Adelbert von Chamisso - Zitate

— Gute Zitate (37), Aphorismen und Sprüche von "Adelbert von Chamisso" (Wissenschaftler; DE)

— Beliebtes Zitat:

Ach! lebt von Schmerzen die Liebe nicht
und nicht von Liebe das Leben?

Adelbert von Chamisso (* 30. Januar 1781 auf Schloss Boncourt bei Ante, Châlons-en-Champagne, Frankreich; † 21. August 1838 in Berlin) war ein deutscher Naturforscher und Dichter französischer Herkunft.

— Prägnante Sentenzen, Lakonische Sprüche, Frappierende Lebens-Weisheiten und Pointierte Aphorismen, — die besten Adelbert von Chamisso Zitate (Land: DE / Berufsgruppe: Wissenschaftler).

Allein zu sein! Drei Worte, leicht zu sagen,
und doch so schwer, so endlos schwer zu tragen.

Besitz entscheidet alles in der Welt.

Das Glück ist die Liebe, die Lieb´ ist das Glück,
Ich hab´ es gesagt und nehm´s nicht zurück.

Das Glück ist nur die Liebe, die Liebe ist das Glück.

Das Reich der Dichtung ist das Reich der Wahrheit;
Schließt auf das Heiligtum, es werde Licht!

Das schlechteste Dorf ist ein kleines Reich.
In Rom ist der zweite dem letzten gleich.

Denn wäre nicht der Bauer, so hättest du kein Brot.

Der Lorbeer und der Hochmut sind gefährlich.

Der Zweifel ist menschlichen Wissens Grenze, die nur der blinde Glaube überschreitet.

Die Presse ist nur ein Nachhall, selbst machtlos, wo sie das nicht ist. Die öffentliche Meinung, das ist die Macht, die groß geworden.

Die Qualität des Arztes verhält sich umgekehrt proportional zur Qualität der verordneten Medikamente.

Die Sonne bringt es an den Tag.

Die Trauer der Braut drei Wochen war,
die Trauer der Schwester, die war drei Jahr,
die Mutter hat der Trauer gepflegt,
bis müde sie selbst ins Grab sich gelegt.

Du bist im Recht; nun sieh zu, wie du da wieder rauskommst.

Durch Wermut wird das Bittere nicht versüßt.

Ein Wort, ein Buch, ein Autor sind nichts als einzelne Wassertropfen. Alle zusammen ergeben den Strom, der alles hinwegreißt und den keine Kraft zurückfließen lassen kann.

Es ist die Medizin für den, der ihrer bedarf, eine heimliche, fast zauberische Kunst. Auf dem Glauben beruht immer  ein guter Teil ihrer Kraft.

Es sinnt Gewalt und List nur dies Geschlecht;
Was will, was soll, was heißet denn das Recht?
Hast du die Macht, du hast das Recht auf Erden.

Hab oft im Kreise der Lieben
im duftigen Grase geruht
und mir ein Liedlein gesungen,
und alles war hübsch und gut.

Hört, ihr Herrn, so soll es werden:
Gott im Himmel, wir auf Erden,
und der König absolut,
wenn er unsern Willen tut.
Lobt die Jesuiten!

Ich singe gerne, trinke gerne und liebe wohl, geliebt zu sein.

Im Schmerze wird die neue Zeit geboren.

Kinder sind mein liebster Zeitvertreib.

Lasset uns des flücht´gen Tags genießen,
Gilt´s vielleicht doch morgen schon zu sterben!

Lerne schweigen, wo: sprechen nicht am Ort.

Liebe ist kein Solo. Liebe ist ein Duett. Schwindet sie beim einen, verstummt das Lied.

Man verscheucht mit Rauch die Fliegen, mit Verdrießlichkeit wohl den Mann.

Nimm, bevor die Müde
Deckt das Leichentuch,
Nimm in´s frische Leben
Meinen Segensspruch.

Nun hast du mir den ersten Schmerz getan, der aber traf.

Nur eine Mutter weiß allein, was Lieben heißt und glücklich sein.

Sollst nicht uns lange klagen,
Was alles dir wehe thut.
Nur frisch, nur frisch gesungen!
Und alles ist wieder gut.

Unsere Ideale sind unser besseres Selbst.

Wen die Liebe bettet, der ruht gut.

Wer recht uns peitscht, den lernen wir verehren.

Wohl vor allem, was man Güter heißt,
sind´s diese beiden, die man billig preist:
Ein hohes Alter und ein rein Gewissen.

Blase jeder, was er kann, Lichter aus und Feuer an! Lobt die Jesuiten!



— Adelbert von Chamisso (1781 - 1838) war ein deutscher Naturforscher und Dichter französischer Herkunft.


Es wurden 37 deutsche Sprüche, Zitate, Gedanken, Lebensweisheiten und Sentenzen des Autors "Adelbert von Chamisso" gefunden.

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