Aldous Huxley - Zitate

— Gute Zitate (51), Aphorismen und Sprüche von "Aldous Huxley" (Schriftsteller; US)

— Beliebtes Zitat:

Wer so tut, als bringe er die Menschen zum Nachdenken, den lieben sie. Wer sie wirklich zum Nachdenken bringt, den hassen sie.

Aldous Huxley (* 26. Juli 1894 in Godalming, Surrey (England); † 22. November 1963 in Los Angeles) war ein britischer Schriftsteller.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Aldous Huxley Zitate (Land: US / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Das ist das Geheimnis des Glücks und der Tugend: zu lieben, was man verpflichtet ist zu tun.

Den Fortschritt verdanken die Menschen den Unzufriedenen.

Der Mensch von heute hat nur ein einziges wirklich neues Laster erfunden: die Geschwindigkeit.

Die medizinische Forschung hat so enorme Fortschritte gemacht, dass es überhaupt keine gesunden Menschen mehr gibt.

Erfahrung ist nicht das, was einem zustößt. Erfahrung ist, was du aus dem machst, was dir zustößt.

Kluge Menschen suchen sich selbst die Erfahrungen aus, die sie zu machen wünschen.

Nichts ist so unwissend wie die Unwissenheit der Gewissheit.

Nichts verleitet so leicht zum Aufgeben wie Erfolg.

Reisen ist das Entdecken, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken.

Tatsachen schafft man nicht dadurch aus der Welt, indem man sie ignoriert.

Wie jeder vernünftige und empfindsame Mensch verabscheue ich Arbeit.

Kultur ist ein sehr dünner Firnis, der sich leicht in Alkohol auflöst.

Der Mensch ist eine in der Knechtschaft seiner Organe lebende Intelligenz.

Was du bist hängt von drei Faktoren ab: Was du geerbt hast, was deine Umgebung aus dir machte und was du in freier Wahl aus deiner Umgebung und deinem Erbe gemacht hast.

Nichts bewahrt uns so gründlich vor Illusionen wie ein Blick in den Spiegel.

Es gibt Leute, deren Herzen gerade in dem Grad einschrumpfen, als ihre Geldbörsen sich erweitern.

Der Glaube an eine größere und bessere Zukunft ist einer der mächtigsten Feinde gegenwärtiger Freiheit.

Die religiösen Systeme der Welt sind zur Hauptsache durch Menschen ausgearbeitet worden, die weder vollkommen selbstlos noch erleuchtet waren.

Ein Fanatiker ist - in psychologischen Begriffen definiert - ein Mensch, der bewusst einen geheimen Zweifel überkompensiert.

Es ist durchaus nicht dasselbe, die Wahrheit über sich zu wissen oder sie von anderen hören zu müssen.

Jede Kultur ist unter anderem auch eine Einrichtung zur Bändigung der Leidenschaften und ihrer Kanalisierung für nützliche Arbeit.

Noch nie waren so viele so sehr wenigen ausgeliefert.

Triumphe der Propaganda wurden nicht durch Handeln, sondern durch Unterlassung erreicht. Groß ist die Wahrheit, größer aber, vom praktischen Gesichtspunkt, ist das Verschweigen von Wahrheit. Quelle: Schöne neue Welt, Vorwort, 1946

Wie jede andere Art des Imperialismus ist auch der theologische Imperialismus eine Bedrohung des Weltfriedens.

Das Gedächtnis eines Menschen ist seine private Literatur.

Das Vergnügen des Unwissens ist auf seine Weise genau so groß wie das Vergnügen des Wissens.

Das zwanzigste Jahrhundert ist unter anderem das Zeitalter des Lärms.

dass alle Menschen gleich sind, ist eine These, der kein vernünftiger Mensch zu normalen Zeiten je seine Zustimmung gegeben hat.

Die Hölle ist eine vollständige Trennung der Kreatur von Gott und der Teufel ist der Wille zu jener Trennung.

Die wirklich revolutionäre Revolution lässt sich nicht in der äußeren Welt bewirken, sondern nur in den Seelen und Körpern der Menschen.

Je mehr sich politische und wirtschaftliche Freiheit verringern, desto mehr strebt, entschädigungsweise, die sexuelle Freiheit danach, sich zu vergrößern.

Macht ist immer korrumpierend, und keinem Menschen und keiner Gruppe darf man zu viel davon und auf lange Zeit anvertrauen.

Wenn der Geist vollständig in irgendeiner Sache aufgeht, wird er einen Teil seiner Angst verlieren. Nur wenn er in der Liebe und der Erkenntnis des göttlichen Urgrundes aufgeht, wird er jede Angst verlieren.

Wenn er sein eigenes Selbst als das S e l b s t erkannt hat, wird der Mensch selbstlos.

Wer sein Ziel jenseits der Zeit hat, ist in der Politik stets ein Pazifist.

Wer zu lesen versteht, besitzt den Schlüssel zu großen Taten, zu unerträumten Möglichkeiten.

Wie die Biene, die den Honig verschiedenen Blumen entnimmt, anerkennt der Weise den Wahrheitskern verschiedener heiliger Schriften und sieht nur das Gute in allen Religionen. Aus dem Srimad Bhagavatam

D«ie beste Gesellschaftsordnung» sagte Mustafa Mannesmann, «nimmt sich den Eisberg zum Muster: acht Neuntel unter der Wasserlinie, ein Neuntel darüber».

Ein wirklich leistungsfähiger totalitärer Staat wäre einer, worin die allmächtige Exekutive politischer Machthaber und ihre Armee von Managern eine Bevölkerung von Zwangsarbeitern beherrschen, die gar nicht gezwungen zu werden brauchen, weil sie ihre Sklaverei lieben. Ihnen die Liebe zu ihr beizubringen, ist in heutigen totalitären Staaten die den Propagandaministerien, den Zeitungsredakteuren und Schullehrern zugewiesene Aufgabe.

Das die Männer nicht aus der Geschichte lernen, ist die wichtigste Lektion die, die Geschichte uns beibringt.

Die meisten Menschen habe einen fast unerschöpfliche Kapazität, Dinge als gegeben anzusehen.

Die Zukunft ist immer ein Abenteuer.

Ein Intellektueller ist jemand der etwas spannenderes gefunden hat als Sex.

Erfahrung lehrt nur den Lernwilligen.

Eine der großen Attraktionen des Patriotismus: Er erfüllt unsere übelsten Wünsche. In der Person unserer Nation sind wir imstande, durch einen Stellvertreter zu tyrannisieren und zu betrügen. Und dies obendrein mit einem Gefühl, dass wir im Tiefsten tugendhaft sind.

Eine Kultur ist das Treibhaus, das es den menschlichen Fähigkeiten erlaubt, sich zu entwickeln, und zugleich das Gefängnis, das sie einengt.

In der Kunst ist Aufrichtigkeit keine Frage des Willens, einer moralischen Wahl zwischen Ehrlichkeit und Unaufrichtigkeit. Sie ist hauptsächlich eine Frage der Begabung.

Macht ist ihrem Wesen nach expansiv und lässt sich durch nichts sonst beschränken als durch andere Mächte von gleicher oder wenigstens ähnlicher Größe.

Unwissenheit ist meist nicht zu beseitigen. Man hat kein Wissen, weil man es nicht haben will.

Wenn man reich ist, kann man sich den Luxus leisten, anderen zu missfallen.



— Aldous Leonard Huxley (1894 - 1963) war ein englischer Schriftsteller, Drehbuchautor und Philosoph.


Es wurden 51 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Aldous Huxley" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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