Anselm Grün - Zitate

— Gute Zitate (43), Aphorismen und Sprüche von "Anselm Grün" (Theologe; DE)

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Achtsamkeit heißt: die Augen aufmachen und den anderen so anschauen, als ob man ihn noch nie gesehen hat. Es bedeutet: jemanden nicht nur mit äußeren Augen anzuschauen, sondern mit den Augen des Herzens.

Anselm Grün (* 14. Januar 1945 in Junkershausen) ist ein deutscher Benediktinerpater, Betriebswirt und Autor spiritueller Bücher.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Anselm Grün Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Theologe).

Auch Unzufriedenheit bringt uns in Berührung mit unserer Sehnsucht.

Buße heißt: wiederherstellen und heilen. Unser Leben ist oft genug beschädigtes Leben, Leben, das sich von den Verletzungen bestimmen lässt. In der Fastenzeit sollen wir unsere Verletzungen beobachten und sie Gott hinhalten. Dadurch können sie geheilt werden. Wenn wir geheilt werden, wenn wir heil werden und ganz, dann wird auch von unserem Leben Segen und Heil für andere ausgehen.

Das Alter wandelt uns. Es bricht das Äußere weg, damit das Innere aufscheint.

Das Älterwerden wird nur gelingen, wenn wir Zeit bewusst erfahren und unsere Beziehung zur Zeit bedenken

Das Leben beginnt mit der Geburt und endet mit dem Tod. So ist die landläufige Meinung. Doch das Leben ist eine ständige Geburt.

Das Leben ist in jedem Augenblick. Wer ganz im Augenblick ist, der lebt jetzt schon.

Das Leben will in Ihnen aufblühen, und es will durch Sie hindurch auch die Welt um Sie herum zum Blühen bringen.

Der Glaube sieht, die Liebe handelt. Die Liebe behandelt nicht nur gut, sie macht gut. Sie weckt das Gute zum Leben, sie wandelt um…

Der Stern am Firmament deines Herzens ist ein Bild für die Sehnsucht, die dich treibt. Trau deiner Sehnsucht, folge ihr bis an den äußersten Rand.

Die Einsamkeit kann auch eine Chance sein, das zu tun, was mir gerade gut tut, zu genießen, einmal nichts geben zu müssen, sondern einfach nur da zu sein.

Die Liebe schafft einen Raum, in dem der andere er selbst sein kann, aber zugleich auch immer mehr in die Gestalt hineinwächst, die seinem Wesen entspricht.

Die Seele ist der Ort, wo der Mensch mit dem Göttlichen in Berührung kommt. Man braucht vielleicht keinen konkreten Glauben, aber eine Ahnung von der Existenz eines Größeren.

Die Sehnsucht ist der Ort, an dem wir das Leben intensiver erleben können. Die Sehnsucht nährt uns. Die Sehnsucht verzaubert uns.

Die Sinne helfen uns, im Augenblick zu sein. Wenn ich auf einer Bank sitze und in die Landschaft schaue, bin ich im Augenblick. Ich blicke nicht neugierig umher, ob ich etwas Neues entdecke. Ich schaue und werde im Schauen eins mit dem Gedanken. Ich bin nur im Schauen. Dann bin ich gegenwärtig, dann ist reine Gegenwart. Es ist eine Kunst, so zu schauen.

Die Zeit, die wir haben, ist die uns von Gott geschenkte Zeit. Und es ist nicht so wichtig, was wir genau tun. Entscheidend ist, dass wir in jedem Augenblick vor Gott sind.

Einsamkeit immer beides: die Chance, tiefer in das eigene Herz und in die eigene Seele zu gelangen, zum anderen: der Schmerz darüber, allein zu sein.

Es geht nicht darum, alle Ängste überwinden zu können. Es geht auch darum, dass wir lernen, mit der Angst zu leben… Aber sie hat mich nicht mehr im Griff.

Es geht sicherlich ohne Kirchlichkeit. Aber ohne ein Gespür für Transzendenzen und etwas, was mich übersteigt, geht es nicht. (Auf die Frage nach einem Leben ohne Gott)

Es ist nie zu spät, neu anzufangen.

Für die Griechen und Germanen hat Weisheit immer damit zu tun, dass man richtig hinsieht, dass man die Dinge betrachtet, dass man gleichsam die Dinge meditiert.

Ich kann nur zufrieden sein, wenn ich das, was mir möglich ist, auch getan habe, wenn ich mich immer wieder auf den Weg gemacht habe.

Im Alter geht es darum, durch meine Lebensgeschichte und durch meine Lebensträume, die ich von früher Kindheit an hatte, meine eigene Einmaligkeit zu entdecken, das, was mein wahres Wesen, mein authentisches Selbst ausmacht.

In allen Religionen und Kulturen gibt es Weisheitslehren. Sie führen ein in die Kunst des Lebens und sie stillen unseren Hunger nach Sinn. Nicht das Vielwissen sättigt die Seele – so hat es Ignatius von Loyola einmal pointiert gesagt.

Jeder Körper ist schön, wenn das Innere durch ihn hindurchscheint.

Jeder Mensch braucht im Haus seiner Seele besondere Räume des Schutzes und des schöpferischen Versunkenseins.

Lärm ist wie Schmutz und Staub. Schweigen ist wie ein Bad der Seele. Wir brauchen nicht nur Hygiene für den Leib, sondern auch für die Seele. Und es gibt kein besseres Heilmittel und kein intensiveres Reinigungsbad als das Schweigen.

Nur wer sein Ego überwindet und mit seinem inneren Grund in Berührung kommt, wird echte Freiheit erfahren.

Trauen Sie sich selbst etwas zu. Trauen Sie dem Leben, das Ihnen ist. Sie sind zu mehr fähig, als Sie denken. Und Ihre Art zu leben wird nicht nur Sie selbst, sondern auch die Welt um Sie herum verwandeln.

Überall, wo wirklich Leben ist, ist auch eine Spur von Glück.

Uhren kann man anhalten, die Zeit läuft weiter.

Verdrängung der Angst führt zur Erstarrung und verbraucht sehr viel Energie… Deshalb muss die Angst verwandelt werden… Der Weg zur Verwandlung geht über das Gespräch mit der Angst und über die Öffnung der Angst auf Gott hin.

Verzichten ist Ausdruck der inneren Freiheit. Und die gehört zu unserer Würde.

Von zufriedenen alten Menschen geht auch Frieden für die Umgebung aus.

Wenn du darauf vertraust, dass ein Engel auch deinen persönlichen Weg begleitet, wirst du entdecken, wozu du fähig bist. Du wirst deine Einmaligkeit spüren und den göttlichen Glanz deiner Seele.

Wer aufmerksam ist, der geht nicht an den Menschen oder an den Dingen vorüber. Für ihn wird alles zum Zeichen für das Eigentliche, für das Geheimnis Gottes.

Wer nur funktioniert, ist eigentlich tot.

Wir können uns selbst nicht erkennen, wenn wir uns nicht lieben. Und nur die Liebe lässt uns tiefer in uns eindringen und erkennen, wer wir in Wahrheit sind. Sich selbst zu lieben ist etwas anderes, als um sich selbst zu kreisen.

Wir sind ein Stück weit auch für das Verhalten des anderen verantwortlich. Wir können in ihm Leben oder Tod hervorlocken, das Gute oder das Böse.

Führen ist die Kunst, den Schlüssel zu finden, der die Schatztruhe des Mitarbeiters aufschließt

Glück heißt, dass ich bei mir bin.

Eine Firma, die Werte missachtet, verachtet den Menschen und Selbstverachtung und Menschenverachtung machen in kurzer Zeit eine Firma, eine Gemeinschaft, ein Land wertlos.

In vielen Unternehmen wird eine vorwurfsvolle Sprache gesprochen, eine bewertende, verletzende Sprache.



— Anselm Grün (* 1945) ist ein deutscher Pater des Benediktiner Ordens und spiritueller Berater.


— Grün (eigentlich Wilhelm Grün),ist Autor von etwa 300 Büchern mit dem Schwerpunkt Spiritualität, von denen mehr als 15 Millionen Exemplare in 30 Sprachen verkauft wurden.

Es wurden 43 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Anselm Grün" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Theologe") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
Sprüche und Zitate von bekannten Priestern, Mystikern, Religionsgründern, Seelsorgern, Geistlichen, etc.