Epikur - Zitate

— Gute Zitate (55), Aphorismen und Sprüche von "Epikur" (Philosoph; GR)

— Beliebtes Zitat:

Wenn du einen Menschen glücklich machen willst, dann füge nichts seinem Reichtum hinzu, sondern nimm ihm einige von seinen Wünschen.

Epikur (* um 341 v. Chr. auf Samos; † 271 oder 270 v. Chr. in Athen) war ein griechischer Philosoph und Begründer des Epikureismus.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Epikur Zitate (Land: GR / Berufsgruppe: Philosoph).

Lebe heute, vergiss die Sorgen der Vergangenheit.

Der Tod betrifft uns nicht. Solange wir da sind, ist er nicht; und wenn er da ist, sind wir nicht mehr.

Von allen Gaben, die uns ein weises Schicksal schenkt, um das Dasein vollkommen glücklich zu gestalten, ist Freundschaft die schönste.

Es ist sinnlos, von den Göttern zu fordern, was man selber zu leisten vermag.

Lebt wohl und erinnert euch an meine Lehren. (Letzte Worte, zu seinen Schülern)

Wem genug zu wenig ist, dem ist nichts genug.

Bei allen Begierden muss man sich fragen: Was geschieht, wenn mein Begehren befriedigt ist, und was, wenn es nicht befriedigt wird?

Bei den meisten Menschen ist die Ruhe Lähmung, die Bewegung Tollheit.

Die Gesetze sind um der Weisen Willen da, nicht damit sie kein Unrecht tun, sondern damit sie keines erleiden.

Die Lust ist Ursprung und Ziel des glücklichen Lebens.

Ein einziger Grundsatz wird dir Mut geben, nämlich der, dass kein Übel ewig währt, ja nicht einmal sehr lange dauern kann.

Ein jeder scheidet aus dem Leben, als sei er gerade geboren.

Ein Übel ist der Zwang. Doch was zwingt uns, unter Zwang zu leben?

Es gibt auch in der Schlichtheit eine Vornehmheit. Wer sie nicht beachtet, erleidet ähnliches wie jener, der in die Grenzenlosigkeit des Genusses verfällt.

Mach dir deine eigenen Götter und unterlasse es, dich mit einer schnöden Religion zu beflecken.

Tiere und kleine Kinder sind der Spiegel der Natur.

Tue nichts im Leben, was dir Angst machen muss, wenn es dein Nächster bemerkt.

Wer des folgenden Tages am wenigsten bedarf, begrüßt ihn am freudigsten.

Wer Furcht verbreitet, ist selbst nicht ohne Furcht.

Wir dürfen nie vergessen, daß die Zukunft zwar gewiß nicht in unsere Hand gegeben ist, daß sie aber ebenso gewiß doch auch nicht ganz außerhalb unserer Macht steht.

Aus Angst, mit Wenigem auskommen zu müssen, lässt sich der Durchschnittsmensch zu Taten hinreißen, die seine Angst erst recht vermehren.

Darum behaupte ich, dass die Freude das A und O des glückselig gestalteten Lebens ist.

Das höchste Gut ist das Glück, das höchste Übel das Unglück

Der Anfang des Heils ist die Kenntnis des Fehlers.

Der Anfang eines schönen Lebens und höchster Reichtum ist die Weisheit. Daher ist auch Weisheit die wertvollste Frucht aller Philosophie.

Der Reichtum, den die Natur verlangt, ist begrenzt und leicht zu beschaffen, der dagegen, nach dem wir in törichtem Verlangen streben, geht ins Ungemessene.

Die Menschen werden nicht durch die Dinge, die passieren, beunruhigt, sondern durch die Gedanken darüber

Die schlechten Gewohnheiten wollen wir wie minderwertige Menschen, die uns lange Zeit schwer geschädigt haben, endgültig vertreiben.

Die schönste Frucht der Gerechtigkeit ist Seelenfrieden.

Für uns bedeutet Freude: keine Schmerzen haben im körperlichen Bereich und im seelischen Bereich keine Unruhe verspüren.

Kleine Seelen werden durch Erfolge übermütig, durch Misserfolge niedergeschlagen.

Nichts genügt dem, für den genug zu wenig ist.

So halten wir die Genügsamkeit für ein großes Glück, nicht, weil wir uns beständig mit wenigem begnügen wollen, sondern damit wir froh bleiben, wenn nur weniges vorhanden ist, in der sicheren Überzeugung, dass dem der Überfluß am besten schmeckt, der seiner am wenigsten bedarf.

Wenn der Gott den Gebeten der Menschen entsprechen würde, dann wären schon längst alle Menschen zugrunde gegangen, weil sie unablässig viel Schlimmes gegeneinander erbitten.

Wer den Frieden der Seele hat, beunruhigt weder sich selbst noch einen anderen.

Wer die Götter der Menge leugnet, ist also kein Gottloser, sondern der ist gottlos, der den Göttern die Eigenschaften anheftet, die ihnen von der Menge beigelegt sind.

Wer Vertrauen hat erlebt jeden Tag Wunder.

Wie die Heilkunst keinerlei Nutzen hat, wenn sie nicht die Krankheiten der Körper vertreibt, so auch nicht die Philosophie, wenn sie nicht das Leiden der Seele vertreibt.

Zieh dich dann vor allem in dich selbst zurück, wenn du gezwungen bist, unter vielen Menschen zu sein.

Denn nicht Trinkgelage und Gastmahl, nicht das Kosen schöner Knaben und Mädchen, nicht der Genuss einer reichen Tafel bieten ein vergnügtes Leben, sondern es wird von der nüchternen Vernunft bereitet, die den Grund jeder Neigung und Abneigung erforscht und alle Gedanken verscheucht, die unsere Seelenruhe verwirren.

Mit dem Philosophieren soll man getrost schon in der Jugend beginnen, aber im Alter auch nicht müde davon ablassen. Denn um für seine seelische Gesundheit etwas zu tun, ist keiner zu jung oder zu alt, und wer etwa meint, für ihn sei es zum Philosophieren noch zu früh oder schon zu spät, der könnte ebensogut behaupten, der richtige Zeitpunkt für seine Glückseligkeit sei noch nicht da oder schon vorbei.

Wenn wir aber sagen, dass Lebensfreude der Zweck des Daseins ist, so verstehen wir darunter nicht die Freuden der Schwelger noch die gemeinen Leidenschaften, wie es uns aus Unwissenheit, Widerspruchsgeist oder boshafter Verleumdung nachgesagt wird, sondern wir erzielen damit, den Körper vom Schmerz, die Seele vom Leid zu befreien.

Auch wenn der Weise auf das Notwendige eingeschränkt ist, versteht er eher zu geben als zu nehmen. Einen solchen Schatz der Selbstgenügsamkeit hat er gefunden.

Der größte Reichtum ist die Selbstgenügsamkeit.

Nicht die Dinge selbst, sondern nur unsere Vorstellungen darüber machen uns glücklich oder unglücklich.

Nicht durch Mitklagen, sondern durch Mitsorgen und Helfen soll man seinen Freunden seine Teilnahme bezeugen.

Reich ist man nicht durch das, was man besitzt, sondern mehr noch durch das, was man mit Würde zu entbehren weiss.

So ist also der Tod, das schrecklichste der Übel, für uns ein Nichts: Solange wir da sind, ist er nichts da, und wenn er da ist, sind wir nicht mehr.

Armut, die bemessen ist nach dem Ziel unserer Veranlagung, ist großer Reichtum. Reichtum, der nicht begrenzt wird, ist große Armut.

Besser ist es für dich, auf Spreu zu liegen und guten Muts zu sein, als ein goldenes Ruhebett und eine reiche Tafel zu besitzen und in Unruhe zu leben.

Der Gerechtigkeit kommt an sich kein Sinn zu, vielmehr ist sie nur ein im gegenseitigen Verkehr in beliebigen Erdgegenden getroffenes Übereinkommen zur Verhütung gegenseitiger Schädigung.

Des Jünglings Aufgabe für seine Selbstbehauptung ist die Bewahrung seiner Jugend und die Abwehr derer, die alles besudeln wegen ihrer rasenden Begierden.

Jede Bildung, mein Glückseliger, fliehe, wenn du dein Schiff startklar gemacht hast.

Wer sterben gelernt hat, hört auf, ein Knecht zu sein.



— Epikur (um 341 - 270 v. Chr.) war ein griechischer Philosoph und Begründer des Epikureismus.


— Von den 300 geschriebenen Werken des Epikur sind nur ein paar Fragmente und Briefe erhalten. Vieles über seine Philosophie ist von nur von späteren Anhängern und Kommentatoren bekannt.

Es wurden 55 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors " Epikur" gefunden.

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