Albert Camus - Zitate

— Gute Zitate (60), Aphorismen und Sprüche von "Albert Camus" (Schriftsteller; FR)

— Beliebtes Zitat:

Das Leben ist naturgemäß niemals leicht. (Quelle: Der Mythos von Sisyphos)

Albert Camus (* 7. November 1913 in Mondovi, heute Dréan, Algerien; † 4. Januar 1960 nahe Villeblevin, Frankreich) war ein französischer Schriftsteller und Philosoph.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Albert Camus Zitate (Land: FR / Berufsgruppe: Schriftsteller).

Das Wahre suchen heißt nicht: das Wünschenswerte suchen.

Denn wenn man das Kompliment oder die Ehrung nicht beachtet, erweckt man im Spender dieser Artigkeiten den Glauben, man verachte ihn, während man doch nur an sich selberzweifelt. (Quelle: Licht und Schatten)

Die niederschmetternden Wahrheiten verlieren an Gewicht, wenn sie erkannt werden.

Nur der Hass vermag Leute hellsichtig zu machen. (Quelle: Drama: Caligula)

Jede einem Menschen zugefügte Beleidigung, geleichgültig, welcher Rasse er angehört, ist eine Herabwürdigung der ganzen Menschheit.

Die einzige Art, gegen die Pest zu kämpfen, ist die Ehrlichkeit.

Charme ist die Art, wie ein Mensch 'ja' sagt, ohne daß ihm eine bestimmte Frage gestellt worden war.

Die Einbildung tröstet die Menschen über das, was sie nicht sein können, und der Humor tröstet sie über das, was sie wirklich sind.

Die Freiheit ist ein Gefängnis, solange ein einziger Mensch auf Erden geknechtet ist

Will man sein Schicksal überwinden, so muss man es verachten.

Einen Menschen lieben, heißt einzuwilligen mit ihm alt zu werden.

Äußere Ordnung ist oft nur der verzweifelte Versuch, mit einer großen inneren Unordnung fertig zu werden.

Das echte Gespräch bedeutet: aus dem Ich heraustreten und an die Tür des Du klopfen

Das Reisen, das gleichsam eine höhere und ernstere Wissenschaft ist, führt uns zu uns zurück.

Die Freiheit besteht in erster Linie nicht aus Privilegien, sondern aus Pflichten. (Aus: Brot und Freiheit. Ansprache vom 10. Mai 1953 an der Arbeitsbörse von St-Etienne.)

Es ehrt unsere Zeit, dass sie genügend Mut aufbringt, Angst vor dem Krieg zu haben.

Gehe nicht hinter mir, vielleicht führe ich nicht. Geh nicht vor mir, vielleicht folge ich nicht. Geh einfach neben mir und sei mein Freund.

Leben heißt handeln.

Man macht sich immer übertriebene Vorstellungen von dem, was man nicht kennt.

Man sollte auch gute, ja, ausgezeichnete Bücher verbieten, bloß damit sie mehr gelesen und beachtet werden.

Sogar das Schweigen ist sinnvoll, wenn die Augen sprechen.

Um sich selbst zu erkennen, muss man handeln.

Unbestechlichkeit ist nicht an Regeln gebunden.

Die Unsterblichkeit der Seele beschäftigt in der Tat viele gute Leute. Wovon aber diese Leute von vornherein nichts wissen wollen, ist jene einzige Wahrheit, deren Besitz ihnen gegönnt ist: ihr Körper. Denn der Körper stellt sie nicht vor Probleme; und tut er’s doch, so kennen sie auch die einzige Lösung, die er ihnen vorschlägt: es handelt sich um eine Wahrheit, die verwesen muss, was ihr jenen bitteren Adel verleiht, dem sie nicht ins Gesicht zu sehen wagen.

In den Tiefen des Winters erfuhr ich schließlich, dass in mir ein unbesiegbarer Sommer liegt.

Die wahre Großzügigkeit gegenüber der Zukunft besteht darin, alles der Gegenwart zu geben. (Quelle: Der Mensch in der Revolte).

An Kaisern fehlt es uns nicht, nur an Persönlichkeiten.

Das Leben ist kurz und seine Zeit zu verlieren ist eine Sünde.

Das Leben verlieren ist keine große Sache; aber zuschauen, wie der Sinn des Lebens aufgelöst wird, das ist unerträglich.

Das menschliche Herz hat eine fatale Neigung, nur etwas Niederschmetterndes Schicksal zu nennen.

Der Herbst ist ein zweiter Frühling wo jedes Blatt zur Blüte wird.

Der Mensch ist nichts an sich. Er ist nur eine grenzenlose Chance. Aber er ist der grenzenlos Verantwortliche für diese Chance.

Die höchste Form der Hoffnung ist die überwundene Verzweiflung.

Die meisten großen Taten, die meisten großen Gedanken haben einen belächelnswerten Anfang

Du wirst nie glücklich werden wenn Du weiter danach forschst woraus das Glück besteht Du wirst niemals Leben, wenn Du nach dem Sinn des Lebens suchst.

Ein Mensch ist immer das Opfer seiner Wahrheiten.

Es gibt keine Freiheit ohne gegenseitiges Verständnis.

Es ist ein Missgeschick, wenn man nicht geliebt wird. Aber es ist ein Unglück, wenn man nicht liebt.

Grausamkeit empört, Dummheit entmutigt.

Jede Minute des Lebens trägt in sich ihren Wert als Wunder und ihr Gesicht ewiger Jugend.

Jedes Mal, wenn ich den tiefen Sinn der Welt zu erfahren glaubte, war es seine Einfachheit die mich packte.

Kein Mensch besitzt so viel Festigkeit, dass man ihm die absolute Macht zubilligen könnte.

Man ist immer auf Kosten eines anderen frei.

Um eine Kultur zu schaffen, genügt es nicht, mit dem Lineal auf die Finger zu klopfen.

Von einem bestimmten Alter an ist jeder Mensch für sein Gesicht verantwortlich.

Warte nicht auf das Jüngste Gericht. Du stehst jeden Tag vor deinem Richter.

Wenn die Wahrheit bei irgendjemand auf Erden zu finden ist, dann ganz bestimmt nicht bei den Leuten, die behaupten, sie zu besitzen.

Wenn die Welt klar wäre, gäbe es keine Kunst.

Wo es Verantwortung gibt, gibt es keine Schuld.

Wollen heißt Widersprüche wecken.

Es genügt nicht zu leben, man braucht ein Schicksal und dies, ohne den Tod abzuwarten. Es ist also richtig zu sagen, der Mensch habe eine Vorstellung einer besseren Welt als dieser. Allein besser bedeutet nicht verschieden, sondern zur Einheit gebunden.

Das Absurde hat nur insofern einen Sinn, als man sich nicht mit ihm abfindet.

Gerechtigkeit ohne Gnade ist nicht viel mehr als Unmenschlichkeit.

Glück und Erfolg werden nur dem gegeben, der großmütig einwilligt, beide zu teilen.

Seine Grundsätze soll man sich für die großen Gelegenheiten sparen.

Wer keinen Charakter hat, muss sich wohl oder übel eine Methode zulegen.

Zuerst trachtet man nach Gerechtigkeit und zum Schluss organisiert man eine Polizei.

Die große Ersparnis, die sich im Bereich des Denkens erzielen lässt, besteht darin, die Nicht-Verstehbarkeit der Welt hinzunehmen und sich um die Menschen zu kümmern.

Die Strafe, die züchtigt ohne zu verhüten, heißt Rache.



— Albert Camus (1913 - 1960) war ein französischer Philosoph, Autor und Journalist.


— Camus zählte sich selbst nicht zu den Vertretern des Existentialismus auch wenn einige seiner frühen Schriften dieser philosophischen Strömung recht nahe standen.

Es wurden 60 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Albert Camus" gefunden.

Ein Zitat (zum Beispiel aus der Kategorie "Schriftsteller") kann dazu motivieren, die eigenen Geistesblitze & Ideen zu schärfen und präziser zu formulieren, und damit zum Nachdenken anzuregen:
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