Alfred Adler - Zitate

— Gute Zitate (35), Aphorismen und Sprüche von "Alfred Adler" (Wissenschaftler; AT)

— Beliebtes Zitat:

Bedeutungen werden nicht durch Situationen vorgegeben, sondern wir bestimmen uns selbst anhand der Bedeutungen, die wir Situationen geben.

Alfred Adler (* 7. Februar 1870 in Rudolfsheim bei Wien; † 28. Mai 1937 in Aberdeen, Schottland) war ein österreichischer Arzt und Psychotherapeut.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Alfred Adler Zitate (Land: AT / Berufsgruppe: Wissenschaftler).

Bevor ein Kind Schwierigkeiten macht, hat es welche.

Das "Minderwertigkeitsgefühl" bedarf der "Kompensation" durch Hinwendung zur Gemeinschaft.

Das Leben birgt nur eine wirkliche Gefahr: zu viel Vorsicht.

Das Schönste, was eine Fee einem Kind in die Wiege legen kann, sind Schwierigkeiten, die es überwinden muss.

Das Streben nach Macht ist zutiefst menschlich. Es war unabdingbar für die menschliche Evolution, den Fortschritt. Es ist in unseren Genen grundgelegt und wird durch soziales Lernen verstärkt. Schon als Kleinkinder wollen wir unseren Willen durchsetzen und das Sagen haben.

Der Mensch weiß viel mehr als er versteht.

Der neurotische Charakter ist unfähig, sich der Wirklichkeit anzupassen, denn er arbeitet auf ein unerfüllbares Ideal hin.

Die Gottesvorstellung der Menschen ist ihr ideal verwirklichtes Streben nach Vollkommenheit.

Ein in der Kindheit entwickelter Minderwertigkeitskomplex wird mit dem Streben nach Macht überkompensiert. Macht erhöht uns, stellt uns über alle anderen. Ein wesentlicher Antrieb zur Macht liegt im Drang zur Selbstverwirklichung.

Es gibt im Leben und in der Entwicklung des Menschen nichts, was mit solcher Heimlichkeit ins Werk gesetzt wird, wie die Errichtung des Persönlichkeitsideals.

Es ist leichter, für seine Prinzipien zu sterben, als für sie zu leben.

Es ist niemals zu spät, aber immer höchste Zeit.

Es wird jedem einleuchten, daß jede Verstärkung des Strebens nach persönlicher Macht der Entfaltung des Gemeinschaftsgefühls Abbruch tut.

Frag nicht, was das Leben dir gibt, frag, was du gibst.

Jeder erfolgreiche Mensch beschäftigt sich mit den Interessen der anderen, der erfolglose und gewöhnliche vorwiegend mit den eigenen.

Menschsein heißt, ein Minderwertigkeitsgefühl zu besitzen, das ständig nach seiner Überwindung drängt.

Neurose und Psychose sind die Ausdrucksformen entmutigter Menschen.

Prinzipien kann man leichter bekämpfen als nach ihnen leben.

Überempfindlichkeit ist Ausdruck eines Minderwertigkeitsgefühls.

Und da ein wahres Glück untrennbar verbunden ist mit dem Gefühl des Gebens, so ist es klar, daß der Mitmensch dem Glück viel näher steht als der isoliert nach Überlegenheit strebende Mensch.

Von allen Fehlern, die in der Erziehung gemacht werden, ist der Glaube an ererbte Grenzen der Entwicklung der schlimmste.

Von den dichterischen Kunstwerken, die uns Führer waren zu den Erkenntnissen der Individualpsychologie, ragen als Gipfel hervor: Märchen, die Bibel, Shakespeare und Goethe.

Wir können uns in nur in vierzehn Tagen von unseren Depressionen befreien, wenn wir uns nur jeden Tag überlegen, wie wir anderen helfen können.

Wir sollten lernen, mit den Augen des Kindes zu sehen, mit den Ohren des Kindes zu hören, mit dem Herzen des Kindes zu fühlen.

Alle menschlichen Verfehlungen sind das Ergebnis eines Mangels an Liebe.

Eine Neurose ist eine Fiktion, man läuft ständig seinen eigenen Ohrfeigen nach.

Jede Generation hat einige wenige Mathematiker, und Mathematiker würden nicht einmal registrieren, wenn Sie alleine sind. Sie sind nützlich als Lehrer und ihre Forschungsarbeiten schaden keinem, aber sie sind auch keinem nützlich. Ein Mathematiker ist großartig, oder er ist gar nichts.

Nicht die Erlebnisse diktieren unsere Handlungsweisen, sondern die Schlussfolgerungen, die wir aus diesen Erlebnissen ziehen.

So wie der Säugling in seinen Bewegungen das Gefühl der Unzulänglichkeit verrät, das unausgesetzte Streben nach Vervollkommnung und nach Lösung der Lebensanforderungen, so ist die Geschichte der Menschheit als die Geschichte des Minderwertigkeitsgefühls und seiner Lösungsversuche anzusehen.

Was das Gedächtnis von den zahllosen Ereignissen der frühen Kindheit auswählt, um es zu behalten, steht gewöhnlich im Dienst der Sicherung des Selbstwertgefühls, entsprechend einer sich gerade bildenden subjektiven Einschätzung, Wertung und Meinung von sich, den Mitmenschen und dem Leben.

Wer lacht und singt gehört in Therapie.

Die "Überkompensation" des "Minderwertigkeitsgefühls" führt zu Ehrgeiz, Herrschsucht, Machtstreben. Oberstes Ziel ist das "Gemeinschaftsgefühl". Scheitert die "Kompensation", folgt Absinken in die Geisteskrankheit.

Die Beziehungen der Liebe gestalten sich nicht plötzlich, sondern zeigen eine lange Vorbereitung. Die erotische Bindung ist zwischen den Menschen immer vorhanden, es bedarf aber gewisser Bedingungen, um sie als Liebe fühlbar und sichtbar zu machen.

Die psychologische Analyse des Nervösen ergibt stets die Anwesenheit der Entwertungstendenz, die sich summarisch gegen alle richtet.



— Alfred Adler (1870 - 1937) war ein österreichischer Arzt und Psychotherapeut.


Es wurden 35 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Alfred Adler" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Wissenschaftler") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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