dasein darstellt.

Das Volk ist derjenige Teil des Staates, der nicht weiß, was er will.

Das Volk, das sich nicht anerkannt findet, muss dieses Anerkannt werden produzieren, durch Krieg oder Kolonien.

Das Wahre ist das Ganze. Das Ganze aber ist nur das durch seine Entwicklung sich vollendende Wesen. (Quelle: Phänomenologie des Geistes; 1841)

Das wahrhafte Gewissen ist die Gesinnung, das, was an und für sich gut ist, zu wollen.

Denn in der Kunst haben wir es mit keinem bloß angenehmen oder nützlichen Spielwerk, sondern mit einer Entfaltung der Wahrheit zu tun.

Denn jeder Staat muss freie Menschen als mechanisches Räderwerk behandeln; und das soll er nicht; also soll er aufhören.

Der Begriff ist die Wahrheit der Substanz.

Der Besitz ist das Subsumiertsein einer Sache unter meinem Willen.

Der Kampf der Vernunft besteht darin, dasjenige, was der Verstand fixiert hat, zu überwinden.

Der Mensch ist vorzüglich dann unzufrieden, wenn er seinen Beruf nicht ausfüllt.

Der Mensch ist, was er als Mensch sein soll, erst durch Bildung.

Der Mut der Wahrheit, der Glaube an die Macht des Geistes ist die erste Bedingung der Philosophie. (Quelle: Vorlesungen über die Geschichte der Philosophie)

Der Staat an und für sich ist das sittlichste Ganze, die Verwirklichung der Freiheit; und es ist absoluter Zweck der Vernunft, dass die Freiheit wirklich sei.

Der Staat dagegen kennt keine selbständigen Individuen, von denen jedes nur sein eigenes Wohl im Auge haben und verfolgen dürfte. Im Staate ist das ganze Zweck und der Einzelne Mittel.

Der Staat ist die Wirklichkeit der sittlichen Idee. (Quelle: Grundlinien der Philosophie des Rechts; 1821)

Der Widerspruch aber ist die Wurzel aller Bewegung und Lebendigkeit.

Der Widerspruch ist das Erheben der Vernunft über die Beschränkungen des Verstandes.

Die Art einer Verfassung ist ferner dadurch bestimmt, ob alle Bürger, insofern sie Bürger sind, Anteil an der Regierung haben. Eine solche Verfassung ist die Demokratie.

Die christliche Religion ist die Religion der absoluten Freiheit; und nur für den Christen gilt der Mensch als solcher in seiner Unendlichkeit und Allgemeinheit.

Die Definition enthält alles, was zur Wesentlichkeit des Gegenstandes gehört, worin seine Natur auf eine einfache Grundbestimmung zurückgebracht ist als Spiegel für alle Bestimmtheit, die allgemeine Seele alles Besonderen.

Die Furcht zu irren ist schon der Irrtum selbst.

Die Gesetze sind die Bestimmungen des der Welt selber innewohnenden Verstandes.

Die Idee des Rechts ist die Freiheit.

Die Idee ist das Absolute, und alles Wirkliche ist nur Realisierung der Idee.

Die Idee ist die Einheit des Begriffs und der Realität.

Die Jurisprudenz ist das Subsumieren des Besonderen unter das Allgemeine, das Zusammenschließen derselben.

Die Kraft des Geistes ist nur so groß als ihre Äußerung, seine Tiefe nur so tief, als er in seiner Auslegung sich auszubreiten vermag.

Die Kunst in dieser Idealität ist die Mitte zwischen dem bloß objektiven Dasein und der bloß inneren Vorstellung.

Die Kunst ist und bleibt nach der Seite ihrer höchsten Bestimmung für uns eine Vergangenheit.

Die Kunst nun aber ist deshalb die erste näher gestaltende Dolmetscherin der religiösen Vorstellungen, weil die prosaische Betrachtung der gegenständlichen Welt sich erst geltend macht, wenn der Mensch in sich als geistiges Selbstbewusstsein sich von der Unmittelbarkeit frei gekämpft hat, und derselben in dieser Freiheit, in welcher er die Objektivität als eine bloße Äußerlichkeit verständig aufnimmt, gegenübersteht.

Die Logik ist die Wissenschaft des Denkens, seiner Bestimmungen und Gesetze.

Die Mutter ist der Genius des Kindes.

Die Pädagogik ist die Kunst, die Menschen sittlich zu machen.

Die Regierung ist zuerst formelle Ausübung der Gesetze und Aufrechterhaltung derselben. Nach außen hin verfolgt sie den Staatszweck, welcher die Selbständigkeit der Nation als eine Individualität gegen andre ist. Endlich nach innen hat sie das Wohl des Staates und aller seiner Klassen zu besorgen und ist Verwaltung.

Die Scham ist das Zürnen der Liebe darüber, dass man noch Individualität ist.

Die Sprache ist der Leib des Denkens.

Die theoretische Arbeit bewegt mehr Zustände in der Welt als die praktische. Ist erst das Reich der Vorstellungen revolutioniert, so hält die Wirklichkeit nicht aus.

Die Ungeduld verlangt das Unmögliche, nämlich die Erreichung des Ziels ohne die Mittel.

Die Vernunft ist die höchste Vereinigung des Bewusstseins und des Selbstbewusstseins oder des Wissens von einem Gegenstande und des Wissens von sich.

Die Wahrheit ist es, vor der die Meinung erbleicht.

Die Weltgeschichte ist der Fortschritt im Bewusstsein der Freiheit.

Die Weltgeschichte ist nicht der Boden des Glücks. Die Perioden des Glücks sind leere Blätter in ihr.

Diesen schauderhaften Trost, dass die geschichtlichen Menschen nicht das gewesen sind, was man glücklich nennt, und dessen das Privatleben, das unter sehr verschiedenen, äußerlichen Umständen stattfinden kann, nur fähig ist, - diesen Trost können die sich aus der Geschichte nehmen, die dessen bedürftig sind.

Eigensinn ist die Parodie des Charakters.

Ein freier Mensch ist nicht neidisch.



— G. W. F. Hegel (1770 - 1831) war ein deutscher Philosoph und Vertreter des Idealismus.


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