Aristoteles - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Aristoteles" (Philosoph; GR)

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Es zeichnet einen gebildeten Geist aus, sich mit jenem Grad an Genauigkeit zufrieden zugeben, den die Natur der Dinge zulässt, und nicht dort Exaktheit zu suchen, wo nur Annäherung möglich ist.

Aristoteles (* 384 v. Chr. in Stageira, Chalkidiki; † 322 v. Chr. in Chalkis auf Euböa) war ein griechischer Gelehrter.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Aristoteles Zitate (Land: GR / Berufsgruppe: Philosoph).

Denn eine Schwalbe macht noch keinen Sommer und auch keinen Tag; und daher macht auch ein einziger Tag oder eine kurze Zeit oder eine große Heldentat einen Mann nicht gesegnet oder glücklich.

Auch das Denken schadet bisweilen der Gesundheit.

Als die Hasen Volksreden schwangen und unbedingte Gleichheit für alle verlangten, sagten die Löwen: "Euren Argumenten, ihr Hasenfüße, fehlen Klauen und Zähne, wie wir sie haben."

Der Zweck der Unterhaltung ist die Erholung.

Glück ist Selbstgenügsamkeit.

Der Glaube, das, was man wünscht, zu erreichen, ist immer lustvoll.

Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen.

Freude an der Arbeit lässt das Werk trefflich geraten.

Wenn nämlich die Ungerechtigkeit bewaffnet ist, so ist sie am allergefährlichsten.

Das Ziel der Arbeit ist die Muße,
die Muße ist die Schwester der Freiheit".

Freundschaft ist eine Seele in zwei Körpern.

Ich habe überhaupt keine Hoffnung mehr in die Zukunft unseres Landes, wenn einmal unsere Jugend die Männer von morgen stellt. Unsere Jugend ist unerträglich, unverantwortlich und entsetzlich anzusehen  

Alle gute Literatur hat einen Anfang, einen Mittelteil und einen Schluss.

Alle politischen Geschäfte laufen darauf hinaus, über Andere zu regieren.

Angenehm ist am Gegenwärtigen die Tätigkeit, am Künftigen die Hoffnung und am Vergangenen die Erinnerung.

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile.

Das Leben besteht in der Bewegung.

Demokratie entsteht, wenn man nach Gleichheit aller Bürger strebt und die Zahl der Bürger aber nicht ihre Art berücksichtigt.

Die Natur macht nichts vergeblich.

Die Rede ist die Kunst, Glauben zu erwecken.

Die Regeln der Kunst erhalten ihr Ansehen durch ihre unmittelbar wahrgenommene Zweckmäßigkeit.

Ein Schmeichler ist ein Freund, der dir unterlegen ist oder vorgibt, es zu sein.

Einen Fehler durch eine Lüge zu verdecken heißt, einen Flecken durch ein Loch zu ersetzen.

Es gibt aber nichts, worin Zorn und Sanftmut, worin Tapferkeit, Mäßigung und alle anderen moralischen Eigenschaften, nebst ihrem Entgegengesetzten sich so deutlich und ähnlich abbildeten, wenn man von der wirklichen Natur abgeht, als im Gesang und im Rhythmus. Die Erfahrung beweist es. Die ganze Stimmung des Gemüts ändert sich, wenn man verschiedene Arten der Musik hört.

Es gibt kein großes Genie ohne einen Schuss Verrücktheit.

Im Wesen der Musik liegt es, Freude zu bereiten.

Jede Tugend ist die rechte Mitte zwischen zwei Lastern.

Jeder kann wütend werden, das ist einfach. Aber wütend auf den Richtigen zu sein, im richtigen Maß, zur richtigen Zeit, zum richtigen Zweck und auf die richtige Art, das ist schwer.

Lachen ist eine körperliche Übung von großem Wert für die Gesundheit.

Ohne Freundschaft möchte niemand leben, hätte er auch alle anderen Güter.

Staunen ist der erste Grund der Philosophie.

Ungebildete Menschen bringen bei jeder Gelegenheit Sprichwörter an; denn solche Gemeinplätze haben den Vorteil, der mangelhaften Bildung der Zuhörer zu entsprechen.

Was es alles gibt, was ich nicht brauche.

Wenn auf Erden die Liebe herrschte, wären alle Gesetze entbehrlich.

Wer recht erkennen will, muss zuvor in richtiger Weise gezweifelt haben.

Wer sich einen Dienst erweisen lässt, steht unter dem, der ihn erweist.

Wieviele Dispute hätten zu einer Randbemerkung zusammengefasst werden können, wenn die Disputanten gewagt hätten, ihre Begriffe klar zu definieren.

Der entscheidende Unterschied zwischen der Psyche des Menschen und der aller anderen lebenden Wesen besteht in der Fähigkeit des Menschen, vernünftig zu denken. Der Mensch ist das vernünftige Tier.

Bescheidenheit kann schwerlich als Tugend bezeichnet werden Sie ist mehr ein Gefühl als eine Neigung Sie ist eine Art Furcht, dem üblen Ruf zu verfallen.

Das eine ist der Gottheit selbst verwehrt:das, was getan ist, ungeschehen zu machen.

Denken und Empfinden sind von Natur aus verschieden.

Denken und Sein werden vom Widerspruch bestimmt.

Die Freundschaft gehört zum Notwendigsten in unserem Leben. In Armut und im Unglück sind Freunde die einzige Zuflucht. Doch die Freundschaft ist nicht nur notwendig, sondern auch schön!

Die Natur hat das Gesäß für die Ruhe geschaffen da die Tiere ja stehen können, ohne müde zu werden der Mensch jedoch seiner Sitzfläche bedarf.

Eine Sache, welche vielen gehört wird schlechter verwaltet als eine Sache die einem Einzelnen gehört

Es ist aber bisweilen schwer zu beurteilen, für welche von zwei Möglichkeiten man sich entscheiden und welches von zwei Übeln man über sich ergehen lassen soll, und oft noch schwerer, bei dem gefassten Entschluss zu bleiben

Es ist die Schlichtheit, die den Ungebildeten mehr Erfolg bei öffentlichen Reden haben lässt als den Gebildeten.

Hab und Gut liebt stärker, wer es sich erarbeitet, als wer es geerbt hat.

Mütter lieben ihre Kinder mehr, als Väter es tun, weil sie sicher sein können, dass es ihre sind.

Ohne Rechtschaffenheit ist es nicht leicht, in äußerem Glück die Bescheidenheit zu wahren.

Plausible Unmöglichkeiten sollten unplausiblen Möglichkeiten vorgezogen werden.

Von denen, welche mystisch philosophieren, ist es nicht der Mühe wert, ernstlich zu handeln.

Was ewig ist, ist kreisförmig, und was kreisförmig ist, ist ewig.

Was ist denn aber für ein Unterschied, ob die Weiber geradezu den Staat regieren, oder ob die, welche ihn regieren, sich von den Weibern beherrschen lassen?

Was man lernen muss, um es zu tun, das lernt man, indem man es tut.

Zwischen dem Rande der Lippe und des Bechers kann viel sich ereignen.

Daß aber die Bewegung für unbestimmt gilt, hat darin seinen Grund, dass man sie weder zu der Möglichkeit noch zu der Wirklichkeit des Seienden rechnen kann.

Dass es nun ein Unendliches an sich, getrennt von den sinnlichen Dingen gäbe, ist unmöglich.

Denn der Fehler liegt im Anfang, und der Anfang ist, wie es heißt, die Hälfte vom Ganzen. Darum ist der kleine Fehler am Anfang gleich bedeutend wie die großen Fehler in späteren Stadien.



— Aristoteles (384 - 322 v. Chr.) war ein griechischer Philosoph und Naturforscher.


— Aristoteles gehört zu den einflussreichsten Philosophen und Naturforschern der Geschichte. Sein Lehrer war Platon, doch hat Aristoteles zahlreiche Disziplinen entweder selbst begründet oder maßgeblich beeinflusst, darunter Wissenschaftstheorie, Naturphilosophie, Logik, Biologie, Physik, Ethik, Staatstheorie und Dichtungstheorie.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors " Aristoteles" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Philosoph") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Gelehrten, Denkern, Theoretikern, Soziologen, etc.