Eugen Roth - Zitate

— Gute Zitate (24), Aphorismen und Sprüche von "Eugen Roth" (Schriftsteller; DE)

— Beliebtes Zitat:

Zu fällen einen schönen Baum,
braucht's eine halbe Stunde kaum.
Zu wachsen, bis man ihn bewundert,
Braucht er, bedenkt es, ein Jahrhundert!

Gedicht: Der Baum

Eugen Roth (* 24. Januar 1895 in München; † 28. April 1976 ebenda) war ein deutscher Lyriker, Dichter und Humorist.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Eugen Roth Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Ein Mensch erblickt das Licht der Welt -
Doch oft hat sich herausgestellt
Nach manchem trüb verbrachten Jahr,
Dass dies der einzige Lichtblick war.

Das Rechte nach Bedarf zu schenken, macht immer nötig, scharf zu denken.

Das wichtigste Schreibmaterial ist der Kaffee.

Der Arzt heißt herzlich dich willkommen, Was dir auch fehlt - Geld ausgenommen.

Der Landwirt hat längst begriffen, daß man auch von zweibeinigen Rindviechern leben kann.

Die besten Reisen, das steht fest, sind die oft, die man unterlässt.

Ein kluger Mann wird stets vermeiden, das Wort dem Schwätzer abzuschneiden.
Denn jetzt erst blutet's endlos fort, just aus dem abgeschnitt'nen Wort.

Ein Leiden ist schon halb geheilt,
hat man es anderen mitgeteilt.

Ein Mensch - das trifft man gar nicht selten - der selbst nichts gilt, lässt auch nichts gelten.

Ein Mensch bemerkt mit bitterm Zorn, daß keine Rose ohne Dorn. Doch muss ihn noch viel mehr erbosen, daß sehr viel Dornen ohne Rosen.

Ein Mensch schaut in die Zeit zurück und sieht: Sein Unglück war sein Glück.

Ein Mensch wollt immer recht behalten: So kams vom Haar- zum Schädelspalten!

Ein Sommerregen ist erfreulich, ein Regensommer ganz abscheulich.

Vom Ernst des Lebens halb verschont
ist der schon, der in München wohnt.

Wer nicht mehr traut auf Gottes Willen,
Ersetzt sein Nachtgebet durch Pillen.

Wer Wahrheit liebt, der urteilt scharf,
vorausgesetzt, daß er das darf.

Wir nehmen gern die Weisheit an: Was Gott tut, das ist wohlgetan! Nur ist uns häufig nicht klar, ob Er es denn auch wirklich war!

Wir sind auf unsre Ahnen stolz: Ihr Blut, in unsern Adern rollts! Jetzt kreist oft Blut in unsern Bahnen, Von Leuten, die wir gar nicht ahnen.

Zwei Dinge trüben sich beim Kranken
a) der Urin b) die Gedanken.

Ein Mensch in seinem ersten Zorn wirft leicht die Flinte in das Korn. Doch wenn ihm dann der Zorn verfliegt, die Flinte wo im Korne liegt. Der Mensch bedarf dann mancher Finte, zu kriegen eine neue Flinte.

Ein Mensch sieht ein - und das ist wichtig: Nichts ist ganz falsch und nichts ganz richtig.

Ein Mensch, will er auf etwas pfeifen,
darf sich im Tone nicht vergreifen.

Sinn macht alles, was dazu beiträgt, dass ich mich immer wohler fühle, mehr Freude spüre und mehr und von Herzen lachen kann - ohne dabei anderen zu schaden.



— Eugen Roth (1895 - 1976) war ein deutscher Lyriker und Dichter meist humoristischer Verse.


— Roth war der Sohn des bekannten Münchener Journalisten und Schriftstellers Hermann Roth. Er meldete sich als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg und wurde bereits Ende Oktober 1914 schwer verletzt.

Es wurden 24 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Eugen Roth" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.