Francis Bacon - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Francis Bacon" (Philosoph; GB)

— Beliebtes Zitat:

Wahres Wissen ist Wissen, das auf die Ursachen zurückgeht.

Francis Bacon (* 22. Januar 1561 in London; † 9. April 1626 in Highgate bei London) war ein englischer Philosoph, Jurist und Staatsmann.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Francis Bacon Zitate (Land: GB / Berufsgruppe: Philosoph).

Zorn macht langweilige Menschen geistreich.

Nichts macht den Menschen argwöhnischer, als wenig zu wissen.

Die Wahrheit ist eine Braut ohne Aussteuer.

Wer gut wirtschaften will, sollte nur die Hälfte seiner Einnahmen ausgeben, wenn er reich werden will, sogar nur ein Drittel.

Aphorismen, da sie ein gebrochenes Wissen darstellen, laden die Menschen ein, weiter zu forschen.

Bücher sind Schiffe, welche die weiten Meere der Zeit durcheilen.

Das Argument gleicht dem Schuß einer Armbrust - es ist gleichermassen wirksam, ob ein Riese oder ein Zwerg geschossen hat.

Der, welcher in ein Land reist, bevor er einige Kenntnisse von dessen Sprache hat, geht in die Schule und nicht auf Reisen.

Die Hoffnung ist ein gutes Frühstück, aber ein schlechtes Abendbrot.

Frauen sind die Geliebten der Männer in der Jugend, die Gefährtinnen auf der Höhe des Lebens, die Pflegerinnen im Alter.

Manche Bücher darf man nur kosten, andere muss man verschlingen und nur wenige kauen und verdauen.

Tugend ist wie ein kostbarer Stein - am besten in einfacher Fassung.

Wissen ist Macht (Lat.: scientia potestas est).

Staunen ist der Samen des Wissens.

Wer nach Rache strebt, hält seine eigenen Wunden offen.

Beweise sind das Gegengift gegen das Gift der Zeugenaussagen.

Der beste Teil der Schönheit ist der, den ein Bild nicht wiedergeben kann

Der Wege, sich zu bereichern, sind viele. Sparsamkeit ist einer der besten.

Die beste Einstellung gegenüber dem Bösen ist, es nicht tun zu wollen.

Die Liebe hält ihr Fest, wo zwei nur sind.

Die Sprache gehört zum Charakter des Menschen.

Ein kluger Mann schafft mehr Gelegenheiten, als er findet.

Es gibt kein besseres Heilmittel für Schmeichelei als die Aufrichtigkeit eines Freundes.

Es gibt nämlich Menschen, die an Unklarheiten ihr Gefallen haben und es als lästig empfinden, wenn sie sich auf eine Begriffserklärung festlegen sollen.

Geld gleicht dem Dünger, der nur nützt, wenn er flächendeckend ausgestreut wird.

Gute Gesinnung allein, wenngleich sie Gott wohlgefällig ist, hat für die Allgemeinheit wenig mehr Wert als gute Träume, es sei denn, dass sie in Handlungen umgesetzt werden.

Im Theater des menschlichen Lebens ist es nur Gott und den Engeln erlaubt, Zuschauer zu sein.

In heiklen und unerquicklichen Dingen ist es empfehlenswert, jemand anders, dessen Worte weniger ins Gewicht fallen, den Anfang machen zu lassen.

Klug fragen können, ist die halbe Weisheit.

Mit dem Glück geht es wie auf dem Markte, wo oft die Preise fallen, wenn man ein wenig wartet.

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Nichts gereicht einem Staat mehr zum Schaden, als dass die Schlauen für klug gelten.

Vergeltung ist eine Art wilder Gerechtigkeit.

Vier Säulen stützen den Tempel der irdischen Glückseeligkeit: Gesundheit Gemütsruhe Wohlstand und Freundschaft

Wenn ein Reisender nach Hause zurückkehrt soll er nicht die Bräuche seiner Heimat eintauschen gegen die des fremden Landes Nur einige Blumen, von dem, was er in der Ferne gelernt hat soll er in die Gewohnheiten seines eigenen Landes einpflanzen

Wer keine neuen Heilmittel anwendet, muss neue Übel akzeptieren: denn die Zeit ist der größte Neuerer.

Wer neue Heilmittel scheut, muss alte Übel dulden.

Wir dürfen das Weltall nicht einengen, um es den Grenzen unseres Vorstellungsvermögens anzupassen, wie der Mensch es bisher zu tun pflegte. Wir müssen vielmehr unser Wissen ausdehnen, so dass es das Bild des Weltalls zu fassen vermag.

Das Benehmen eines Menschen sollte wie seine Kleidung sein, nicht steif und peinlich akkurat, sondern frei genug, um sich zu bewegen und sich zu bestätigen.

Der Argwohn ist unter den Gedanken, was die Fledermäuse unter den Vögeln sind: sie flattern stets im Dämmerlicht.

Der Charakter eines Menschen wird am besten erkannt in der Vertraulichkeit; denn da herrscht kein Zwang. Oder in der Leidenschaft; denn diese überrennt eines Mannes Grundsätze. Oder endlich in einer neuen unerprobten Lage; denn da lässt ihn die Gewohnheit im Stich.

Der Duft der Blumen ist weit süßer in der Luft als in der Hand.

Der Ehrgeiz gleicht der Galle, einem Saft des menschlichen Körpers, der den Menschen tätig, beharrlich, wach und rührig macht, solange seine Ausgänge nicht verstopft sind. Ist das aber der Fall und hat sie nicht den notwendigen Abfluß, so wird sie brandig und dadurch bösartig und giftig.

Der Pfad des Glückes gleicht der Milchstraße am Himmel, die eine Anhäufung oder ein Knäuel von einer Anzahl kleiner, nicht einzeln wahrnehmbarer, doch im Verein lichtstrahlender Sterne ist.

Der Ruhm ist wie ein Fluß, der leichte Dinge hochspült und schwere Dinge untergehen lässt.

Die Achtung vor deinem eigenen Selbst ist nächst der Religion der stärkste Damm gegen alle Laster.

Die Einsicht aber ist nicht trocknen Lichts, sondern vom Willen und den Affekten beeinflusst.

Die Wissenschaft ist nichts als das Abbild der Wahrheit.

Für junge Männer ist die Frau Geliebte, später Weggefährte, am Ende Krankenschwester.

Gewohnheit heißt die große Lenkerin des Lebens. Daher sollen wir uns auf alle Weise erstreben, gute Gewohnheiten einzuimpfen.

Lesen macht Menschen vielseitig, verhandeln geistesgegenwärtig, schreiben genau.

Nicht was der Mensch ißt, sondern was er verdaut, macht ihn stark, nicht was wir gewinnen, sondern was wir sparen, macht uns reich, nicht was wir lesen, sondern was wir im Kopf behalten, macht uns gescheit, nicht was wir predigen, sondern was wir tun, macht uns zu Christen.

Nichts gewinnt so sehr durch das Alter wie Brennholz, Wein, Freundschaften und Bücher.

Um der Natur befehlen zu können, muss man ihr gehorchen.

Verleumde nur dreist, etwas bleibt immer hängen. (Lat.: Audacter calumniare, semper aliquid haeret!)

Was geschehen ist, ist vorbei und unwiederbringlich, und der Weise hat genug zu tun mit gegenwärtigen und zukünftigen Dingen.

Wenig Philosophie entfernt von der Religion, viel Philosophie führt zu ihr zurück.

Wucher ist das sicherste Mittel zum Gewinn, obwohl eines der schlechtesten, da er nichts anderes bedeutet, als sein Brot zu essen "in sudore vultus alieni", was bedeutet "im Schweiße des Angesicht eines anderen."

Zu guten Beziehungen kommt man schnellstens, wenn man den Anschein erweckt, die zu besitzen.



— Francis Bacon (1561 - 1626) war ein englischer Philosoph, Staatsmann, Wissenschaftler, Jurist, und Redner.


— Aus Francis Bacons (auch: Baron Verulam; 1. Viscount St. Albans) Doppelkarriere als Philosoph und Politiker ergab sich, dass er zahlreiche philosophische, literarische und juristische Schriften verfasste, u.a. eine politischen Denkschriften Königin Elisabeth I. (1533 – 1603; Tochter von Heinrich VIII.).

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Francis Bacon" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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