Blaise Pascal - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Blaise Pascal" (Wissenschaftler; FR)

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Freundliche Worte kosten nichts, aber bringen viel ein...

Blaise Pascal (* 19. Juni 1623 in Clermont-Ferrand; † 19. August 1662 in Paris) war ein französischer Mathematiker, Physiker, Literat und christlicher Philosoph.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Blaise Pascal Zitate (Land: FR / Berufsgruppe: Wissenschaftler).

Die besten Bücher sind die, von denen jeder Leser meint, er hätte sie selbst machen können.

Ich stelle als Tatsache fest, dass, wenn alle Menschen wüßten, was jeder über den anderen sagt, es keine vier Freunde in der Welt gäbe.

Ein Tropfen Liebe ist mehr als ein Ozean Verstand.

Es gibt zwei gefährliche Abwege: die Vernunft schlechthin abzulegen und außer der Vernunft nichts anzuerkennen.

Je mehr Geist man hat, desto mehr originelle Menschen entdeckt man. Alltägliche Leute finden bei den Menschen keine Unterschiede.

Alles menschliche Unglückentseht aus einer einzigen Ursache, nämlich der, dass man nicht ruhig in seinem Zimmer zu bleiben vermag.

Anfang und Ende der Dinge werden dem Menschen immer ein Geheimnis bleiben. Er ist ebenso unfähig, das Nichts zu sehen, aus dem er stammt, wie die Unendlichkeit zu erkennen, die ihn verschlingen wird.

Das Herz hat seine Gründe, die der Verstand nicht kennt.

Die Mathematik als Fachgebiet ist so ernst, dass man keine Gelegenheit versäumen sollte, sie etwas unterhaltsamer zu gestalten.

Die Vergangenheit und die Gegenwart sind unsere Mittel. Die Zukunft allein ist unser Zweck.

Ein Wunder ist eine Wirkung, welche die für sie eingesetzten natürlichen Mittel übersteigt.

Es gibt sehr viele Leute, die glauben - aber aus Aberglauben.

Gerechtigkeit ohne Stärke ist Ohnmacht, Stärke ohne Gerechtigkeit ist Tyrannei.

Neugierde ist nur Eitelkeit. Meistens will man nur etwas erfahren, um davon sprechen zu können.

Niemals tut man so vollständig und so gut das Böse, als wenn man es mit gutem Gewissen tut.

Ohne Zerstreuung gibt es für den Menschen keine Freude, mit Zerstreuung keine Trauer.

Weißt Du, wie Du Gott zum Lachen bringen kannst? Erzähl ihm Deine Pläne.

Willst du, daß man Gutes von dir sage, so sag es nicht selbst!

Wir rennen unbekümmert in den Abgrund, nachdem wir irgendetwas vor uns hingestellt haben, das uns hindern soll, ihn zu sehen.

Zu unserer Natur gehört die Bewegung, die vollkommene Ruhe ist der Tod.

Allein ist der Mensch ein unvollkommenes Ding; er muss einen zweiten finden, um glücklich zu sein.

Alles ist eins, und alles ist verschieden.

Beim Ballspielen benutzen alle den gleichen Ball, aber einer bringt ihn am Besten ins Ziel.

Beredsamkeit ist die Kunst, so von den Dingen zu sprechen, dass jedermann gern zuhört.

Da die Menschen kein Heilmittel gegen den Tod, das Elend, die Unwissenheit finden konnten, sind sie, um sich glücklich zu machen, darauf verfallen, nicht daran zu denken.

Das ganze Glück der Menschen besteht darin, bei anderen Achtung zu genießen.

Das Wichtigste im Leben ist die Wahl des Berufes. Der Zufall entscheidet darüber.

Den Tod fürchten, wenn man außer Gefahr ist, und nicht, wenn man in Gefahr schwebt, denn man muss ein Mann sein.

Der eigentliche Sinn des Reichtums ist, freigiebig davon zu spenden.

Der Eigenwille wird nie zufrieden sein, und könnte er über alles verfügen, was er will; aber man ist in dem Augenblick zufrieden, da man auf ihn verzichtet.

Der letzte Schritt der Vernunft ist, anzuerkennen, dass unendlich viel über sie hinausgeht.

Der Mensch ist eine Mitte zwischen Nichts und All, ein Nichts vor dem Unendlichen, im All gegenüber dem Nichts.

Der Mensch ist weder Engel noch Tier, und das Unglück will es, dass wer einen Engel aus ihm machen will, ein Tier aus ihm macht.

Die auf ihr Heil hoffen, sind glücklich darin, aber sie haben als Gegengewicht die Furcht vor der Hölle.

Die Beredsamkeit ist Gedankenmalerei, und diejenigen, die noch weiteres hinzufügen, nachdem sie etwas gemalt haben, schaffen also anstatt eines Porträts ein Gemälde.

Die Gewohnheit ist eine zweite Natur, welche die erste zerstört.

Die Größe eines Menschen muss man nicht nach seinen außergewöhnlichen Bemühungen, sondern nach seinem alltäglichen Benehmen bemessen.

Die kleinste Bewegung ist für die ganze Natur von Bedeutung; das ganze Meer verändert sich, wenn ein Stein hineingeworfen wird.

Die letzte Schlussfolgerung der Vernunft ist, dass sie einsieht, dass es eine Unzahl von Dingen gibt, die ihr Fassungsvermögen übersteigen. Sie ist nur schwach, wenn sie nicht zu dieser Einsicht gelangt.

Die Natur hat Vollkommenheiten, um zu zeigen, dass sie das Abbild Gottes ist, und Mängel, um zu zeigen, dass sie nur das Abbild ist.

Die Tugend eines Menschen sollte nicht an seinen besonderen Leistungen gemessen werden, sondern an seinen alltäglichen.

Die Wahrheit ist in dieser Zeit so sehr verdunkelt, und die Lüge so allgemein verbreitet, dass man die Wahrheit nicht erkennen kann, wenn man sie nicht liebt.

Das Weltall ist ein Kreis, dessen Mittelpunkt überall, dessen Umfang nirgends ist.

Einem Menschen sagen, er solle in Ruhe leben heißt ihm sagen, er solle glücklich leben.

Es genügt nicht, dass eine Rede schön sei, sie muss auch dem Gegenstand angemessen sein, so dass nichts zuviel ist und auch nichts fehlt.

Es gibt bereits alle guten Vorsätze, wir brauchen sie nur noch anzuwenden.

Es gibt eine Vernunft des Herzens, die der Verstand nicht kennt. Man erfährt es bei tausend Dingen.

Es gibt Licht genug für die, welche nichts anderes wollen als sehen, und Dunkelheit genug für die, welche eine entgegengesetzte Veranlagung haben.

Es ist das Herz, das Gott fühlt, und nicht der Verstand.

Es ist weitaus besser, etwas über alles zu wissen, als alles über eine Sache zu wissen. Universalität ist am besten.

Ich setze auf Gott. Wenn es ihn nicht gibt, dann werde ich das nicht erfahren. Wenn es ihn gibt, dann bin ich angenehm überrascht, dass er doch da ist.

In der Liebe gilt Schweigen oft mehr als Sprechen. Es wirkt gut, wenn der Liebende in seiner Erregung nicht Worte finden kann. Es gibt eine Beredsamkeit des Schweigens, die tiefer eindringt, als das Sprechen könnte.

Jeder Wahrheit sollte man hinzufügen, dass man sich auch der entgegengesetzten Wahrheit entsinne.

Jesus Christus hat die großen Dinge so einfach gesagt, dass es scheint, er habe nicht über sie nachgedacht, und dennoch sagt er sie so deutlich, dass man wohl sieht, was er über sie dachte. Diese Klarheit ist in Verbindung mit dieser Einfachheit bewundernswert.

Liebe hat kein Alter, sie wird ständig neu geboren.

Moral und Redekunst sind besondere, aber allumfassende Wissenschaften.

Nur der Kampf gefällt uns, nicht aber der Sieg.

Sich über die Philosophie lustig machen, das heißt in Wahrheit philosophieren.

Um den Sinn eines Autors zu verstehen, muss man alle widersprechenden Stellen in Einklang bringen.



— Blaise Pascal (1623 - 1662) war ein französischer Mathematiker, Physiker, Erfinder, Schriftsteller und katholischer Theologe.


Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Blaise Pascal" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Wissenschaftler") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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