Erich Fried - Zitate

— Gute Zitate (16), Aphorismen und Sprüche von "Erich Fried" (Schriftsteller; AT)

— Beliebtes Zitat:

Drei Wünsche: Ich wollte manchmal, ich wäre so erfahren wie ich alt bin, oder auch nur so klug wie ich erfahren bin oder wenigstens so glücklich, wie ich klug bin aber ich glaube ich bin zu dumm dazu.

Erich Fried (* 6. Mai 1921 in Wien; † 22. November 1988 in Baden-Baden) war ein österreichischer Lyriker, Übersetzer und Essayist.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Erich Fried Zitate (Land: AT / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Wer sagt: hier herrscht Freiheit, der lügt, denn Freiheit herrscht nicht.

Für die Welt bist du irgendjemand, doch für Irgendjemand bist du die Welt!

Das Leben wäre vielleicht einfacher, wenn ich dich nicht getroffen hätte. Es wäre nur nicht mein Leben.

Dich nicht näher denken
und dich nicht weiter denken
dich denken wo du bist
weil du dort wirklich bist.

Es ist Unsinn, sagt die Vernunft.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
Es ist Unglück, sagt die Berechnung.
Es ist nichts als Schmerz, sagt die Angst.
Es ist aussichtslos, sagt die Einsicht.
Es ist, was es ist, sagt die Liebe.
Es ist lächerlich, sagt der Stolz.
Es ist leichtsinnig, sagt die Vorsicht.
Es ist unmöglich, sagt die Erfahrung.

Es ist, was es ist, sagt die Liebe.


Das Gedicht ist auch unter dem Titel "Es ist wie es ist" bekannt.

Was keiner geglaubt haben wird -
was keiner gewusst haben konnte -
was keiner geahnt haben durfte -

das wird dann wieder das gewesen sein -
was keiner gewollt haben wollte.

Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.

Zu den Steinen hat einer gesagt: „Seid menschlich.“
Die Steine haben gesagt: „Wir sind noch nicht hart genug.“

Zweifle nicht an dem, der dir sagt, er hat Angst - aber hab’ Angst vor dem, der dir sagt, er kenne keinen Zweifel.

Das gute Ausdrucksvermögen kann sich ein Schriftsteller nur dadurch erhalten, dass er es nicht missbraucht.

Das Reich der Freiheit ist im Reich der Notwendigkeit ein notwendiger Traum.

Halte Dich immer wieder ans Leben: das tut auch der Tod. Und er wächst und gedeiht dabei wie das blühende Leben.

Solange nicht der Untergang der Menschheit hundertprozentig feststeht, lohnt es sich, dagegen zu arbeiten.

Unsere Lebenszeit ist unsere einzige Zeit.

Wenn ich mich auch nur an den Anfang gewöhne, fange ich an, mich an das Ende zu gewöhnen.



— Erich Fried (1921 - 1988) war ein in Österreich geborener Dichter, Schriftsteller und Übersetzer.


Es wurden 16 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Erich Fried" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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