Friedrich Schiller - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Friedrich Schiller" (Schriftsteller; DE)

— Beliebtes Zitat:

Alles Menschliche muss erst werden und wachsen und reifen, und von Gestalt zu Gestalt führt es die bildende Zeit. (Quelle: Das Glück)

Friedrich Schiller (* 10. November 1759 in Marbach am Neckar; † 9. Mai 1805 in Weimar), war ein Arzt, Dichter, Philosoph und Historiker.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Friedrich Schiller Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt.

Einfachheit ist das Resultat der Reife

Es kommen Fälle vor im Menschenleben, wo’s Weisheit ist, nicht allzu weise sein.

Glaube mir, man kann das für Stärke des Geistes halten, was doch am Ende Verzweiflung ist. (Quelle: Die Räuber)

Strebe nach Ruhe, aber durch Gleichgewicht, nicht durch den Stillstand deiner Tätigkeit.

Wer gar zu viel bedenkt, wird wenig leisten. (Quelle: Wilhelm Tell)

Keine Kriege werden zugleich so ehrlos und unmenschlich geführt als die, welche Religionsfanatismus und Parteihaß im Inneren eines Staates entzünden.

Wer in Unglück fällt, verliert sich leicht aus der Erinnerung der Menschen.

Was wir als Schönheit hier empfunden, wird bald als Wahrheit uns entgegengehn.

Und die Sonne Homers, siehe! Sie lächelt auch uns.

Was Hände bauen, können Hände stürzen.

Was man nicht aufgibt, hat man nie verloren.

Das schwere Herz wird nicht durch Worte leicht.
Doch können Worte uns zu Taten führen.

Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.
(Wilhelm Tell)

Jeder kommende Frühling, der die Sprößlinge der Pflanzen aus dem Schoße der Erde treibt, gibt mir Erläuterung über das bange Rätsel des Todes und widerlegt meine ängstliche Besorgnis eines ewigen Schlafs

Wer sich über die Wirklichkeit nicht hinauswagt, der wird nie die Wahrheit erobern.

Bin ich meinem Amte in der Tat nicht gewachsen, so ist der Chef zu tadeln, der es mir anvertraut.

Wohl dem, der gelernt hat, zu ertragen, was er nicht ändern kann, und preiszugeben mit Würde, was er nicht retten kann.

Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
Ob sich das Herz zum Herzen findet!
Der Wahn ist kurz, die Reu ist lang.

Wenn der Ochse den Kornwagen in die Scheune gezogen hat, so muss er mit dem Heu vorlieb nehmen.

Daran erkenn ich meine Pappenheimer. (Friedrich Schiller; Wallenstein)

Das Alte stürzt, es ändert sich die Zeit, und neues Leben blüht aus den Ruinen.

Das Wort ist frei. Die Tat ist stumm, der Gehorsam blind. (Friedrich Schiller; Wallenstein)

Dem Manne kann geholfen werden. (Die Räuber, letzter Satz)

Den Dank, Dame, begehr ich nicht. (Friedrich Schiller; Gedicht: Der Handschuh)

Der Mohr hat seine Arbeit (Schuldigkeit) getan, Der Mohr kann gehen.
(Die Verschwörung des Fiesco zu Genua)

Der Schein regiert die Welt und die Gerechtigkeit ist nur auf der Bühne. (Friedrich Schiller; Der Parasit)

Die Axt im Haus erspart den Zimmermann. (Friedrich Schiller; Wilhelm Tell)

Die Sterne lügen nicht. (Friedrich Schiller; Wallenstein)

Ernst ist das Leben, heiter ist die Kunst. (Wallenstein)

Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken,
Himmlische, dein Heiligtum.

Deine Zauber binden wieder,
Was die Mode streng geteilt,
Alle Menschen werden Brüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

Chor:
Seid umschlungen Millionen!
Diesen Kuss der ganzen Welt!
Brüder – überm Sternenzelt
muss ein lieber Vater wohnen.

Frisch also! Mutig an's Werk! (Friedrich Schiller; Die Räuber)

Früh übt sich, was ein Meister werden will. (Wilhelm Tell)

Ich fürchte nichts - nichts - als die Grenzen deiner Liebe. (Kabale und Liebe)

Ich hab getan, was ich nicht lassen konnte. (Friedrich Schiller; Wilhelm Tell)

Ich hab` hier bloß ein Amt und keine Meinung. (Friedrich Schiller; Wallenstein)

Jedes Neue, auch das Glück, erschreckt. (Friedrich Schiller; Die Braut von Messina oder die feindlichen Brüder)

Leben und leben lassen. (Friedrich Schiller; Theoretische Schriften)

Man soll den Tag nicht vor dem Abend loben. (Friedrich Schiller; Wallenstein)

Meine Blindheit gib mir wieder
Und den fröhlich dunkeln Sinn,
Nimmer sang ich freudge Lieder,
Seit ich deine Stimme bin.

Zukunft hast du mir gegeben,
Doch du nahmst den Augenblick,
Nahmst der Stunde fröhlich Leben,
Nimm dein falsch Geschenk zurück!

(Quelle: Dies ist die neunte Strophe der Ballade „Kassandra“ von Friedrich Schiller.)

Philosophen verderben die Sprache, Poeten die Logik, und mit dem Menschenverstand kommt man durchs Leben nicht mehr. (Böse Zeiten)

Raum ist in der kleinsten Hütte
für ein glücklich liebend Paar.

Spät kommt ihr, doch ihr kommt. (Quelle: Die Piccolomini; zweiter Teil der Wallenstein-Trilogie)

Sünder und böse Geister scheuen das Licht der Welt. (Kabale und Liebe)

Was nicht verboten ist, ist erlaubt. (Friedrich Schiller; Wallenstein)

Wehe, wenn sie losgelassen
Wachsend ohne Widerstand.

(Das Lied von der Glocke (Gedicht))

Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
Da kann sich kein Gebild gestalten.

(Gedicht: Die Glocke)

Oft verballhornt als:

Wo rohe Kräfte sinnlos walten,
Da kann kein Knopf die Hose halten.

;-)

Zu Dionys, dem Tyrannen, schlich
Damon, den Dolch im Gewande:
Ihn schlugen die Häscher in Bande,
„Was wolltest du mit dem Dolche? Sprich!“
Entgegnet ihm finster der Wüterich:
„Die Stadt vom Tyrannen befreien!“
„Das sollst du am Kreuze bereuen.“


(Quelle: Erster Vers aus dem Gedicht „Die Bürgschaft“ von Friedrich Schiller.)

Zum Werke, das wir ernst bereiten,
Geziemt sich wohl ein ernstes Wort;
Wenn gute Reden sie begleiten,
Dann fließt die Arbeit munter fort.

Wer nichts waget, der darf nichts hoffen.

Die Stunde drängt und rascher Tat bedarf's.

Ich sei, gewährt mir die Bitte,
In eurem Bunde der dritte!

Was wolltest du mit dem Dolche? Sprich!
Kartoffeln schälen, verstehst du mich?

Das ist der Liebe heil‘ger Götterstrahl, // Der in die Seele schlägt und trifft und zündet, // Wenn sich Verwandtes zum Verwandten findet. // Da ist kein Widerstand und keine Wahl, // Es löst der Mensch nicht, was der Himmel bindet.

"Woran erkenn ich den besten Staat?"
Woran du die beste Frau erkennst! Daran, mein Freund, dass man von beiden nicht spricht.

Ach! Des Lebens schönste Feier endigt auch den Lebensmai mit dem Gürtel, mit dem Schleier reißt der schöne Wahn entzwei Die Leidenschaft flieht die Liebe muss bleiben Die Blume verblüht die Frucht muss treiben.

Ach! vielleicht, indem wir hoffen, Hat uns das Unheil schon getroffen.

Achtung ist der Freundschaft unfehlbares Band.

Adel ist auch in der sittlichen Welt. Gemeine Naturen zahlen mit dem, was sie tun, edle mit dem, was sie sind.



— Johann Christoph Friedrich von Schiller (1759 - 1805; 1802 geadelt) war ein deutscher Dichter, Arzt, und Historiker.


— Schiller studierte von 1773 bis 1780 Medizin an der Militärakademie in Stuttgart – als Protegé des Herzogs Karl Eugen von Württemberg. Schiller hatte jedoch so seine Probleme mit dem militärischen Drill, und floh nach mehreren Zwischenfällen 1782 aus Stuttgart um nach mehreren unsicheren Jahren schlussendlich 1789 in Weimar eine neue Bleibe zu finden. Im Jahr 1790 heiratete er Charlotte von Lengefeld; aus der Ehe gingen vier Kinder hervor.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Friedrich Schiller" gefunden.

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