Christian Fürchtegott Gellert - Zitate

— Gute Zitate (44), Aphorismen und Sprüche von "Christian Fürchtegott Gellert" (Schriftsteller; DE)

— Beliebtes Zitat:

Ein Mann lebte, nahm ein Weib und starb.

Christian Fürchtegott Gellert (* 4. Juli 1715 in Hainichen; † 13. Dezember 1769 in Leipzig) war ein deutscher Dichter und Moralphilosoph.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Christian Fürchtegott Gellert Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Berühmt zu werden, ist nicht schwer,
man darf nur viel für kleine Geister schreiben.
Doch bei der Nachwelt groß zu bleiben,
dazu gehört schon etwas mehr.

Der wahre Ruhm ist Ruhm bei Gott
Und nicht bei Menschenkindern!

Der, den der Tod nicht weiser macht,
hat nie mit Ernst an ihn gedacht.

Die Männer träumen, wenn sie schlafen. Die Frauen träumen, wenn sie nicht schlafen können.

Die Natur lässt sich nicht zwingen.

Die wahre Ruhe der Gemüter
Ist Tugend und Genügsamkeit.

Du hast das nicht, was andre haben,
und anderen mangeln Deine Gaben.
Aus dieser Unvollkommenheit
entspringet die Geselligkeit.

Ein kleiner Feind, dies lerne fein, will durch Geduld ermüdet sein.

Ein Tor find’t allemal noch einen größeren Toren, der seinen Wert zu schätzen weiß.

Einen Freund, der mit den Spiegel zeiget,
den kleinsten Flecken nicht verschweiget,
mich freundlich warnt, mich herzlich schilt,
wenn ich nicht meine Pflicht erfüllt:
Der ist mein Freund.

Erzittre vor dem ersten Schritte,
Mit ihm sind schon die anderen Tritte
Zu einem nahen Fall getan.

Es ist mit unseren Urteilen wie mit unseren Uhren. Keine geht mit der anderen vollkommen gleich und jeder glaubt doch der seinigen.

Euch Sterblichen zum Glücke verbarg der Götter Schluss die Zukunft eurem Blicke.

Geiz ist Grausamkeit gegen die Dürftigen - Verschwendung ist es nicht weniger

Genieße still zufrieden den sonnig heitern Tag; du weißt nicht, ob hienieden ein gleicher kommen mag.

Genieße, was dir Gott beschieden,
entbehre gern, was du nicht hast!
Ein jeder Stand hat seinen Frieden,
ein jeder Stand auch seine Last.

Gewohnheit macht den Fehler schön,
den wir von Jugend auf gesehn.

Lebe, wie du, wenn du stirbst,
wünschen wirst, gelebt zu haben.

Man muss, will man ein Glück genießen,
Die Freiheit zu behaupten wissen.

Müßiggehn, wenn man’s nicht recht versteht, ist schwerer, als man denken sollte.

Nicht jede Besserung ist Tugend,
Oft ist sie nur das Werk der Zeit.

O welch ein langer Brief! Wenn ich mehr Zeit gehabt hätte, sagte Balzac einmal von einem langen Briefe, so wäre er gewiß kürzer geworden.

Um das Rhinozeros zu sehn - erzählte mir mein Freund - beschloß ich auszugehn.

Um froh zu sterben, will ich leben.

Vereint wirkt also dieses Paar, was einzeln keinem möglich war.

Vergiss die Alten nicht, sie lehren stets die Welt.

Viel besser ohne Glück, als ohne Liebe sein.

Was braucht es mehr als Stolz und Unverstand, um Millionen durchzubringen?

Welchen Mann, er sei auch zehnmal ein Barbar, weiß nicht ein Weib durch Tränen zu bewegen?

Wem Farb’ und Kleid ein Ansehn gegeben, der hat Verstand, so dumm er ist.

Wen die Natur zur Gefahr bestimmt, dem hat sie auch den Mut zur Gefahr gegeben.

Wenn ich dies Wunder fassen will, so steht mein Geist vor Ehrfurcht still.

Wer dir als Freund nichts nützen kann, kann allemal als Feind dir schaden.

Der Geizhals bleibt im Tode karg: zehn Blicke wirft er auf den Sarg, und tausend wirft er mit Entsetzen nach den mit Angst verwahrten Schätzen.

Die Nacht ist keines Menschen Freund.

Dies ist der Tag, den Gott gemacht, sein werd´ in alle Welt gedacht.

Der Eifer der Arbeit wirkt oft in einer Stunde mehr als der mechanische, schläfrige Fleiß in drei Stunden.

Die Himmelrühmen des Ewigen Ehre, der Schall pflanzt seinen Namen fort.

Ein Flehn aus gutem reinem Herzen hat Gott, dein Vater, nie verschmäht.

Entschließe dich beherzt, dich selber zu besiegen; der Sieg, so schwer er ist, bringt göttliches Vergnügen.

Je minder sich der Kluge selbst gefällt, desto mehr schätzt ihn die Welt.

Nach einer Prüfung kurzer Tage erwartet uns die Ewigkeit.

Wer in der Jugend spart, der darbt im Alter nicht.



— Christian Fürchtegott Gellert (1715 - 1769) war ein deutscher Dichter und Moralphilosoph.


Es wurden 44 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Christian Fürchtegott Gellert" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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