Antoine de Saint-Exupéry - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Antoine de Saint-Exupery" (Schriftsteller; FR)

— Beliebtes Zitat:

Die Sprache ist ein unvollkommenes Werkzeug. Die Probleme des Lebens sprengen alle Formulierungen.

Antoine de Saint-Exupéry (* 29. Juni 1900 in Lyon; † 31. Juli 1944 nahe der Île de Riou bei Marseille) war ein französischer Schriftsteller und Pilot.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Antoine de Saint-Exupéry Zitate (Land: FR / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Wer nur um Gewinn kämpft, erntet nichts, wofür es sich lohnt, zu leben.

Man muss lange leben, um ein Mensch zu werden.

Wenn es Dir gelingt, über Dich selbst Gericht zu sitzen, dann bist Du ein wirklicher Weiser.

Der Krieg ist kein Abenteuer. Der Krieg ist eine Krankheit. Wie der Typhus.

Dein Freund ist da, dich willkommen zu heißen.

Liebe besteht nicht darin, dass man einander anschaut, sondern dass man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt

Liebe verausgabt sich nicht. Je mehr du gibst, desto mehr bleibt dir

Bewahre mich vor dem naiven Glauben, es müsste im Leben alles glatt gehen.
Schenke mir die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen, Misserfolge, Rückschläge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind, durch die wir wachsen und reifen.

Ich bin viel mit Erwachsenen umgegangen und habe Gelegenheit gehabt, sie ganz aus der Nähe zu betrachten. Das hat meiner Meinung über sie nicht besonders gut getan.

Wenn Du kämpfst, gegen was immer es sei, musst du dich selber vernichten, denn ein Teil davon steckt in dir selbst, mag er noch so gering sein.

Einzig die Richtung hat einen Sinn. Es kommt darauf an, dass du auf etwas zugehst, nicht dass du ankommst; denn man kommt nirgendwo an, außer im Tod.

Unsere Welt besteht aus Rädern, die nicht ineinander greifen. Das liegt nicht am Material, es liegt am Uhrmacher. Der Uhrmacher fehlt.

Ein Mensch verdient Achtung, einerlei welche Ideen er vertritt.

Wer je einen anderen erniedrigt, zeigt damit, dass er niedrig ist.

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.

Wenn Du ein Schiff bauen willst, dann trommle nicht Männer zusammen um Holz zu beschaffen und Arbeiten einzuteilen, sondern lehre die Männer die Sehnsucht nach dem weiten, endlosen Meer.

Ein Lächeln ist oft das Wesentliche.

Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.

„Die Leute“, sagte der kleine Prinz, „schieben sich in die Schnellzüge, aber sie wissen gar nicht, wohin sie fahren wollen. Nachher regen sie sich auf und drehen sich im Kreis …“ Und fügte hinzu: „Das ist nicht der Mühe wert …“

„Ich suche Freunde. Was bedeutet *zähmen*?“
„Das wird oft ganz vernachlässigt“, sagte der Fuchs. „Es bedeutet *sich vertraut miteinander machen*.“
„Vertraut machen?“

Alle großen Leute waren einmal Kinder, aber nur wenige erinnern sich daran.

Bei dem Gefühl des Unvermeidlichen lief es mir eisig über den Rücken. Dieses Lachen nie mehr zu hören, ich konnte diesen Gedanken nicht ertragen. Für mich war es wie ein Brunnen in der Wüste. (Aus: Der kleine Prinz)

Das, worauf es im Leben ankommt, können wir nicht vorausberechnen. Die schönste Freude erlebt man immer da, wo man sie am wenigsten erwartet hat. (Quelle: Wind, Sand und Sterne)

Der Friede ist ein Baum, der eines langen Wachstums bedarf.

Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschäften.

Aber da es keine Kaufläden für Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr.

Die Zeit, die sich ausbreitet, ist die Zeit der Geschichte. Die Zeit, die hinzufügt, ist die Zeit des Lebens. Und die beiden haben nichts gemeinsam, aber man muss die eine nutzen können wie die andere.

Die Zukunft soll man nicht voraussehen wollen, sondern möglich machen.

Erkennen heißt nicht zerlegen, auch nicht erklären. Es heißt, Zugang zur Schau finden. Aber um zu schauen, muss man erst teilnehmen. Das ist eine harte Lehre.

Es gibt keine Lösungen im Leben. Es gibt Kräfte in Bewegung: die muss man schaffen; die Lösungen folgen nach. (Aus: Nachtflug)

Leben heißt, langsam geboren zu werden. Es wäre auch zu bequem, wenn man sich fertige Seelen besorgen könnte.

Man kann nicht in die Zukunft schauen, aber man kann den Grund für etwas Zukünftiges legen - denn Zukunft kann man bauen.

Schenken ist ein Brückenschlag über den Abgrund deiner Einsamkeit.

Sie woben ohne Unterlaß an jener Gemeinschaft der Menschen, an jenem Geflecht von Beziehungen, welches bewirkt, daß einem jeden etwas entrissen wird, wenn dann einer von ihnen stirbt.

So ist das Wesentliche einer Kerze nicht das Wachs, das seine Spuren hinterlässt, sondern das Licht. (Aus: Die Stadt in der Wüste)

Vollkommenheit entsteht offensichtlich nicht dann, wenn man nichts mehr hinzuzufügen hat, sondern wenn man nichts mehr wegnehmen kann.

Wenn du die Menschen verstehen willst, darfst du nicht auf ihre Reden achten.

Wenn du in der Nacht den Himmel betrachtest, weil ich auf einem von ihnen wohne, dann wird es für dich so sein, als ob alle Sterne lachten, weil ich auf einem von ihnen lache. (Aus: Der kleine Prinz)

Wenn mehrere Wahrheiten einleuchtend sind und sich unbedingt widersprechen, bleibt dir nichts anderes übrig, als deine Sprache zu wechseln. (Aus: Die Stadt in der Wüste)

Am Ende geht einer doch immer dahin, wohin es ihn zieht.

Als du geboren wurdest, war ein regnerischer Tag. Aber es war nicht wirklich Regen, sondern der Himmel weinte, weil er einen Stern verloren hatte.

Auf die Haltung allein kommt es an. Denn nur sie allein ist von Dauer und nicht das Ziel, das nur ein Trugbild des Wanderers ist, wenn er von Grat zu Grat fortschreitet, als ob dem erreichten Ziel ein Sinn innewohnte.

Außerhalb der Worte gibt es keinen Widerspruch.

Bejahe den Tag, wie er dir geschenkt wird, statt dich am Unwiederbringlichen zu stoßen.

Das große Bild gibt sich nicht als Bild zu erkennen: es ist. Oder genauer: du befindest dich darin.

Das Kind schüchtert dich stets ein, als hielte es ein Wissen zurück. Und darin täuschst du dich nicht, denn sein Geist ist stark, bevor du ihn verkümmern lässt.

Der Raum des Geistes, dort wo er seine Flügel öffnen kann, das ist die Stille.

Die Ordnung ist Zeichen eines starken Gemeinwesens und nicht Ursprung seiner Stärke.

Die Planung im literarischen Werk gehört zur Illusion der Logiker, der Historiker und der Kritiker. Denn die Kraftlinien ordnen sich zwangsläufig rings um den starken Pol.

Die Wissenschaft ermöglicht niemals vorauszusehen, oder, genauer gesagt, sie sieht nur Wiederholungen voraus.

Die Zukunft bauen, heißt die Gegenwart bauen. Es heißt, ein Verlangen erzeugen, das dem Heute gilt.

Du bist nichts als Weg und Durchgang und kannst nur von dem leben, was du verwandelst. Der Baum verwandelt die Erde in Zweige. Die Biene die Blüte in Honig. Und dein Pflügen die schwarze Erde in das Flammenmeer des Getreides.

Wir alle sind Pilger, die auf ganz verschiedenen Wegen einem gemeinsamen Treffpunkt zuwandern.

Ein Teil der Arbeit ernährt, und der andere formt: Die Hingabe an die Arbeit ist es, was uns formt.

Eine Kultur beruht auf dem, was von den Menschen gefordert wird, und nicht auf dem, was sie geliefert erhalten.

Ersinne dir nur kein Reich, das vollkommen ist! Denn der gute Geschmack ist eine Tugend von Museumswärtern.

Es gibt nur wenige Worte, die im Lauf der Geschichte nicht ihre Leuchtkraft verlieren.

Es ist gut, wenn uns die verrinnende Zeit nicht als etwas erscheint, das uns verbraucht und zerstört wie die Handvoll Sand, sondern als etwas, das uns vollendet.

Geh nicht nur die glatten Straßen. Geh Wege, die noch niemand ging, damit du Spuren hinterlässt und nicht nur Staub.

Ich bin Schatten, sagt dein Schatten, und ich verachte das Licht. Aber erlebt davon.



— Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944) war ein französischer Schriftsteller, Journalist und Pilot.


— Graf von Saint-Exupéry (eigentlich: Antoine Marie Jean-Baptiste Roger Vicomte de Saint-Exupéry) wurde in Lyon als Sohn einer aristokratisch katholischen Familie geboren, die ihre Abstammung mehrere Jahrhunderte zurückverfolgen konnte.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Antoine de Saint-Exupery" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Dramatikern, Lyrikern, Dichtern, Aphoristikern, Romanciers, etc.