Dalai Lama - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Dalai Lama" (Theologe; CN)

— Beliebtes Zitat:

Wir sind nicht auf der Welt um zu Glauben,
sondern um zu lernen.

Tenzin Gyatso (* 6. Juli 1935 in Taktser, Provinz Amdo, Tibet) ist der 14. Dalai Lama.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Dalai Lama Zitate (Land: CN / Berufsgruppe: Theologe).

Denke daran, dass Schweigen manchmal die beste Antwort ist.

Am Ende werden menschliche Entschlossenheit und Wahrheit über Gewalt und Unterdrückung siegen.

Bedenke, dass die beste Beziehung die ist, in der jeder Partner den anderen mehr liebt, als braucht.

Bewerte Deine Erfolge daran, was Du aufgeben musstest, um sie zu erzielen.

Das Leben aller Lebewesen, seien sie nun Menschen, Tiere oder andere, ist kostbar, und alle haben dasselbe Recht, glücklich zu sein.

Alles, was unseren Planeten bevölkert, die Vögel und die wilden Tiere sind unsere Gefährten. Sie sind Teil unserer Welt, wir teilen sie mit ihnen.

Das Nicht-Wahrnehmen von etwas beweist nicht dessen Nicht-Existenz.

Das tibetische System vermittelt dem Schüler jedoch nicht nur Wissen, es verfügt auch über eine differenzierte Methodik, mit deren Hilfe seine geistigen Fähigkeiten trainiert werden.

Das wirkliche Wesen des Geistes ist Licht; Verdunkelung kann nur vorübergehend erscheinen.

Den eigenen Zorn zu verringern ist ein individuelles Abrüstungsprogramm.

Denke daran, dass etwas, was du nicht bekommst, manchmal eine wunderbare Fügung des Schicksals sein kann.

Der Mensch, denn er opfert seine Gesundheit, um Geld zu machen.
Dann opfert er sein Geld, um seine Gesundheit wieder zu erlangen.
Und dann ist er so ängstlich wegen der Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießt.

Das Resultat ist, dass er nicht in der Gegenwart lebt; er lebt, als würde er nie sterben, und dann stirbt er und hat nie wirklich gelebt.

Diese Antwort gab der Dalai Lama, als er gefragt wurde, was ihn am meisten überrascht.

Der erste Nachteil von Zorn ist, dass er deinen inneren Frieden zerstört.
Der Zweite ist, dass er deine Sicht auf die Wirklichkeit verzerrt.

Wenn du darüber nachdenkst, wirst du verstehen, dass Zorn und Wut uns nicht weiterhilft, sondern nur destruktiv auf uns wirkt. Somit können wir beginnen, uns von Wut und Zorn zu distanzieren, sollten diese Gefühle in uns aufkommen.

Der fortwährende Einfluss des Buddhismus […] ergab eine Gesellschaft des Friedens und der Harmonie. Wir genossen Freiheit und Zufriedenheit.

Der Planet braucht keine erfolgreichen Menschen mehr. Der Planet braucht dringend Friedensstifter, Heiler, Erneuerer, Geschichtenerzähler und Liebende aller Arten.

Die Dinge laufen nun einmal nicht so, wie wir uns das vorstellen.

Die Entwicklung von inneren Werten ist ähnlich wie körperliche Bewegung. Je mehr wir unsere Fähigkeiten trainieren, desto stärker werden wir. Der Unterschied ist, dass im Gegensatz zum Körper, es in der Entwicklung des Geistes kein Limit gibt, wie weit wir gehen können.

Die Ironie will es so, dass wir dann, wenn wir das Objekt unserer Wünsche erlangt haben, immer noch nicht zufrieden sind.

Auf diese Weise nimmt die Begierde nie ein Ende und ist eine ständige Quelle der Schwierigkeiten. Das einzige Gegenmittel ist die Genügsamkeit.

Die Liebe und das Mitgefühl sind die Grundlagen für den Weltfrieden – auf allen Ebenen.

Die schwierigste Zeit in unserem Leben ist die beste Gelegenheit, innere Stärke zu entwickeln.

Die Übung in Geduld bewahrt uns vor dem Verlust unserer Gelassenheit.
Dadurch haben wir die Möglichkeit unser Urteilsvermögen zu trainieren, selbst in sehr schwierigen Situationen.

Es gibt uns inneren Raum. Und durch diesen Raum gewinnen wir ein gewisses Maß an Selbstbeherrschung, welche uns erlaubt auf Situationen in angemessener Weise reagieren zu können.

Mitfühlend, anstatt durch unsere Wut und Verärgerung getrieben.

Ein Mensch, der mehr an die anderen denkt, ist dadurch selbst sehr viel ausgeglichener, ruhiger und glücklicher als Menschen, die immer nur an sich selbst denken.

Eine Voraussetzung für den Frieden ist der Respekt vor dem Anderssein und vor der Vielfältigkeit des Lebens.

Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann.
Der eine ist Gestern, der andere Morgen.

Dies bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Lieben, Glauben und in erster Linie zum Leben ist.

Falls du glaubst, dass du zu klein bist, um etwas zu bewirken, dann versuche mal zu schlafen, wenn eine Mücke im Raum ist.

Freude ist eine Fähigkeit, in der wir uns üben sollten.

Gehe einmal im Jahr irgendwohin, wo Du noch nie warst.

Heute sind wir alle voneinander abhängig. Niemand kann sich mehr in seine persönliche Festung zurückziehen und ein Inseldasein pflegen.

Ich betrachte mich oft als halber Marxist und halber Buddhist.

Ich finde Hoffnung in den dunkelsten Tagen, und fokussiere mich auf die hellsten. Ich verurteile das Universum nicht.

In der Hast des modernen Lebens haben viele Menschen sich zu Maschinen entwickelt, deren einziger Zweck das Geldverdienen ist.

In der heutigen materialistischen Welt besteht die Gefahr, dass Menschen zu Sklaven des Geldes werden, als seien sie einfache Rädchen in einer riesigen Gelddruckmaschine. Dies hat nichts mit Menschenwürde, Freiheit oder echtem Wohlbefinden gemein. Der Besitz sollte der Menschheit dienen, nicht anders herum.

In der Wut verliert der Mensch seine Intelligenz.

Je tiefer wir das Leiden durchschauen, umso näher kommen wir dem Ziel der Befreiung vom Leiden.

Jede schwierige Situation, die Du jetzt meisterst, bleibt Dir in Zukunft erspart.

Kein Mensch fasst willentlich den Entschluss, sich zu ärgern; niemand denkt: „Jetzt will ich wütend werden.“ Ebensowenig plant die Wut ihr Entstehen.

Kriege entstehen aus dem Scheitern, das Menschsein der Anderen zu verstehen.

Lasse das Verhalten anderer nicht Deinen inneren Frieden stören.

Lebe ein gutes, ehrbares Leben! Wenn du älter bist und zurückdenkst, wirst du es noch einmal genießen können.

Leid adelt den Menschen. Nur wer Leid erträgt, wird Glück erfahren.

Macht, die sich nur auf Gewehrläufe stützt, ist nicht von Dauer.

Meine Philosophie ist Freundlichkeit.

Nichts ist entspannender, als das anzunehmen, was kommt.

Öffne der Veränderung deine Arme, aber verliere dabei deine Werte nicht aus den Augen.

Respektiere dich selbst, respektiere andere und übernimm Verantwortung für das was du tust.

Teile Dein Wissen mit anderen. Dies ist eine gute Möglichkeit, Unsterblichkeit zu erlangen.

Unser Schlachtfeld liegt nicht außerhalb, sondern innerhalb von uns selbst.

Unsere Alltagswahrnehmung ist getrübt: für sie scheinen die Dinge unabhängig voneinander zu existieren.

Unsere gemeinsame Mutter Natur zeigt ihren Kindern immer deutlicher, daß ihr der Geduldsfaden gerissen ist.

Unsere wahre Aufgabe ist es, glücklich zu sein.

Veränderung wird nur hervorgerufen durch aktives Handeln, nicht durch Meditation oder Beten allein.

Verbringe jeden Tag einige Zeit mit dir selbst.

Wenn der Wunsch nach Glück ausreichte, um es herbeizuführen, gäbe es kein Leiden. Denn Niemand sucht das Leid.

Wenn Du mit lieben Freunden streitest, bezieh Dich nur auf die aktuelle Situation. Lass die Vergangenheit ruhen.

Wenn Du verlierst, verliere nicht den Lerneffekt.

Wenn Leute lachen, sind sie fähig zu denken.

Wenn wir unseren Ärger freien Lauf lassen, machen wir ihn nur stärker.

Wer alles mit einem Lächeln beginnt, dem wird das meiste gelingen.

Wer einmal von einer Schlange gebissen wurde, der fasst selbst ein Seil nur ganz vorsichtig an.

Widme dich der Liebe und dem Kochen mit ganzem Herzen.



— Tenzin Gyatso (* 1935) ist der 14. Dalai Lama und oberster Mönch des tibetischen Buddhismus.


— Dalai Lama (wörtlich: ozeangleicher Lehrer) ist seit dem 15. Jahrhundert ein Titel für spirituelle Führer des tibetischen Volkes. Der 14. und aktuelle Dalai Lama ist Tenzin Gyatso (gebürtig Lhamo Döndrub). Er ist buddhistischer Mönch, Linienhalter der Gelug-Schule und befürwortet die Rime-Bewegung.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors " Dalai Lama" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.