Edgar Allan Poe - Zitate

— Gute Zitate (50), Aphorismen und Sprüche von "Edgar Allan Poe" (Schriftsteller; US)

— Beliebtes Zitat:

Wenn ich es recht verstehe, ist in jedem 'Liebet eure Feinde' doch auch ein 'Hasset eure Freunde' enthalten.

Edgar Allan Poe (* 19. Januar 1809 in Boston, Massachusetts; † 7. Oktober 1849 in Baltimore, Maryland) war ein US-amerikanischer Schriftsteller.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Edgar Allan Poe Zitate (Land: US / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Alles was wir sehen oder scheinen,
ist nichts als ein Traum in einem Traum.

›Unendlichkeit‹. Dieses Wort, ebenso wie ›Gott‹, ›Geist‹ und noch so einige Ausdrücke, die es entsprechend in allen Sprachen gibt, ist keineswegs die Bezeichnung für eine Vorstellung, sondern lediglich für ein Streben dahin.

»Lange Gedichte« – gibt es die überhaupt? Ich möchte sagen, daß die Phrase »ein langes Gedicht« lediglich ein platter Widerspruch in zwei Begriffsworten ist.

Alle erschaffenen Dinge sind nur Gedanken Gottes.

Alle, die bei Tage träumen, wissen von vielen Dingen, die denen entgehen, die nur den Traum der Nacht kennen.

Aufgefordert, in aller Kürze den Begriff Kunst zu definieren, könnte ich ihn nur bezeichnen als die Reproduktion dessen, was unsere Sinne durch den Schleier der Seele von der Natur wahrnehmen.

Aufmerksam beobachten heißt: sich bestimmter Dinge gut erinnern zu können.

Das System der Arzneiverschreibung, wie es unsere Mediziner praktizieren, dünkt mich nichts als eine Modifikation der nämlichen Buß-Idee zu sein, von der die Welt seit ihren Kindheitstagen geplagt wird - der Idee, dass das freiwillige Erdulden von Schmerzen einer Wiedergutmachung der Sünden gleichkomme.

Das wahre Genie ist notwendigerweise wenn schon nicht universal in seinen Manifestationen, so doch solcher Universalität durchaus fähig.

Der Tod einer schönen Frau ist wahrlich das poetischste Thema der Welt.

Die einzig angeborene Eigenheit der Dichtkunst ist Schönheit.

Die Eitelkeit der Logik ist ja imstande, eines Menschen Hirn gänzlich zu verwirren.

Die ganze Religion, mein Freund, hat sich schlicht und einfach aus dem Betrug, der Angst, dem Vorteil, der Phantasie und aus der Poesie entwickelt.

Die Grenze ist überschritten. der Spiegel ist zerbrochen. Aber es reflektieren die Scherben.

Die wirklich großen Erkenntnisse, sie liegen in ungeheuren Abgründen, wo man sie sucht, nicht an jenen sichtbaren und greifbaren Örtlichkeiten, wo man sie zu finden meint.

Du weißt sehr wohl, daß kein Gedanke verloren gehen kann, und jede Handlung eine unendliche Wirkung hat.

Ein Mann von Genie, sobald er vom Schwierigen redet, meint bloß das Unmögliche.

Erstaunlich, daß der Mensch nur hinter seiner Maske ganz er selbst ist.

Es sind ja zu allen Zeiten die großen Hindernisse für den Fortschritt der Künste stets von den sogenannten Männern der Wissenschaft ausgegangen.

Etwas auf immer zu wissen, ist ewige Seligkeit; der Gedanke, alles zu wissen, wäre unheilvoll wie der Fluch des bösen Feindes.

Genie und Wahnsinn sind eng verbunden.

Gerade das Abweichen vom Wege des Gewöhnlichen ist für die Vernunft ein Fingerzeig, der sie auf die Straße zur Wahrheit weist.

Große Männer werden nicht gemacht. Sie werden, was sie sind, ohne besondere Erziehungspläne, völlig unabhängig auch von sonst allerbesten Systemen.

Ich bestreite die Anwendbarkeit und somit den Wert einer Vernunft, die in einer anderen Form als der abstrakt logischen gepflegt wird.

In der Stunde des Lesens hat der Autor die Seele des Lesers in seiner Gewalt.

In Kürze würde ich Dichtkunst etwa als ›rhythmisches Schaffen von Schönheit‹ bezeichnen. Ihr alleiniger Schiedsrichter: Geschmack.

In neun von zehn Fällen ist es die pure Zeitverschwendung, einem deutschen Apophthegma irgendeinen Sinn entnehmen zu wollen, oder, besser gesagt, aus all diesen Sinnsprüchen der Deutschen lässt sich alles und jedes herauslesen.

Jeder Mensch von Genie hat seine Verleumder.

Kein Heroen-Verehrer verfügt über irgendwelche inneren Werte.

Kinder sollte man nie mit Schlägen auferziehen wollen: Kinder sind nicht Beafsteaks, die besser werden, indem man sie tüchtig durchklopft!

Manche Dinge sind so spaßhaft, daß der Mensch lachen muss oder sterben. Lachend zu sterben muss der glorreichste aller glorreichen Tode sein.

Nehmen wir die Gottheit zu unserem Ausgangspunkt. Was die Aussagen über diese Gottheit an und für sich betrifft, so ist allein der kein Dummkopf, allein der kein Frevler, der – nichts über sie aussagt.

Nicht in der Erkenntnis liegt das Glück, sondern im Erwerben der Erkenntnis.

Um in den Dingen des Menschenherzens durch und durch bewandert zu sein, müssen wir auch noch in dem mit eisernen Schließen verschlossenen Buch der Verzweiflung nachschlagen.

Und der Rabe rührt sich nimmer,
sitzt noch immer, sitzt noch immer
Auf der blassen Pallasbüste,
die er sich zum Thron erkor.
Seine Augen träumen trunken
wie Dämonen traumversunken;
Mir zu Füßen hingesunken
droht sein Schatten tot empor.
Hebt aus Schatten meine Seele
je sich wieder frei empor? –
Nimmermehr – oh, nie du Tor!

Welche Krankheit ist an Hartnäckigkeit dem Hang zum Alkohol zu vergleichen?

Zeitungsherausgebern scheint die Konstitution der Götter von »Walhall« zu eigen: Tagtäglich hauen sie einander in Stücke und stehen jeden Morgen vollkommen munter und gesund wieder auf.

Zu der Vorstellung eines allmächtigen und allwissenden Gottes gehört auch die Vorstellung von der Ausnahmslosigkeit seiner Gesetze.

Das Bewusstsein hoher Geburt ist eine moralische Kraft deren Wert die Demokraten und wären sie vollgestopft mit Mathematik nimmermehr zu ermessen vermögen.

Das Kriechen ist unter allen verschiedentlichen Fortbewegungsarten wohl in seiner Art eine prächtige Sache; aber müssen wir deswegen weil die Schildkröte einen sicheren Gang besitzt die Flügel der Adler beschneiden?

Die angenehmsten Menschen sind jene die nie gelebt haben.

Ein Gedicht verdient nur insoweit seinen Namen als es stark zu wirken vermag indem es die Seele erhebt.

Genie blickt voll der Hochachtung auf anderes Genie ja mag ihm sogar in enthusiastischer Bewunderung gegenüberstehen doch nichts von Verehrung haftet solchem Gefühle an.

Wie der Starke auf seine Körperkraft stolz ist und an Übungen die seine Muskeln in Tätigkeit setzen seine Freude hat so frohlockt der Analytiker über die Regsamkeit seines entwirrenden Geistes.

Dummheit ist das Talent für Missverständnisse.

Es wird sich herausstellen, mit Sicherheit, dass die unintelligenteren immer phantasievoll sind und die wahrhaft Vorstellungskraft besitzen niemals etwas anderes als analytisch.

Poesie ist die rhythmische Schöpfung der Schönheit in den Worten.

Schönheit welcher Art auch immer, in ihrer höchsten Entwicklungsstufe, rührt die sensible Seele immer zu Tränen.

Worte haben keine Macht, den Geist zu beeindrucken, ohne das erlesene, entsetzen ihrer Realität.



— Edgar Allan Poe (1809 - 1849) war ein amerikanischer Schriftsteller, Redakteur und Literaturkritiker.


Es wurden 50 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Edgar Allan Poe" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.